Träume von Tanzen und Sport

Freitag, 26. Juni 2009

Wiedergeburt wegen Kopfstand

Ungefähr einen Meter von mir entfernt steht eine Mutter mit Kinderwagen. Ihre Haare, lang, aschblond und kraus, erinnern mich an die (jetzt graugesträhnten) Haare von Traumzeit, allerdings sind sie zu einem kecken Pferdeschwanz gebunden. Im Kinderwagen liegt ein Säugling, nicht älter als sechs Monate, schätze ich. Wie reiße ich plötzlich vor Erstaunen die Augen auf, als er im Kinderwagen in sekundenschnelle einen Kopfstand macht und die kleinen Beinchen in die Höhe streckt...
Das gibt es doch gar nicht! Der kann noch nicht einmal sitzen, geschweige denn laufen, und macht schon einen Kopfstand! Wie geht das denn? Und dann weiß ich auf einmal: Er ist nur deshalb zurück auf die Erde gekommen und wiedergeboren worden, weil er unbedingt Turner werden wollte. Und jetzt kann er einfach nicht abwarten bis er alt genug dafür ist. Er möchte sofort damit loslegen, die turnerischen Möglichkeiten seines neuen menschlichen Körpers zu erkunden.

Montag, 16. Februar 2009

Pirouetten auf dem Bahnsteig

Auf dem U-Bahnhof Vinetastraße findet irgendeine Veranstaltung statt (Musikveranstaltung?). Viele Leute, vor allem junge, haben sich dort bereits in Grüppchen versammelt, ich darunter. Irgendwie bin ich zu einem Paar rosa Ballett-Spitzentanzschuhen gelangt, die ich jetzt an den Füßen trage. Ich will doch gleich einmal ausprobieren, ob man auf Spitzen tatsächlich besser Pirouetten drehen kann, als wenn man den ganzen Fuß benutzt. Rein physikalisch müßte das so sein, weil man einen kleineren Drehpunkt hat. Und es geht los - ich dreh mich, ich dreh mich, ich dreh mich, hui, das macht Spaß und geht wirklich viel schneller und einfacher. Die Schuhe sind so bequem gepolstert, daß man überhaupt nichts an den Zehen merkt. Super. Ich dreh mich, ich dreh mich, ich dreh mich - eigentlich möchte ich gar nicht mehr aufhören. Seltsamerweise wird mir auch überhaupt nicht schwindlig. Ich dreh mich, ich dreh mich, ich dreh mich, hui, doch langsam sollte ich doch mal wieder stoppen. Aber wie? Die Schuhe scheinen sich ganz von allein mit vollem Schwung weiterzudrehen ohne langsamer zu werden. Das ist schlecht, denn so bleibt nur ein etwas ungraziöser Ausfallschritt um zu stoppen. Na ja egal. Ich mache den Ausfallschritt und komme mir dabei ziemlich tapsig vor. Eine echte Ballerina geht so sicher nicht aus einer Pirouette. Aber schließlich bin ich keine Ballerina. Ich muß auf jeden Fall noch üben.

Freitag, 3. Oktober 2008

Die perfekte Beinwippe und Eidotter als Gabe für die Götter

Die perfekte Beinwippe und Eidotter als Gabe für die Götter
Bei einer Turnstunde, die von einer Frau geleitet wird. Sie beschäftigt sich zuerst mit jemandem einige Meter vor mir und möchte, daß er eine Weile die gestreckten Beine vom Boden abhebt. Allerdings soll dies nicht zur Körperertüchtigung dienen, sondern ist eine Art Test, durch welchen sie sich nicht nur ein Bild von den körperlichen Fähigkeiten, sondern sogar von der gesamten Persönlichkeit eines Menschen machen kann. Jetzt kommt sie zu mir und stellt mir die gleiche Aufgabe. Ich strecke meine Beine durch, lehne mich zurück (ist es nicht ein bißchen zu weit zurück?) und hebe sie an. Ruhig und gerade schweben sie über dem Fußboden, während die Frau prüfend ihre Handflächen ein Stückchen darüber hält. So geht das mehrere Minuten, die Beine darf ich erst wieder herunternehmen, wenn sie es sagt. Trotzdem habe ich keine Probleme, es geht völlig leicht, ich könnte noch Stunden so sitzen. Die Frau scheint ziemlich angetan vom Ergebnis des Tests. Sichtlich bewundernd sagt sie wie zu sich selbst: "Daß Sie Ihre Beine so ruhig halten können!". Sowas hat sie anscheinend noch nicht gesehen. Nun werde ich neugierig und frage, ob das etwas zu bedeuten hat. Denn schließlich kann sie aus dem Ergebnis ja eine allgemeine Einschätzung der gesamten Person ableiten. Doch sie wird jetzt ausweichend und behauptet, wenig überzeugend, daß dies nichts zu bedeuten hätte. Na gut, anscheinend will sie mir ihre Schlußfolgerungen nicht mitteilen. Auch gut. Ich bekomme jetzt ein Handygespräch von ihr mit, in welchem sie irgendwo anruft und fragt, ob es reicht, wenn sie gegen sieben oder acht Uhr kommt. Sie gehört einem Streiftrupp an, der nachts gewisse Wege abgeht, um die Sicherheit dort zu erhöhen, da an diesen Plätzen ein Verbrecher ein Unwesen treibt. Dann wendet sie sich einer Küchenanrichte zu, um dort einen Kräuterquark zuzubereiten. Dazu öffnet sie eine Tupper-Schüssel mit hartgekochten Eidottern und gibt einige Löffel davon in den Quark. Dies macht sie jedoch nicht zur Geschmacksverfeinerung, sondern, wie ich ihren gemurmelten Worten entnehme, ist das eine Art rituelles Opfer. Indem man einige Löffel hartgekochte Eidotter in den Quark gibt, werden launische Geistwesen und Götter friedlich gestimmt.

Bemerkung: Sollte das schon die Traumvorbereitung auf die Krankengymnastik sein? Ich fürchte allerdings, daß diese Übung im Traum nicht viel Wirkung auf die Bauchmuskeln hat. Wenn ich die real mache, halte ich nur wenige Sekunden durch.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Das Musical oder der Tanz um die Pyramide

Erstes Bild: Blick aus dem Fenster am Abend. Zwei Männer mit Gasmasken gehen die beleuchtete Straße mit Geigerzählern ab. Sollte etwa in Atomunfall geschehen sein? Wenn das keine Geigerzähler sind, sondern zum Beispiel Metalldetektoren, wie Schatzsucher sie benutzen, dann bräuchten sie doch keine Masken. Mir fällt auf, dass von links, aus einem alten großen Gebäude, das wohl ein Industriegebäude ist, eine helle Wolke strömt. Könnte auch nur Dampf sein. Seltsamerweise bleiben die Leute, die ebenfalls auf der Straße entlanggehen und den beiden Männern begegnen, vollkommen ruhig, sie beachten sie nicht einmal. Vielleicht denken sie sich ja nichts dabei. Und vielleicht wird mal wieder irgendein Unfall vertuscht.
Zweites Bild: Ich stehe direkt am nächtens schwarzen Wasser der Spree und mein Blick fällt nach rechts, auf die in der Ferne bunten Lichter der Stadt, die sich in den kleinen Wellen spiegeln, ein schöner Anblick, sowie nach links auf den Eingang eines Hotels und die Ecke des großen Industriegebäudes. Von dorther komme ich.
Drittes Bild: Eine große quadratische Fläche mit einem schmalen gemauerten Vorsprung darum. Zwei Herren teilen mir mit, dass ich in einem Musical tanzen soll. Ich bin zum einen überrascht, besorgt, da ich gar nicht tanzen kann und zum anderen aber auch hocherfreut. Sowas wollte ich immer schon mal machen. Meine Abenteuerlust siegt schließlich über die Angst vor einer Blamage. Ich denke mir, dass ich es einfach versuchen werde und vielleicht irgendwie hinkriege. Eine Frau, die mir zeigen soll, wie sie sich das Tanzen vorstellen, kommt herbei und beginnt auf dem Vorsprung entlangzutanzen. Sie macht Schritte und Sprünge wie Fred Astair und ist einfach grandios. Einerseits reißt mich ihr Tanz mit und begeistert mich, andererseits zieht er mich auch wieder runter, da ich weiß, dass ich das selbst so niemals können werde. Ich bin etwas neidisch auf sie und frage mich außerdem, warum sie nicht einfach sie nehmen statt mich. Jetzt bin ich an der Reihe. Solche Schritte wie sie kann ich nicht, deshalb mache ich viel einfachere Schritte und Drehungen, bin aber mit vollem Elan bei der Sache. Es macht riesigen Spaß und gerade anfangs fühle ich mich auch gar nicht sehr gehemmt. Während ich den Vorsprung entlangtanze, bemerke ich, dass dieser anscheinend um eine große Pyramide führt. Ich tanze um eine Ecke und stelle fest, dass dort der Vorsprung nicht gerade ist, sondern sich verjüngt und so schmal wird, dass ich kaum darauf gehen kann. Auch die beiden Herren von der Besetzung, die mich beim Tanzen begleiten und kritisch beäugen, sehen das und notieren es eifrig in ihren Notizbüchern. Der Vorsprung muss hier verbreitert, mindestens begradigt werden, wenn ich nicht herunterfallen will, ganz klar. Das sehen die Herren genauso. Ich tanze weiter, doch nicht mehr ganz so frei und schwungvoll, was wahrscheinlich an den ziemlich skeptischen Blicken der beiden liegt. Sie wirken nicht sehr begeistert. Und ich fühle mich immer plumper. Endlich habe ich die Pyramide einmal umrundet. Die beiden Herren schauen ernst in ihre Notizbüchern. Ernst und direkt erklären sie mir, was alles an der Choreographie, an mir und sonstwo geändert werden muss, damit das irgendwie hinhaut. Ich hab es ja gewußt, dass ich das nicht kann. Aber seltsamerweise wollen sie es anscheinend immer noch mit mir versuchen. Zumindest fällt kein Wort davon, dass jemand anderes tanzen soll. Irgendwie verwundert mich das.

Bemerkung: Der Traum erinnert mich an die "Tanzbeine" in meinen Händen und es ist sicher nicht uninteressant, dass Saturn gerade über meinen absteigenden Monknoten läuft, der für Vergangenes steht (Pyramide). Die beiden kritischen und prüfenden Herren sind wohl eindeutig Saturn zuzuordnen.

Pyramide
Allgemein:
Pyramide steht für Kreativität, Energie und Streben nach höheren Einsichten, außerdem für Reifung der Persönlichkeit. Die genaue Bedeutung kann man nur individuell finden. Die Pyramide ist ein äußerst mächtiges Symbol. Auf der physikalischen Ebene ist sie ein faszinierendes Bauwerk, geistig gesehen ist sie ein Bauwerk der Regeneration, und in spiritueller Hinsicht ist die Pyramide die Hüterin der Macht. Es hängt von der Bewußtseinsebene des Träumenden ab, welche Deutung für ihn Gültigkeit hat.

Psychologisch:
Altägyptische Traumforscher behaupteten, wer eine Pyramide sieht, komme ein Geheimnis auf die Spur. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist die Pyramide ein Symbol für die Integration von Selbst und Seele. In Träumen kann sie für den Tod stehen, aber sie beinhaltet auch Wiedergeburt. Die Basis der Pyramide steht für den Körper, die Seitenflächen zeigen die geistigen Bestrebungen, die Spitze symbolisiert die harmonische Vereinigung des Menschlichen mit dem "höheren Selbst" (Gott).

Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: du wirst etwas großartiges erfahren; du wirst nach großen streben und dennoch bescheiden bleiben;
(europ.) : - bedeutet Größe und Reichtum sowie, daß man sein Glück in der Ferne eher als daheim finden wird; bedeuten viele Veränderungen; eine erfolgreiche Zukunft und eine hohe Position im Leben ist einem sicher; - sehen: man wird den Weg zum Glück in der Ferne finden und eine wunderbare Offenbarung erleben;

Montag, 9. April 2007

In der Diskothek (roter Aventurin)

Ausgelassen tanze ich zu wilden Technorythmen. Die Sprünge werden immer höher, bis ich fast nur noch durch die Luft fliege. Dann stehe ich wieder am Rand und unterhalte mich mit einem Mann. Jemand zupft mich am Ellenbogen, greift meinen Arm und will mich anscheinend wegziehen. Es ist eine ehemalige Schulkameradin, seltsam klein ist sie, und sie sagt, dass ein Mann mich kennenlernen will, ich solle mit hinauskommen, sie wolle uns miteinander bekannt machen. Ich mache mich fertig mitzugehen, habe aber ein mulmiges Gefühl, da ich glaube, dass es eine Falle und ein Vorwand ist, für was auch immer. Da komme ich auf die Idee, den Mann, mit dem ich mich unterhalten habe, zu fragen, ob er mich begleitet. Er sieht hinreißend aus und ist sehr sympathisch. Sofort sagt er zu und es gibt mir eine angenehme Sicherheit, dass er bei mir ist, zumal zwischen uns eine warme Vertrautheit herrscht, obwohl wir uns kaum kennen.

Sonntag, 11. März 2007

Überall Wasser (Amazonit)

Ich kann mich nur noch an die Unmengen von Wasser erinnern, die während der gesamten Nacht in meinen Träumen vorkamen. Erst schwamm ich in einem Meer, immer weiter hinaus, vor mir nichts als ein Horizont voll Wasser. Danach schwamm ich ein Stück zum Ufer zurück und dann am Ufer entlang, sah aber trotzdem nicht viel mehr außer Wasser. Später spielte ein Traum auf einer Landzunge, die von Wasser umgeben war. Wellen überspülten sie und ab und an sah ich im Wasser bunte Fische. Außerdem wusch ich mir mit dem Wasser das Gesicht. Weitere Einzelheiten der Handlung blieben im Vergessnen.

Stichworte: Wasser, Veränderung, Reinigung

Montag, 18. Dezember 2006

Hotelflucht

Ich befinde mich unbefugt in einem fremden Hotel und laufe einige Treppen hinunter. Bevor ich es verlasse, will ich noch einmal auf die Toilette und betrete eine, die anscheinend für das Personal gedacht ist, denn eine Frau, wahrscheinlich Hotelangestellte kommt heraus. Ich komme ihr verdächtig vor und sie fragt mich deshalb prüfend, was ich den ganzen Tag gemacht habe. Selbst erstaunt über meine Gerissenheit, antworte ich, ich hätte einen Ausflug gemacht, und hoffe, dass man mir so abnimmt, dass ich ein Gast des Hotels bin. Doch ich merke, dass sie mir nicht so recht glaubt, auch wenn sie mich in die Toilette hineinläßt. Dort wartet während ich auf dem Klo sitze schon eine andere blonde Frau auf mich, die mit mir einen Fragebogen aufnehmen will. Ich glaube allerdings, dass der Fragebogen wohl mehr eine Art Verhör ist und sollte recht behalten. Denn als ich mich sträube, kommt wieder die erste Frau dazu und packt mich am Arm, um mich festzuhalten. Dabei fragt sie zynisch, ich hätte also einen Ausflug gemacht und noch irgendwas, mit dem sie mich in die Enge treiben will. Sie zerrt mich am Arm aus dem Toilettenraum heraus. Es scheint, als seien jetzt noch andere Bekannte von mir dabei, es ergibt sich ein Wortwechsel und Handgemenge in der belebten Hotelhalle, und in einem unaufmerksamen Moment der Frau, das allgemeine Chaos nutzend, reiße ich mich los und renne was das Zeug hält. Dabei hoffe ich, dass die anderen so schlau sind, es ebenfalls so zu machen und mir zu folgen. Dies tun sie auch, doch während der ganzen Flucht habe ich den Gedanken in meinem Bewußtsein, dass meine Kumpel M. und J. schon auf dem Parkplatz auf mich warten, und vielleicht, da ich festgehalten wurde, bereits weg sind. Ich hoffte inständig, dass sie mir eventuell wenigstens den Wagen da gelassen haben, während ich mich gleichzeitig zu erinnern glaube, dass es M. und J. waren, mit denen ich flüchtete.
Bei der Flucht müssen wir eine hauchdünne Brücke überqueren. Diese ist so dünn aus Asbest gegossen, dass sie teilweise fast durchsichtig ist. Ich bin etwas skeptisch und balanciere vorsichtig auf einer etwas dickeren Seite. Und dann macht es auch schon laut knack. Es passiert jedoch nichts und ich komme unbeschadet auf die andere Seite.
Nun gelangen wir an das Ufer eines schwarzen Wassers. J. ist nicht mehr dabei, nur noch M., und um in den Tierpark zu gelangen, in welchen wir nun wollen, müssen wir das Wasser durchschwimmen. Bevor ich selbst dies ganz realisiert habe, sehe ich schon M. sehr weit draußen mit eleganter Leichtigkeit unter den Wassern entlangschießen. Also springe ich auch mit einem Kopfsprung ins Wasser, welches ich weich und leicht durchteile. Da M. so viel Vorsprung hat und ich ihn irgendwann verloren habe, bzw. nicht mehr sehen kann, hoffe ich, dass er am Tierparkeingang auf mich wartet. Im Hintergrund, als ich mich dem anderen Ufer nähere, sieht man imposant die mächtige Kuppel des Berliner Domes in den Himmel ragen, was bedeutet, dass wir anscheinend die Spree durchschwommen haben (natürlich liegt in real der Tierpark weder am Dom noch an der Spree). Leider ergibt sich jetzt noch ein Hindernis für mich, nämlich eine Baustelle, die das Ufer absperrt, an welchem ich an Land will. Um woanders aus dem Wasser zu kommen, müsste ich unter einem Hindernis hindurch tauchen. Da ich aber nicht tauchen kann und mich deshalb nicht traue, überlege ich hin und her. Schließe entscheide ich mich, es über die Baustelle zu versuchen. Dazu steige ich vorsichtig über ein relativ niedriges Gitter, lande auf einem, ähnlich Schaumgummi sehr weichem Untergrund, wo ich aufpassen muss, dass Gleichgewicht zu wahren, und steige anschließend nochmal über ein Gitter. Dann habe ich es geschafft.
Vor dem Tierparkeingang ist M. nicht zu sehen und ein winzig kleines, grünes Auto versperrt mir den Weg, anscheinend ein Auto des Tierparkpersonals. Im Traum denke ich beim Anblick des Autos an einen Käfer, jedoch ist es nicht wirklich ein Modell dieses gleichnamigen Fahrzeugs. Als der Wagen weg ist, kommt eine Frau in einer seltsamen schwarzen Rüstung aus dem Tierpark. Es sieht aus wie eine Ritterrüstung, nur ohne Helm. Ich denke mir, dass sie wohl auch zum Personal gehört und wache auf. Ob M. nun auf mich gewartet hat, habe ich nicht mehr erfahren.

Freitag, 28. Juli 2006

(Regen?) tanz

Ich hab getanzt heut nacht, die ganze Nacht heut nacht....
im wahrsten Sinne des Wortes und auf einem alten, heruntergekommenen Grundstück. Ich habe stundenlang getanzt wie es mir gefiel, zu Musik, an die ich mich nicht erinnern kann, dabei Geschichten erzählt, teils energiegeladen mit großen Sprüngen und schwindelerregenden Drehungen, teils mit kleinen, zarten Bewegungen. Leute haben zugeschaut, aber das hat mir fast gar nichts gemacht, ich habe mich dadurch nicht gestört gefühlt. Dann habe ich sogar einen Indianer getroffen, aber ich weiß nicht mehr, was er zu mir gesagt hat. Viel später wurde das Grundstück zur Kulisse einer kniffeligen Rätselaufgabe. Und inzwischen hängen dicke Regenwolken bei mir am Himmel.

Sonntag, 28. August 2005

Fahrstuhlabsturz

Schon zum zweiten Mal in wenigen Tagen von einem Fahrstuhlabsturz geträumt. Doch jedesmal fällt mir beim Fallen ein, dass ich träume und deshalb die Geschwindigkeit des Fallens beeinflussen kann. Darum landete ich beide Male weich und heute ließ ich mich sogar zu einem Luftballett hinreißen, wobei ich extra lange in der Luft blieb.

Mittwoch, 6. Juli 2005

Das Popstar-Casting

Ich bin in einer Art Popstar-Casting, wo ich mit einigen anderen zusammen ausgebildet werde, bzw. werden soll. Wir müssen dort verschiedene Dinge machen, z.B. auch einen Hindernislauf, wo wir über ein einige Meter hoch liegendes schmales Brett balancieren sollen. Ich weigere mich zuerst, weil ich ja weiß, dass ich nicht schwindelfrei bin und das deshalb nicht schaffen werde. Und das Brett ist mir viel zu hoch. Doch die anderen überreden mich, es zu versuchen und das tue ich dann schließlich auch. Total wackelig setze ich einen Fuß vor den anderen. Dabei wird das Brett immer schmaler, bis es nur noch so breit wie ein Schwebebalken ist, dafür ist es jetzt aber auch näher am Boden. Und irgendwie habe ich es dann doch geradeso geschafft. Wir müssen noch einige andere Aufgaben bewältigen, sportliche oder musikalisch-tänzerischer Art, wobei stets die Jury zuschaut, unter ihnen ein Mann mit einem dunklen Schnauzer. Irgendwann sagt dieser resignierend zu mir: "Du siehst am besten aus von allen und stellst dich am blödesten an."

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

Status

Online seit 1418 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Okt, 14:16

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