Samstag, 1. März 2008

Im Park

Im Traum sehe ich den gezeichneten Grundriss eines Parks ausgebreitet vor mir. Ich denke, ich hab ihn selbst gezeichnet, mit lila Filzstift, und das war gar nicht so schwer. Der unregelmäßige Grundriss erinnert ein wenig an Afrika und alle besonderen Attraktionen des Parks sind extra eingezeichnet. Im Traum switche ich teilweise zwischen Park und Grundriss, doch nun mehr befinde ich mich ganz im Park. Dort gibt es unter anderem auch Elefanten in einem großen Zelt. Anscheinend kann man auf die Elefanten mit großen Goldbuchstaben Botschaften schreiben, denn einige tragen solche Botschaften auf ihrer Elefantenhaut. Außerdem gibt es im Park auch einen angelegten See mit einer Aussichtsplattform. Ich befinde mich nun auf dieser Plattform und schaue auf den See hinaus, auf welchem allerhand los ist. Zum Beispiel entdecke ich in einem Boot den schwarzen Abt aus dem gleichnamigen Wallace-Film. Still und unheimlich steht er in diesem Boot, bis er auf einmal das Gleichgewicht verliert und fast ins Wasser fällt. Viele andere, mal mehr mal weniger besetzte Boote sind auf dem See zu sehen. Neben mir habe ich meine frühere Mitschülerin C.S., welche im Traum sehr kurze und verkrüppelte Beine hat und wie ein Zwerg aussieht. Sie klettert auf die Brüstung der Aussichtsplattform, wahrscheinlich um besser zu sehen, und stellt sich aufrecht darauf hin, ich befürchte, daß sie in das Wasser springen oder fallen könnte, denn ich halte es doch für etwas zu hoch, um ungefährlich zu sein, und halte sie deshalb fest. Schließlich nehme ich sie einfach huckepack auf meine Schultern. Unter der Plattform teilt sich der See in zwei Kanäle, welche links und rechts vorbeifließen. Beide münden hinter der Plattform in einen Tunnel, wo das Wasser unter der Erde fließt. Ich bemerke, daß man anscheinend durch diesen Tunnel hindurchschwimmen kann, denn einige Schwimmer, die zur einen Seite rein sind, kommen bei der anderen wieder raus. Das macht mich neugierig, denn ich stelle es mir ziemlich abenteuerlich vor, durch diesen Tunnel zu schwimmen. Wahrscheinlich ist es wie in der Kanalisation. Das Wasser, braun und trübe, läd zwar nicht unbedingt zum schwimmen ein, aber ich bekomme jetzt auch Lust, mal diesen Tunnel im Wasser zu durchqueren. Dennoch möchte ich das nur mit meinem Kumpel machen und ich nehme mir vor, ihn zu fragen, ob er mit mir diese Strecke schwimmen will. Ich denke zwar, daß es allein auch kein Problem wäre, aber irgendwie ist es mir lieber und sicherer, es mit ihm zu erleben.

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Das verborgene Buch der Träume

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~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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