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Mittwoch, 18. Februar 2009

Karneval im Büro

Herr N. ist sehr gut drauf, beugt sich ständig über den Tisch und wirft mir irgendwelche Bemerkungen zu. Leider verstehe ich ihn so schlecht und somit nur die Hälfte, aber es interessiert mich auch nicht besonders, weil ich jede Menge zu tun habe und hochkonzentriert bin. Eigentlich habe ich gar keine Zeit für Albernheiten. Zwischendurch spricht er mich einmal mit Du an, und da er so vertraulich wird, duze ich wie aus Versehen zurück. Und dann hat er sogar ein Geschenk für mich. Es ist in einem Karton und wie sich herausstellt, ein Faschingskostüm. Ach du grüne Neune! Wollen die jetzt hier Fasching feiern? Für sich selbst hat er ebenfalls ein Faschingskostüm. Es erinnert an ein Harlekin-Aufzug, nur alles etwas dunkler und gedeckter. Was mein Kostüm darstellt, weiß ich gar nicht genau. Jedenfalls gehört eine blonde oder goldene Perücke dazu. Nicht sehr begeistert und überhaupt nicht in der Stimmung für Festivitäten, versuche ich das Kostüm anzuziehen, stelle aber fest, daß ich ein kurzes Krankenhaus-Nachthemd (wie es gestern meine Mutter bekam) als Oberteil trage. Ausziehen kann ich es nicht, weil ich darunter nichts an habe. Unter dem Kostüm macht es sich total blöd. Erst versuche ich es in die Hose zu stopfen, habe dann aber lauter Dellen, die wie Fettwürste aussehen. Also ziehe ich es wieder raus und lasse es unter dem Kostüm hervorhängen. Das sieht vielleicht bescheuert aus! Aber vielleicht merkt es ja keiner oder man findet es sogar cool, wer weiß...

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Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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Dimensionen

~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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Zuletzt aktualisiert: 30. Dez, 23:05

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