Träume in der Vergangenheit

Sonntag, 9. Dezember 2007

Der Dorfdichter

Eine Geschichte wie aus ferner Zeit. Mit einem Bus fuhr ich durch dieses Dorf, zusammen mit meinen Klassenkameraden. Wir waren auf Klassenfahrt und hielten hier kurz. Ich stieg für einen Moment aus und als ich wieder einsteigen wollte, schloß die Tür vor meiner Nase und der Bus fuhr davon. Die haben mich einfach hier in diesem gottverlassenen Nest vergessen und zurückgelassen. Im Traum habe ich jedoch Schwierigkeiten einzuordnen, ob das gerade erst passiert ist oder schon vor mehreren Jahren, denn obwohl ich meine, fremd hier zu sein, scheine ich doch einige Leute zu kennen und gehe geradewegs zu einem Garten, der etwas entfernt vom Dorfkern liegt. Eine ältere Frau bewirtschaftet ihn. Ich gehe in den Garten hinein und finde sie, wie sie gerade mit einem Eimer Schlamm schöpft. Ich begrüße sie, sie kennt mich schon und ich sie, und helfe ihr, indem ich ebenfalls einen kleinen Buddeleimer mit Schlamm fülle und neben den Gartenweg stelle. Wir unterhalten uns über jemanden und dann verabschiede ich mich wieder. Sie begleitet mich zum Gartentor, verbarrikadiert sich dahinter und lächelt mich an. Zwischen ihren Vorderzähnen hat sie eine kleine Zahnlücke und sie trägt eine Brille. Schade, daß sie da so hinter dem hohem Tor steht, denn ich hätte sie gerne umarmt oder mich von ihr umarmen lassen, aber das will sie wohl nicht. Ich gehe zum "dunklen" Dorfkern zurück, dunkel deshalb, weil der Dorfanger wie eine Insel voller dichter und hoher alter Bäume mitten auf dem freien Platz zwischen der Dorfstraße liegt. Die Bäume auf dem Dorfanger stehen so dicht, daß es dort tatsächlich sehr dunkel ist und der Anger ist ziemlich groß, womit er fast wie ein kleiner Wald wirkt. Ich spaziere in diesen Wald hinein und treffe auf ein Denkmal zwischen den Bäumen, welches mich seltsam fasziniert. Es zeigt die dunkel verwitterte Gestalt eines jungen Mannes, um welche herum ein kleiner quadratischer Platz mittels Steinen und Hecke abgeteilt wurde, ungefähr so wie bei größeren alten Familiengräbern auf dem Friedhof. Dieser Platz scheint dem Gedenken zu dienen, denn es liegen dort einige Blumen. Ich stütze mich mit den Armen auf die kleine Umfassungsmauer und betrachte das Denkmal genauer. Der junge Mann ist von schlanker, schöner Gestalt und hat ein fast engelhaft lächelndes schönes Gesicht. Ich weiß nicht, ob es seine Schönheit ist, aber irgendetwas berührt mich an ihm sehr. Neugierig suche ich das Denkmal und die Umfassungsmauer nach einem Namen ab, finde jedoch nichts. Aber ich scheine schon zu wissen, daß es ein Dichter ist. Das Denkmal erst einmal hinter mich lassend spaziere ich weiter und finde viel kleine, durch Hecken abgetrennte quadratische Plätze zwischen den Bäumen. Vielleicht bin ich ja hier auf dem Dorffriedhof gelandet. In der Dunkelheit sehe ich etwas entfernt ein schwarzes Tier hinter einem Baum erscheinen. Es kommt auf den schmalen, versteckten Weg getrottet, auf dem ich stehengeblieben bin, und ich kann nicht gleich erkennen, was es für ein Tier ist. Schließlich entscheide ich, daß es wohl ein Lämmchen sein muß, allerdings ein schwarzes. Nun bemerke ich neben mir außerdem noch viele kleine schwarze Kätzchen, die aus einer Hecke kommen und niedlich herumpurzeln. Das Muttertier stolziert hinterher und stellt sich dem schwarzen Lämmchen in den Weg, vielleicht um es zu beschnuppern. Das Lämmchen selbst ist nicht viel größer als die Katze und wirkt außerdem irgendwie krank oder unterernährt. Die Katze und das Lamm stupsen ihre Nasen zusammen, aber als die Katze ihre Zähne bleckt, wird mir schlagartig bewußt, daß sie trotz aller Niedlichkeit ein Raubtier ist und frage mich, ob sie das Lämmchen wohl angreifen und fressen wird. Die Kraft dazu hätte sie auf jeden Fall. Etwas besorgt beobachte ich die Situation, doch die Katze beißt dem Lämmchen nur in die Nase und läßt dann ab. Ich nehme jetzt den Weg zurück zum Denkmal und treffe dort einen Mann auf der Mauer lehnend. Ich lehne mich neben ihn und nutze die Gelegenheit, um ihn anzusprechen. Dabei sage ich ein wenig unsicher, daß dies also sowas wie ein Dorfdichter war und der Mann lacht bei diesem Begriff amüsiert und meint, so könne man es nennen. Ich weiß nicht, ob er mir auch den Namen nannte, aber er erzählte, daß dieser Mann Katzen in das Feuer warf und wohl auch sonst ziemlich bösartig und unausstehlich war. Das erstaunt mich etwas, weil es so gar nicht zum Aussehen passt, aber ja, es ist eigentlich nichts neues, daß auch schöne Menschen böse sein können. Nur geht man bei ihnen gerne und leicht vom Gegenteil aus. Doch diese Erzählung steigert mein Interesse und die Faszination für diese Gestalt nur noch mehr. Es ist jetzt, als würden sich die Zeiten ineinander verschieben, sich vermischen, denn plötzlich erscheint der Dorfdichter selbst an seinem Denkmal. Sein Aussehen erinnert mich an Johnny Depp in irgendeinem Film, an den ich mich nicht mehr erinnern kann, denn er trägt einen seltsamen Hut, eine Mischung aus Zylinder und ballonartigem Aufbau, sowie ein buntes Halstuch, auf aristokratische Art gebunden. Neugierig folge ich ihm nun durch das Dorf, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er mich wahrnimmt und wir uns kennen, oder ob ich ihn nur beobachte. Persönlich ist mir aber, als würden wir uns kennen und uns sogar sehr vertraut sein. Während ich ihn begleite, bekomme ich einige wüste Beschimpfungen von ihm mit, die er gegen andere ausstößt, und sehe, wie er eine Katze ertränkt. Dann kommen wir, es ist inzwischen dunkler Abend, an einer langen und hohen Mauer vorbei, die sich entlang einer Straße hinzieht. An der Ecke der Mauer führt eine gewundene Treppe bis zu einer Art Aufbau auf der Mauerecke, welcher an eine Kirchenkanzel erinnert. Der Dorfdichter stürmt davon und auf diese Treppe. Im Laufschritt nimmt er die Stufen. Was will er denn jetzt, denke ich. Da bemerke ich mit Schrecken, daß er sich anscheinend von da oben hinunterstürzen will. Das ist ganz offensichtlich. Er läuft impulsiv die Kanzel und einen Teil der Mauer ab, um den besten Punkt dafür zu finden, und ich überlege fieberhaft, wie ich ihn davon abbringen oder was ich tun kann. Ich möchte nicht, daß er sich umbringt, denn ich habe ihn gerne und glaube, daß sein ganzes Benehmen aus einer Form von tiefer Verzweiflung zustandekommt. Auch die anderen Menschen auf der Straße bemerken jetzt, daß er sich hinunterstürzen will und rennen schreiend weg. Ich laufe hinterher, weiß aber selbst nicht warum, denke jedoch, daß ich sowieso nichts hätte tun können. Mit diesen anderen Leuten befinde ich mich jetzt in einer Gaststube. Es wird die Geschichte des Dorfdichters erzählt. Er sei einstmals bei einer Klassenfahrt hier zurückgelassen worden, und danach im Dorf geblieben. Wäre er nicht vergessen worden, hätte der Ort wohl nie einen eigenen Dichter gehabt. Eine Frau sagt, daß es Zeit wäre, den Morgen einzuläuten. Dabei klapst sie auf eine Uhr, die sofort beginnt laut zu ticken, so als hätte sie die vergangenen Stunden stillgestanden. Die Uhr zeigt genau sechs.
(Danach erwachte ich, es war ca. gegen 9 Uhr.)

Samstag, 8. Dezember 2007

Besetzte Stadt

Ein riesiges Gebäude, in dem eine Menschenmenge flüchtend nach draußen drängt. Ihnen entgegen kommen Truppen von Soldaten, die in das Haus eindringen. Meine Mutter und ich setzen uns gerade rechtzeitig durch eine seitliche Tür ab, während die anderen Menschen den Soldaten geradewegs in die Arme laufen. Hinter der Tür kommen wir auf einen kleineren abgelegenen Gang von dem weitere Türen abgehen. Es sind Türen zu Wohnungen oder Wohnräumen, die alle vollständig verlassen sind. Wir durchlaufen sie und bleiben schließlich in einem ganz kleinen Zimmer, von dem wir hoffen, daß man es nicht finden wird. Für den Fall, daß uns doch Soldaten finden, kleide ich mich so, als würde ich hier wohnen, indem ich mir einen Bademantel überziehe. Meine Mutter setzt sich auf eine Bettkante und wirft einen Bademantel so über sich, daß es aussehen soll, als läge er nur unordentlich auf dem Bett. Das gelingt aber nicht so richtig, weshalb ich ihr helfe und noch einen zweiten Bademantel über sie drapiere, in der Art, daß möglichst nichts mehr von ihr zu sehen ist. Doch unten schauen immer noch ihre Füße heraus. Sowas blödes. Mehr schlecht als recht, versuche ich ihre Füße auch noch zu verstecken. Erst dann merke ich, daß ich einen Rollkragenpullover trage, der unter dem Bademantel hervorschaut. Das fällt denen doch bestimmt auf. Aber egal, ich werde mich schon irgendwie herausreden. Jetzt kommt noch eine junge Frau mit einem Kind in das Zimmer, wahrscheinlich wohnt sie hier, gemeinsam warten wir mucksmäuschenstill, auf das, was da kommt. Doch die Soldaten sind irgendwann wieder aus dem Haus verschwunden, ohne das Zimmer betreten zu haben. Jetzt befinde ich mich mitten in der Stadt (Berlin?) auf der Straße. Während ich meinen Blick schweifen lasse, sehe ich da und dort zerstörte Häuser oder Brücken. Auf einer der zerstörten Brücken hängt ein VW-Käfer fest, der sich anscheinend in den Trümmern verkeilt hat. Eine altertümliche Straßenlaterne vor der Brücke ist wie ein Strohhalm umgeknickt. Die Szenerie wird jetzt so klein wie eine Puppenstube und mit meiner Hand versuche ich die nun kleine Laterne wieder so aufzurichten, daß sie gerade stehen bleibt. Dann betrete ich einen Straßenzug, wieder in normaler Größe, der vollkommen unzerstört geblieben ist. Allerdings sind die Häuser und Wohnungen alle verlassen. Ich weiß irgendwoher, daß in einem der Häuser Heinz Rühmann gewohnt hat. Genau dieses suche ich und betrete die wirklich winzige Wohnung zu ebener Erde. Doch obwohl die Wohnung verdammt klein ist und nicht einmal ein eigenes Schlafzimmer hat - das Schlafzimmer ist eine abgetrennte Nische in welcher drei Betten u-förmig zusammenstehen -, ist sie sehr geschmackvoll und elegant im Stil der 20iger Jahre eingerichtet. Die Betten sehen aus, als hätte gerade noch jemand darin geschlafen, aber auch hier ist alles verlassen. Ich mache es mir auf einem der geblümten Art Deco-Sessel bequem und sehe mich neugierig in der Wohnung um. Es ist zwar beengt, aber heimelig. Später befinde ich mich erneut auf einer Straße der Stadt (jetzt bin ich mir ziemlich sicher, daß es in Berlin ist, vielleicht irgendwo am großen Stern), neben mir eine gutaussehende Frau, die dunklen Haare zu einer eleganten Hochsteckfrisur gedreht und funkelnde Brilliantstecker im Ohr. Sie trägt ein rot schimmerndes, knöchellanges Abendkleid. Irgendetwas von dem, was ich sage, läßt sie so "anspringen", daß sie kokett etwas erwidert und versucht mich zu küssen. Dabei läßt sie nicht locker, obwohl ich ständig ausweiche und mich wegdrehe. Mir ist es unangenehm und ich habe keine Lust, sie zu küssen. In dieser letzten Szene meine ich ein Mann gewesen zu sein.

Samstag, 27. Januar 2007

Menschenmassen im Palast

Ich bin in einem vergangenem Zeitalter, dessen bin ich mir sicher. Und es ist ein Zeitalter, in welchem die Menschen sehr weite, bunte und lange Gewänder trugen. Ich sehe Massen von Menschen in diesen bunten Gewändern in einen Palasthof strömen, dessen schmiedeeisernen Tore weit offen stehen. Es scheint aber eine friedliche Angelegenheit zu sein, vielleicht ein Fest.

Sonntag, 17. Dezember 2006

Die Zeitreise in den Frauensport

Sogar noch im Traum Papiere gesammelt, sortiert und abgelegt in Fächern mit verschiedenen Aufschriften. Zwischendrin in einem großen Saal in einer Schule gesessen, meine alte Schulfreundin A. ist dabei und sagt, dass ich viel besser schreiben kann als sie und es hat den Anschein, dass sie es deshalb aufgeben will (obwohl sie in real noch nie geschrieben hat). Glücklicherweise tut sie es nicht und ich bin sehr froh darüber, obwohl ich die Gründe dafür nicht mehr nachvollziehen kann. Der Schulsaal wandelt sich zu einem Raum, in welchem eine sehr große Arbeitsgruppe um einen Tisch herumsitzt und tafelt. Es werden dabei erstaunlich viele Zettel geschrieben und herumgereicht, ohne dass jedoch wieder ein Zettelmonster lauert. Im Gegenteil, die Stimmung ist sehr entspannt und gut, was mich in Erstaunen setzt, da die Leiterin meine alte Chefin, Fr. H., ist und ich sowas aus ihrer Gruppe nicht gewohnt. Dann stelle ich fest, dass S.O. und E.N. in der Gruppe fehlen, was mich zu der Annahme führt, dass es die beiden waren, die immer Ärger in die Gruppe brachten.
Als nächstes laufe ich in Trainingshose mit einem Fußball auf der Straße herum (ach was?) und suche eine Toilette. Dabei gerate ich (vielleicht durch einen Zeitsprung) in eine turnende Frauengruppe, die einem anderen Jahrhundert entsprungen scheint, denn ich sehe sie alle in s/w und sie tragen seltsame Hauben, die mich an heutige Duschhauben erinnern. Nachdem ich an ihnen vorbei bin, laufe ich unter eine Brücke, an deren Seiten sich verschiedene Türen befinden, unter anderem auch Türen zu Toiletten. Doch so viel ich auch suche, ich finde nur welche für Herren, aber keine Damentoilette. Dann fällt mir ein, dass ich mich ja in einem anderen Jahrhundert befinde, und Frauen damals noch nicht viele Rechte hatten. Anscheinend auch kein Recht auf Damentoiletten. Während ich von einer Tür zur nächsten gehe, beobachtet mich ein Mann im braunen Trainingsanzug, den ich auch für jemanden aus dem anderen Jahrhundert halte, weshalb ich davon ausgehe, dass er die Meinung vertritt, Frauen seien schwach und sollten keinen Sport machen. Es überrascht mich deshalb um so mehr, als er sagt, dass er eine Frauengruppe zum Marathonlaufen trainiert und noch Frauen sucht, die mitmachen. Aus irgendeinem, mir unbegreiflichen Grund, ist er anscheinend der Auffassung, dass ich gut geeignet wäre. Neben ihm sehe ich nun zwei bis drei Frauen in s/w und mit großen "Duschhauben" auf dem Kopf, die auf der Stelle laufen und anscheinend schon für den Marathon üben. Ich frage mich im Traum, ob Frauen in jenem früheren Jahrhundert tatsächlich bereits Marathons gelaufen sind.

Ich habe gerade gegoogelt:


Als erste Frau lief Melpomene anlässlich der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen die ca. 40 km lange Strecke von Marathon nach Athen. Nachdem ihr die offizielle Teilnahme am Marathonlauf verweigert worden war, bewältigte Melpomene die Distanz alleine und noch vor Beginn der Wettkämpfe. So weiß es zumindest die Legende. Und wenn es auch nicht wahr ist, so ist es doch schön genug, um unseren Verein mit diesem antiken Namen zu schmücken.

Die erste bekannte deutsche Marathonläuferin ist Anni Pede, geb. 1940. Da um 1970 herum der Marathonlauf für Frauen noch verboten war, ließ ihr Trainer sie bei einem Marathonlauf heimlich mitlaufen. Wer weiß, wieviele Frauen schon viel früher heimlich an Marathonläufen teilgenommen haben.....

Aber ich? Neeee.......nicht mit mir. Ich werde keinen Marathon laufen, niemals!

Donnerstag, 8. September 2005

Die Waise Annegret

Ich bin in einer anscheinend verlassenen Stadt unterwegs, die wirkt, als stamme sie aus einer anderen, aber nicht allzu alten Epoche. Ein bißchen erinnert mich das alles an DDR-Architektur, aber im alten Stil, wie zum Beispiel in der ehemaligen Stalinallee. Die Stadt ist zwar verlassen, bis auf einige Besucher, die sie besichtigen und in den Gängen der protzigen, aber irgendwie auch eine spröde Kälte ausstrahlenden Häuser wandeln, jedoch nicht zerstört. Die Gänge in den Häusern sind endlos lang, wirken irgendwie fast klinisch und immer wieder trifft man auf Foyers, in denen Gemälde hängen. Mit Freunden oder Familie (?) stehe ich vor einer Tür an, an welcher ein Türsteher steht und die Leute, die hindurchlaufen in verschiedene Richtungen sortiert und schickt. Als ich hindurchlaufe werde ich von allen meinen Freunden oder Verwandten getrennt, die woandershin "sortiert" wurden, was mir auch schmerzlich bewußt ist und alleine werde ich zu einem Tisch geschickt, an dem eine Frau steht und mehrere andere Kinder. Ich glaube, ich war im Traum ebenfalls ein Kind, zumindestens spätestens ab der Tür. Dieser Tisch, das weiß ich während des Träumens, ist ein Waisenhaus und die Frau die Erzieherin. Sie fordert uns auf, uns um den Tisch zu setzen - was wir auch tun - und laut unseren Namen zu sagen. Als ich an der Reihe bin sage ich laut und deutlich: "Annegret" (wie auch immer ich auf diesen Namen gekommen bin).

Donnerstag, 17. Februar 2005

Wikinger

Auf einer Wikinger-Beerdigung, wo Männer in Wikingerrüstungen, die teilweise auch das Gesicht bedeckten, nebeneinander aufgereiht wie in einem Chor ein Lied singen. Eigentlich weiß ich gar nicht, ob das wirklich Wikinger waren und die Rüstungen tatsächlich so aussehen, aber im Traum war ich mir sicher, dass es Wikinger sind.

Freitag, 10. Oktober 2003

Verirrte Seelen

Letzte Nacht habe ich ziemlich heftig mit zwei Kumpels von meinem Bruder geschäkert, die ja nun auch schon etwas älter sind. Links habe ich mich bei dem einen eingehakt und rechts den anderen bei der Hand genommen und dann sind wir in ein ägyptisches Museum gegangen. Das kann aber nicht nur ägyptisch gewesen sein, weil dort nämlich auch römische Säulen herumstanden. Und auf einem ägyptischen Wandrelief konnte man verirrte Seelen als milchige Luftblasen dargestellt sehen.

Bemerkung: Das ägyptische Museum in Kairo hat eine große Abteilung der Ptolemäischen und ihrer nachfolgenden Epoche von Ägypten. In der Zeit lebte Cleopatra zum Beispiel. Die Architektur glich in dieser Zeit immer mehr der römischen. Ägypten wurde nämlich zur "Kornkammer" Roms. Zu der Zeit bestand auch die Universitätsinsel Philae in Ägypten.

Donnerstag, 17. Juli 2003

Nachkriegszeit

Ich sehe aus dem Fenster und erblicke eine fast farblose (s/w) Trümmerlandschaft in der Dämmerung - mit vielen jungen Baustellen, auf denen Männer und vor allem Frauen arbeiten, die Kleidung und Frisuren wie in den 50er Jahren tragen.

Dienstag, 27. Mai 2003

Alter Mann und Pumakatzen

Ich hatte zwei merkwürdige leinene Gewänder an. Diese waren schwer, rauh und reichten bis zum Boden. Im Schnitt waren sie wie eine Art Kaftan, bzw. so wie man sich z.b. ein Jesusgewand vorstellt. Von diesen hatte ich also zwei übereinander an und ich sah mich von der Seite in einem Spiegel. Dabei bemerkte ich, daß ich eine ziemlich gebeugte Haltung hatte, so wie alte Männer sie manchmal haben. Ich stellte also fest, daß ich wie ein alter Mann aussehe und versuchte mich aufzurichten.....das ging aber nicht. Dann war ich auf einmal im Garten meiner Großeltern und hatte zwei kleine Pumakatzen bei mir. Die eine an der Leine und die andere ganz ohne Leine, denn sie war so zahm, daß sie mir aufs Wort gehorchte. Der Garten sah nicht wirklich aus, wie der Garten meiner Großeltern, was mich anfangs verwirrte. Ich suchte den Gartenschuppen, beschloß im Traum aber schließlich, daß er es wohl doch sein müsse, weil gleich nebenan der kleine Dorffriedhof mit den Bäumen und Grabsteinen war. Rundherum war dann nur noch ebene Landschaft mit Feldern. Es zog ein Unwetter herauf, denn der Himmel war sehr dunkel, es tröpfelte und es stürmte sehr stark. Ich befürchtete, daß mir ein Ast auf den Kopf fallen könnte und rannte mit den beiden Pumakatzen durch den Garten. Keine Ahnung wohin, denn weiter erinnere ich nichts.

Donnerstag, 7. März 1996

Die Hochzeitsreise

Ich heiße Katharina, habe schwarze Haare und trage einen langen, altmodischen Mantel, sowie einen Muff. Es ist Winter und vor mir sehe ich Pferde, die herausgeführt wurden, weil ich und ein rothaariger Mann auf Hochzeitsreise gehen wollen.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

Suche

 

Aktuelle Beiträge

es ist sehr gut
wenn Du Dir darüber so im klaren bist. Denn dadurch...
hotoutside - 1. Mrz, 12:38
Ganz sicher.
Schöner Song übrigens! ;o)
zuckerwattewolkenmond - 25. Jan, 20:20
the cake is a lie.... http://youtube.co m/watch?v=uYLVb2FcAas
the cake is a lie.... http://youtube.co m/watch?v=uYLVb2FcAas
Snowqueen - 24. Jan, 21:40

Buch-Schätze für befreites Denken


Serge K. King
Der Stadt - Schamane.


Friedrich Weinreb, Christian Schneider
Kabbala im Traumleben des Menschen

Musik-Schätze


Eine Reise entlang der Seidenstraße
A.R. Rahman: Between Heaven and Earth

Weltentanz-News

Telefonat
Bei Telefonaten mit meinem Kumpel muß ich immer...
zuckerwattewolkenmond - 8. Jul, 20:57
Liebe auf den ersten Griff
Normalerweise denkt man ja, daß sich Steine vor...
zuckerwattewolkenmond - 8. Jul, 17:11
Versäumnisse
Ich nehme mit Lutz nachmittags über längere...
zuckerwattewolkenmond - 8. Jul, 08:44
Es nervt mich total,
daß es nirgendwo im Umkreis in den Supermärkten...
zuckerwattewolkenmond - 7. Jul, 21:05
Du bist wie deine tiefen, drängenden Wünsche. Wie deine...
Du bist wie deine tiefen, drängenden Wünsche. Wie...
zuckerwattewolkenmond - 6. Jul, 21:11
Revolution und Flucht
Meine Schwägerin will wieder umziehen, obwohl...
zuckerwattewolkenmond - 6. Jul, 11:45

Dimensionen

~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

Status

Online seit 932 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Jul, 21:24

Traum-Feed


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic twoday.net AGB

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Stats by Net-Counter
Alles anderen Träume
Aufwachträume
Badewannenträume
Berufsträume
Beziehungsträume
Feuerträume
Flugträume (Luft)
Gartenträume (Erde)
Gedankenblitze, Visionen und Synchronizitäten
Kurzträume und Fragmente
Pflanzenträume
Schamanische Traumreisen
Schulträume
Tierträume
Träume in der Vergangenheit
Träume vom Fotografieren
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren