Schulträume
Eine Unterrichtsstunde an der Fachhochschule. Dozentin ist ein ziemlich unscheinbares Mäuschen mit Hakennase, Brille und sehr leiser Stimme. Das führt zu einiger Unruhe im Raum, so daß ich letztendlich vom Unterricht überhaupt nichts mitbekomme. Anderen geht es wohl genauso, und die Dozentin, etwas genervt, greift zu drastischeren Mitteln, indem sie droht, sie stelle uns jetzt eine Frage im Zusammenhang mit dieser Unterrichtsstunde, zu der wir etwas aufschreiben sollen. Später werden wir, entweder einzelne oder alle, geprüft.
Die Frage, die sie stellt, verstehe ich ganz gut: "Was ist der Unterschied zwischen Twitter in der deutschen und in der amerikanischen Version?", nur leider habe ich nicht den geringsten Schimmer. Eigentlich wußte ich bis jetzt noch nicht einmal, daß wir Unterricht über Twitter hatten. Wenn ich da etwas mitbekommen hätte, wär das ja vielleicht sogar recht interessant gewesen. Unser Lehrbuch, eine Ausgabe des "Spiegels", liegt neben mir und ich versuche unauffällig, daraus noch einige Informationen zu entnehmen, was aber nicht gelingt. Dann greife ich zu einem A4-Blatt und tue so, als sei ich sehr beschäftigt mit schreiben, schreibe aber nur fein säuberlich auf dieses Blatt: "Twitter deutsch: (großer Absatz)",
Twitter amerikanisch: (großer Absatz),
Nenne die Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Twitter-Version! (großer Absatz)"
Ich schreibe jetzt immer langsamer, weil sie neben mir steht und ich nicht in die Verlegenheit kommen möchte, nicht mehr weiterschreiben zu können. Schaut sie auf mein Blatt? So langsam bekomme ich Schweißausbrüche. Endlich ist der Unterricht zu Ende und die anderen stürmen schon aus dem Raum. Ich werfe ebenfalls schnell die Sachen in meine Tasche und bin weg. Vor dem Raum der Fachhochschule sieht es ein wenig aus wie in einem Warenhaus und in einem Auslagegitter liegen zwei Ausgaben des "Spiegel". Zum einen die, die wir als Lehrmittel auch im Unterricht hatten, und zum anderen eine, die als Thema ein Vstream-Lexikon hat. Vstream -denke ich - , ist das nicht diese Musikcomputersprache?
Bemerkung: Und natürlich ist mir im Traum absolut nicht eingefallen, daß es GAR KEINE DEUTSCHE VERSION GIBT! *grrrrr*
Kunstunterricht im Fachraum der POS, allerdings mit dem früheren Kunstlehrer von der EOS. Zur gestellten Aufgabe habe ich einen tollen Einfall, wie ich meine. Ich sehe das Bild förmlich schon vor mir. Arbeiten möchte ich diesmal auch mit Stroh. Dazu muß ich es aber erst einweichen. Brauche ich heißes Wasser oder geht es auch mit kaltem? Ich schätze mal (und hoffe), es geht mit kaltem. Kaltes Wasser haben wir im Raum. Ich greife so viel Strohhalme, wie ich sie gerade umfassen kann und tue sie in eine Schüssel voll Wasser. Danach muß das Stroh auf das Papier aufgebracht werden, doch es wird noch dauern, bis es soweit ist. Der Kunstlehrer macht nun eine Zeitvorgabe und mit Erschrecken muß ich feststellen, daß die Zeit niemals reichen wird. Ich habe immer noch ein leeres Blatt, während andere schon jede Menge gemalt oder geklebt haben. Warum mußte ich mir nur so einen Schwachsinn mit dem Stroh einfallen lassen? Mir hätte doch eigentlich klar sein müssen, daß wir nicht stundenlang Zeit haben. Der Kunstlehrer kommt immer wieder zu meinem Platz getigert und schmuhlt auf meine Arbeit. Er hat hohe Erwartungen in mich und ist anscheinend sehr neugierig. Um so peinlicher ist es mir, ihn enttäuschen zu müssen. Und enttäuscht ist er bestimmt, wenn ich zum Schluß ein halb leeres Blatt abgebe. So ein Mist! Und natürlich ist es auch deshalb peinlich, weil ich als einer der besten Schüler in Kunst gelte, aber bei dieser Aufgabe auf voller Linie versagt habe. Damit wenigstens etwas auf dem Papier ist, wenn ich es abgebe, schneide ich jetzt Formen aus Landkarten und klebe sie auf das Blatt. Etwas verloren wirken sie auf dem vielen Weiß und sind eigentlich nur Notbehelf. Das mit dem Stroh kann ich vergessen.
Bemerkung: Das erinnert mich an meine "schriftliche" Kunstprüfung. Wir bekamen die Aufgabe, zu einem vorgegebenen Thema ein Plakat zu entwerfen. Ich kann mich dunkel erinnern, daß ich aus irgendwelchen Landkarten o.ä. eine runde Erde bastelte. Diese erhielt ein Gesicht und Hände. Bevor ich die Arme und Hände malte, kam der Kunstlehrer und fragte neugierig, was ich vorhabe. Ich erklärte es und er "ermahnte" mich dann mehr oder weniger scherzhaft, ich solle jetzt aber keine Strichhände malen. Das hatte ich eh nicht vor, allerdings kann ich mich nicht erinnern, ob die "Comic"-Hände besser bei ihm angekommen sind. Es kann jedoch nicht sehr schlimm gewesen sein, da ich auch in den Prüfungen, wie immer in Kunst, nur Einser bekam.
Luftwürmer, welche sich unsichtbar durch die Luft fressen, gleich Holzwürmern durch das Holz, überall um mich herum. Exotische Pflanzen in seltsamen schillernden Farben und bizzaren Formen, an Fraktale erinnernd. Eine Stimme, die über die Entschlüsselung der DNA berichtet, dabei als Bilder geometrische Formen vor Augen. Beim letzten Satz: "Und schon ist das Geheimnis der Entschlüsselung der DNA gelöst!" - halb triumphierend und halb lässig (in einem Tonfall, als wolle die Stimme suggerieren, es sei doch alles total einfach) dahergesagt, erwache ich mit dieser geometrischen Form im Kopf:
Dies ist nur eine grobe Skizze. Im Traum entsprach das innere Achteck genau dem äußeren, halt nur verkleinert und in exakter Formation zum größeren Achteck. Außerdem kann ich mich nur an vier Fluchtlinien erinnern, weshalb die anderen, die zu fehlen scheinen, gestrichelt angedeutet werden.
Es wundert mich, daß ich sowas träume, zumal ich mich damit zur Zeit überhaupt nicht beschäftige und sowieso nicht wirklich Ahnung habe. Also wenn der Traum etwas Konkretes sagen will, sollte er sich vielleicht besser an einen Genetikforscher wenden, der schon ewig darauf wartet (wie damals der Wissenschaftler auf die korrekte
Strukturformel des Benzol, die endlich im Traum erschien). Erinnert auch an diesen
"Chromosomen-Traum".
Eine riesige Halle voller Reihen von Regalen, bzw. chinesischen Statuen, Bauwerken usw. Die Regale und Reihen stehen Längsseite neben Längsseite und nur ein kleiner, endlos langer Gang bleibt dazwischen. Auch die Regale sind voll belegt mit chinesischen Artefakten, steinernen Symboliken u.ä. Jemand dirigiert mich durch die Halle und gibt mir Aufgaben, mit denen ich mit Hilfe der hier gesammelten Artefakte die chinesische Weltanschauung und Religion lernen soll. Diese ist sehr bildlich, weshalb sich diese Art zu lernen dafür eignet, aber ungeheuer umfangreich. Die ganze Halle ist wie ein großes Lehrbuch und die Regale dessen Seiten. Ich soll zum Beispiel bestimmte Dinge suchen, gewisse Pfade finden oder irgendeinen Gegenstand wählen, in welchem ich mich verstecke. Außen sind an den Reihen wie in einer Bibliothek Zettel angebracht, auf denen Stichpunkte und Schlagwörter stehen. Beim Umherstreifen in den Gängen finde ich einen etwas größeren Zettel, der die grundlegendste Lehre überhaupt enthält, die, die niemals aus den Augen verloren werden darf. Sie lautet: "Alle Unregelmäßigkeiten sind egal. Es gibt keine Logik."
Hypnagog: Ein alter Mann mit langem grauen Bart und schwarzen, leeren Augenhöhlen.
Im Traum mache ich mich an die Vermessung der Träume, indem ich die Bilder wie in einer Art Rahmen sehe und als äußeres Ich diese Bilder mit einem Lineal nachmesse. Dabei habe ich alle Dimensionen zur Verfügung, ich kann also nicht nur horizontal oder vertikal messen, sondern auch innerhalb der Traumbilder alles messen, bzw. in die Tiefe der Träume der gehen. Seltsamerweise kommt beim Messen immer die Zahl Sieben heraus, was mich etwas verwundert. Hinter dem Rahmen der Bilder bildet sich nun ein zweiter Rahmen. Der Traum ändert sich dahingehend, daß der erste gesichtete Rahmen, mir als der Rahmen einer neuartigen Computersoftware bewußt wird. Diese Software installiert sich unten in der Taskleiste und zeigt in diesem Rahmen mit Hilfe einer Webcam alles an, was man selbst sieht, allerdings gereinigt von allen Vorstellungen und subjektiven Eindrücken. Also besser gesagt zeigt die Software, was man nicht sieht, wenn man irgendwo hinschaut, nennt sich aber "Was man sieht". Irgendwie finde ich diese Software ziemlich cool.
Auch in den späteren Träumen kommt die Zahl Sieben immer wieder vor. In einem entscheide ich spontan, wieder zum Kunstunterricht bei meinem früheren Kunstlehrer zu gehen. Dazu muß ich einfach den Ort wiederfinden, indem ich in Prenzlauer Berg eine bestimmte Straße hinunterlaufe. Dort suche ich sowohl den Kunstunterricht, als auch einen Laden, in dem ich sieben Jahre nicht mehr war. Die Schule findet sich schnell (wobei der Ort mehr an den Zeichenzirkel erinnert, mit dem mein Kunstlehrer nichts zu tun hatte) und ich setze mich einfach so zu den anderen hinein, als wäre nichts gewesen. Mein Kunstlehrer kommt, schaut über seine Brille und obwohl er nichts sagt und ebenso tut, als wäre nichts gewesen und als hätte nie eine Unterbrechung stattgefunden, spüre ich, daß er sich freut. Ich fühle mich willkommen und geschätzt. Mein Blick fällt auf meine nackten Unterarme, die von blonden feinen Härchen übersät sind und zwischen ihnen ein Heft, in welchem ich bereits irgendwelche Mitschriften gemacht habe. Es macht Spaß wieder zu lernen. Eine kribbelnde vorfreudige Spannung macht sich in mir breit.
Sieben (Zahl)
Assoziation:
- In die Form gebrachte Energie; Wachstumszyklen; Disziplin.
Fragestellung:
- Was bin ich zu lernen bereit?
Allgemein:
Die Sieben war im Altertum eine heilige Zahl und nach uralter Geheimlehre hat die Zahl höchste magische Gewalt. Sie war ein Symbol für den Kosmos, der von sieben Planeten, nämlich Sonne, Mond, Saturn, Jupiter, Mars ,Venus und Merkur beherrscht wurde. Die Sieben hat auch eine dynamische Bedeutung. Die Woche hat sieben Tage, der Mondzyklus besteht aus viermal sieben Tagen, der Regenbogen zeigt sieben Farben. In der Esoterik wird die Symbolbedeutung der Sieben damit erklärt, daß sie sich aus der Zahl Drei, dem Bild für schöpferische Geisteskraft und der Vier, dem Ganzheitssymbol zusammensetzt. Im Traum steht die Sieben meist als Bild für eine Veränderung, eine Persönlichkeitswandlung des Träumenden. Sie symbolisiert die Vollendung einer Arbeit (der siebte Tag der Schöpfung!), aber sie kann ebenso auf die wunderbare Wandlung des eigenen Ich hinweisen. Die Zahl gibt manchmal auch den Hinweis, man möge seine "sieben Sachen", sein Besitz, besser zusammenhalten. Hier und da macht das Unbewußte ebenso darauf aufmerksam, daß die Woche nur sieben Tage hat, übersetzt: Man sollte stets die Zeit nützen und jede Woche sich wenigstens einen Ruhetag gönnen.
Volkstümlich:
(ind. ) : - Glück. (Siehe auch "Zahlen")
Wieder findet Unterricht statt, diesmal im Rahmen der Arbeit. Eine Frau und ein Mann führen unsere Unterrichtsgruppe durch ein Gebäude, wo sie uns Erklärungen zu Ausstellungsstücken und Bildern geben, wobei das Gebäude aber mehr wie ein Kaufhaus wirkt, weniger wie ein Museum. Wir bleiben vor einer großen Wandtafel stehen, die beiden reden weiter und die Frau stellt mir plötzlich eine Frage, die sich auf das soeben Erläuterte bezieht. Ähmmmm.....öhmmmm, ich habe irgendwie keinen Schimmer, antworte trotzdem und liege, was ich den Reaktionen entnehme, voll daneben. Die Frau wiederholt spöttisch meine Antwort und dreht sich verächtlich weg, der Mann ist etwas freundlicher, grinst aber auch über meine anscheinend ziemlich debile Antwort. Peinlich. Dabei bin ich mir sicher, daß ich zugehört habe, ganz bestimmt. Oder habe ich schon wieder geträumt ohne es zu merken? Besonders das Verhalten der Frau versetzt mir einen schmerzhaften Stich. Sollte tatsächlich jede Mühe mit mir vergebens sein? Aber auch das eher mitleidig-beobachtende Verhalten des Mannes ist mir irgendwie unangenehm, obwohl er mir ansonsten sympathisch ist. Vielleicht gerade deshalb. Unmerklich gehen meine Gedanken zum letzten Freitag über. Am letzten Freitag fand bereits so eine Veranstaltung statt, aber ich habe den Unterricht geschwänzt. Nun überlege ich, ob das vielleicht jemandem aufgefallen ist, ich vermute und hoffe eher nicht. Aber falls doch, läßt sich das sicher mit einem Krankheitstag regeln. Im gleichen Moment mit meinen Überlegungen halte ich einen Brief der Büroleitung in den Händen. Ich öffne ihn und ziehe eine Blanko-AU-Bescheinigung heraus. Nanu, was soll das denn? Soll ich da jetzt irgendwas eintragen lassen, oder wie? Warum machen die nicht einfach einen normalen k.o.-Tag daraus?
Bemerkung: Im Traum war es zwar ohne jeden Zweifel eine AU-Bescheinigung, aber das Aussehen entspricht der eines Blanko-Rezeptes in der Realität.
Ich bin mit R. zusammen und besuche mit ihm gemeinsam den Unterricht. Wir sitzen nebeneinander, auch als eine Klassenarbeit geschrieben wird. Es geht um Blumen und Floristik und die zehn Fragen sind, bis auf eine, recht kurz und bündig zu beantworten, wenn einem nur die Antworten dazu einfallen würden. Sie liegen mir sozusagen auf der Zunge. R. scheint es genauso zu gehen, denn er schaut immer auf mein Heft herüber, ok, dann schaue ich jetzt auch in seins. Hoffentlich merkt die Lehrerin nichts.
Ich soll zur Weiterbildung an einem Geschichtsseminar in der Fachhochschule teilnehmen. Na gut, Geschichte mag ich ja ganz gerne, wenn ich auch nicht so genau ausmachen kann, was das mit meinem Job zu tun hat. An der Fachhochschule angekommen, fallen mir zuerst die dunklen Gänge auf. Das habe ich alles ganz anders in Erinnerung. Ich suche die Kantine auf, durch welche Massen von Menschen strömen. Völlig überlaufen. Ein Stück Kuchen wäre schön und ich erwische die letzte Streuselschnecke, beiße herzhaft hinein. Hmmm, herrlich frisch und lecker. Eigentlich könnte ich noch ein Stück vertragen, aber so viel ich mich auch umschaue, Kuchen scheint es nicht mehr zu geben. Schade. Nun mache ich mich auf den Weg zum Seminarraum, da fällt mir ein, daß ich noch gar nicht weiß, wo der Unterricht stattfindet und er dürfte in wenigen Minuten beginnen. Während ich einen Gang entlanglaufe, schauen dauernd Dozentinnen aus den Türen und grüßen mich, so als würden sie mich noch kennen. Ich dagegen kenne sie nicht oder kann mich nicht erinnern, deshalb grüße ich zwar zurück, wundere mich aber sehr. Jetzt komme ich auf den Einfall in meinen Einladungsunterlagen nachzuschauen, aber auch dort finde ich keinen Unterrichtsraum angegeben. Schließlich gehe ich einfach zurück zum Raum der ersten Dozentin, die mich gegrüßt hat, eine ältere grauharrige Dame, und setze mich zu ihr ins Seminar. Irgendwie verbinde ich ihr Alter mit Geschichte und denke, wird schon stimmen.
Später, in einer Gruppe (nicht mehr an der Fachhochschule?), wird ein Koffer geöffnet. Ich ahne schon, was darin ist und es bestätigt sich - eine verwesende Leiche. Ich kann den noch nicht ganz vom Fleisch befreiten Schädel erkennen. Ziemlich eklig. Deshalb bleibe ich nur beim Koffer sitzen, während andere sich an das Aufräumen und Säubern machen. Dabei fällt mir auf, daß man gar keinen Verwesungsgeruch riecht. Merkwürdig.
Wieder einige Zeit später in einer anderen Gruppe, erscheint eine ägyptische Göttin. Dunkel meine ich mich zu entsinnen, daß sie etwas mit Tod zu tun hat, jedenfalls ist die Atmosphäre ziemlich spannungsgeladen. Sie bewegt ihre weißen Arme schlängelnd wie bei einem ägyptischen Tanz und dabei fallen mir ihre Fingernägel und ihr Fingerschmuck auf. Es scheint auf den ersten Blick, als trage sie silberne Fingerkuppenringe, die mit ihrer spitz zulaufenden, rhombischen Fläche die Fingernägel wie Krallen überdecken. Sie sind mit feinen Verzierungen versehen, allerdings bin ich mir nicht wirklich sicher, ob das tatsächlich nur über die Fingerkuppe gestreifter Schmuck ist, oder ob sie nicht tatsächlich metallene und dekorative Krallen als Fingernägel hat.
Bemerkung: Eine der Dozentinnen, die aus den Türen schaut und grüßt, ist die Internistin, bei der ich letztens war.
Vor meinem inneren Auge sehe ich verschiedene Wandbilder, die abwechselnd heruntergelassen werden. Sie erinnern an den früheren Schulunterricht und zeigen verschiedene Boote und Schiffe in Querschnitt und Draufschau. Die Boote liegen auf dem Bild nebeneinander wie aufgeschnittene Früchte. Dazu doziert jemand über jedes einzelne und erklärt, wo sich dies und jenes befindet, was für Ausrüstung an Bord vorhanden ist usw. Der Traum scheint eine Fortsetzung des
gestrigen praktischen Fischereiunterrichts zu sein, leider hab ich aber vom theoretischen Teil überhaupt nichts behalten. Hoffentlich muß ich keine Prüfung ablegen.
Irgendein Unterricht. Wir machen Fotos mit einer Kamera, die sofort in einem befestigten Leoprello alle gemachten Fotos zum Anschauen enthält. Einige haben keine Lust mehr und gehen einfach frech aus dem Unterricht. Die Lehrerin ist aufgebracht, aber es wirkt ansteckend und nun gehen weitere, ohne sich um die Lehrerin zu kümmern. Ich hätte eigentlich keine Probleme, ebenfalls zu gehen und irgendwie finde ich es auch gut, was die machen, aber irgendetwas hält mich, mit drei bis vier anderen Schülern zusammen, an der Kamera und an den Bildern. In einem nächsten Traumbild stehe ich an einem Tisch und mein ehemaliger Mitschüler M. K. bittet mich, seinen Urlaubsschein für einen Tag zu unterschreiben. Ich weiß noch gar nicht, ob ich zu diesem Zeitpunkt da bin, weshalb ich zögere, aber er erklärt, daß er Blut spucke. Darauf sage ich, daß er dann vielleicht lieber zum Arzt gehen solle, aber das möchte er nicht. Schließlich will ich tatsächlich unterschreiben, aber mir fällt das heutige Datum nicht ein. Ich frage, was für ein Datum ist, aber entweder habe ich mich verhört oder der andere hat sich geirrt, denn das kann irgendwie nicht sein. Ich beginne zu überlegen und hilfesuchend umherzuschauen. Irgendwo sehe ich auch ein Datum, den 7.9., was mich aber ebenfalls verwirrt, denn ich bin mir sicher, daß wir nicht September haben. Hinter meinem Rücken steht eine ganze (meine?) Klasse und drängelt so, daß ich gegen die Tischkante gedrückt werde. Verärgert schreie ich nach hinten, ob sie mal aufhören könnten zu drücken, sofort läßt das Geschiebe nach. Im nächsten Traumbild Rückkehr von einer Seefahrt auf stürmischem Meer. Eine Flötenspielerin spielt Blockflöte, nicht sehr kunstvoll, aber sie sagt, es sei ja nur, um mitsingen zu können. Und sie hat recht, dazu reicht es allemal.
Bemerkung: Die Flötenspielerin stammt wohl aus dem gestern gesehenen Film "Hilary und Jackie".