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Donnerstag, 18. Oktober 2007

Der zerbrochene Schlüssel

Im Traum in einem Sessel eingeschlafen mit über dem Kopf gekreuzten Armen. Etwas unbequem, sogar so unbequem, dass ich aufwache und feststelle, dass ich tatsächlich mit über dem Kopf gekreuzten Armen daliege und mir schon die Schultern schmerzen. Wie ich das gemacht habe, ist mir unklar, da ich während des Lesens eingeschlafen bin und das Buch noch neben mir liegt. Wieder schlafen und davon träumen, dass ich von einer Klassenfahrt nach Hause komme. Ich schlafe erst einmal tief, da ich müde bin, und werde dann wach, weil mein Vater neben dem Bett wartet. Es gibt zwei Probleme, die ich ihm erzählen muß, das zweite habe ich vergessen, aber das erste ist, dass ich den Schlüssel für das Sicherheitsschloß zerbrochen habe. Es sind jetzt zwei Teile und ich frage mich, wie ich überhaupt in die Wohnung gekommen bin, ohne dass er es schon erfahren hat. Ich erzähle es ihm und erstaunlicherweise bleibt er total ruhig statt sich aufzuregen, so wie ich erwartet hätte. Er nimmt die beiden Teile und verschwindet damit. Ich gehe in das Wohnzimmer, wo ein kleiner Weihnachtsbaum brennt - es ist wohl schon wieder soweit. Neben dem Wohnzimmer verläuft eine lange Terasse, eine ganze Herde rosiger Schweine stiebt wie wild darauf entlang. Man sollte sich ihnen nicht in den Weg stellen, sonst könnte es sein, dass man umgerannt wird.
Dann bleibt von der Nacht noch eine Erinnerung an einen Traum, eigentlich mehr an einen Traum in einem Traum, so unwirklich und wie aus einer anderen Nacht, dass A. bei mir war. Er war bei mir zu Besuch und anscheinend wieder in Berlin.

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Das verborgene Buch der Träume

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Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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Zuletzt aktualisiert: 30. Dez, 23:05

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