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    <title>Das verborgene Buch der Träume (...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres) : Rubrik:Wohnungsträume</title>
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    <description>...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres</description>
    <dc:publisher>zuckerwattewolkenmond</dc:publisher>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-25T12:23:34Z</dc:date>
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    <title>Das verborgene Buch der Träume</title>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061436/">
    <title>Schlösschenweg</title>
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    <description>Eine neue Wohnung im &quot;Schlösschenweg&quot; besichtigt. War allerdings nicht viel größer als meine jetzige, vllt. sogar kleiner?</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-24T22:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061462/">
    <title>Gerümpel (Weg damit!)</title>
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    <description>(Sonne + Merkur tr 4. Haus Quadrat Mars tr, Venus tr 4. Haus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zufall entdecke ich im Traum ein ungenutztes Zimmer, ein Schlafzimmer, wieder. Dieses Zimmer hatte ich ganz vergessen und da es mit altem Gerümpel und Möbeln von meinen Eltern vollgestellt ist, auch nichts daraus gemacht. Mir fällt auf, wie schön hell es ist. Heller als das Zimmer, in dem ich die ganze Zeit wohne. Es wäre ein wunderbares Schlafzimmer, in welchem ich ein wenig mehr Licht abbekommen würde. Mein Blick fällt auf das Doppelbett meiner Eltern. Es ist total schäbig und heruntergekommen, aber trotzdem sauber bezogen und ordentlich gemacht. Ich verspüre ein großes Verlangen, mich hinein zu legen. Endlich ein richtiges Bett zum Schlafen, mit frischem weißen Laken. Jetzt ausruhen und das freundliche Tageslicht genießen...die Versuchung der kühlen Baumwolle und des Frische-Bett-Duftes, der erquickenden Waagerechte ist fast körperlich spürbar. Doch während ich noch unentschlossen vor dem Bett stehe, fällt mir auf, daß der Lattenrost zur Hälfte weggebrochen ist und ein großes Loch unter der Matratze klafft. Ich weiß gar nicht, wie meine Mutter darin schlafen konnte. Und wer weiß, ob es mich noch trägt. Nicht daß ich durch das Loch falle! Das Verlangen, mich hinzulegen, ist noch immer da, aber nach einigem Hin- und Herüberlegen lasse ich es. Dafür spüre ich zunehmend eine leise Wut auf meine Mutter aufsteigen. Da hat sie den ganzen Krempel bei mir abgeladen, mir angedreht, und ich stehe nun da, habe zwar ein schönes Zimmer, aber kann nichts damit anfangen, weil es zugemüllt ist, und nicht wirklich ein Bett, in das ich mich legen kann. Das war ihr völlig egal, wenn sie nur das Zeug los ist. Aber es nützt ja alles nichts - wenn ich das Gerümpel jetzt bei mir habe, werde ich es wohl auch entsorgen müssen. Und eigentlich bin ich selbst daran schuld, wenn ich mir das alles habe andrehen lassen, weil ich dachte, ich könnte noch etwas davon gebrauchen. Auf jeden Fall muß es raus und das bedeutet Arbeit statt Ausruhen. Schade. Durch eine zweite Tür kommen nun Kollegen über einen Büroflur in den Raum. Für einen Moment bin ich ganz froh, daß dieser zwar vollgerümpelt, aber im Rahmen der Möglichkeiten sauber und das Bett gemacht ist. Meine Büroleiterin möchte Bücher prüfen, die in einem offenen Regal in der Mitte des Raumes stehen. Leider sind sie nicht ordentlich in &quot;abgeschlossene&quot; und &quot;laufende&quot; Bücher unterteilt, so daß ich ihr improvisierend zeigen muß, wo sie die jeweilige Sparte findet, obwohl ich es selbst nicht so genau weiß. Schon das ist mir etwas unangenehm. Doch während sie die ersten Bücher aus dem Regal zieht, fällt mir auf, daß es allein die Bücher waren, die das Regal zusammenhielten. Deshalb wurden sie auch so in die Regalfächer geschoben, daß oben keine Luft mehr war. So hielten sie nämlich wie Säulen die darüber liegenden Regalbretter. Oh je, hoffentlich fällt das ganze Ding nicht plötzlich zusammen, wenn zu viele Bücher entfernt werden. Es ist mir jedoch zu peinlich, meine Büroleiterin auf diese Möglichkeit hinzuweisen. Ihr könnte ja auffallen, wie schäbig und kaputt hier insgesamt alles ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bemerkung: In &quot;abgeschlossen&quot; und &quot;laufend&quot; unterteilen wir normalerweise Akten. Und inzwischen weiß ich bereits, daß ich meistens von Schlafzimmern träume, wenn ich nicht genug Ruhe und Erholung bekomme. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-01T23:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/fehlende-wand/">
    <title>Fehlende Wand</title>
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    <description>Mein Nachbar hat die Trennungswand zwischen seinem und meinem Zimmer abgerissen und so sein Schlafzimmer ungefragt vergrößert. Zwar stehen noch meine Schränke darin, aber den Rest des Zimmers hat er in Beschlag genommen, indem er mit seiner neuen Freundin darin nächtigt. Beide liegen angezogen im Bett, zwar eng nebeneinander, aber doch ziemlich unintim, trotzdem ist es mir ein wenig unangenehm mich im gleichen Raum aufzuhalten. Gehen möchte ich allerdings auch nicht, denn schließlich ist es ebenfalls mein Zimmer. Wenn ich mich jetzt zurückziehen würde, würde es bedeuten, mein Terrain kampflos aufzugeben. Hätte ich vier Zimmer, wäre ich vielleicht großzügig, aber bei der kleinen Wohnung niemals. So schnell vertreiben lasse ich mich nicht. Also bleibe ich im Raum und krame nun demonstrativ laut in meinen Schränken herum. Dies mache ich lange und ausgiebig. Schließlich habe ich das Recht dazu und wenn sie sich gestört fühlen, ist es ihr Problem. Anfangs reagieren sie jedoch lange nicht, entweder weil sie schlafen oder weil sie die Möglichkeit nicht aufgeben wollen, das Zimmer leicht und konfliktlos zu übernehmen. Endlich aber ist das Mädchen wohl genervt und fragt mich ärgerlich: &quot;Wer sind Sie eigentlich?&quot; Ich schaue sie an, gespielt erstaunt ob dieser einfältigen Frage, und antworte nachdrücklich und betont: &quot;Ich wohne hier!&quot; Jetzt scheint es ihr wieder einzufallen. Sie winkt ab und bedeutet mir, klein begebend, ich solle weiterkramen, wenn es denn sein muß. Das Zimmer räumen wollen die beiden noch nicht, aber ich schätze, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie merken, daß sie an ihrer ungefragten Besetzung, keine Freude haben werden.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-09T13:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/wohnungsnummern/">
    <title>Wohnungsnummern</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/wohnungsnummern/</link>
    <description>Irgendwo, in einem fremden Haus, habe ich noch eine ungenutzte und vergessene Wohnung. Jetzt fällt sie mir wieder ein und ich will sie endlich beziehen. Dazu betrete ich den Hausflur und steige die Treppe hinauf. Diese ist furchtbar wackelig, da sie eigentlich nur aus einem dünnen Metallgestell mit treppenartig angebrachten Stufen besteht. Dieses Gestell ist nirgends befestigt, sondern lose in den Hausflur gestellt worden. Je höher ich komme, um so kippliger wird die Angelegenheit. Deshalb bin ich auch ziemlich froh, daß das Haus nur drei Stockwerke hat. Die Höhe ist deshalb gerade noch so zu verkraften. Die Wohnung befindet sich natürlich im dritten Stock, ganz klar. Dort angekommen, springe ich elegant über eine Metallstrebe der Treppe - ich wundere mich selbst darüber, wie sportlich ich bin - und suche nach der richtigen Wohnungstür. Doch welche war es? Mir wird klar, daß ich die Wohnungsnummer vergessen habe. Oh je. Wie soll ich jetzt die richtige Wohnung herausfinden? Einfach jede Tür mit dem Schlüssel zu probieren traue ich mich nicht, denn es könnte ja sein, daß dann jemand glaubt, ich will einbrechen. Ich sehe eine Tür mit der Nummer 23. 23 ist schon mal gut, zumindest die 3. Aus unerfindlichen Gründen bin ich mir felsenfest sicher, daß die Wohnungsnummer etwas mit der 3 zu tun haben muß. 23 ergibt allerdings in der Quersumme 5 und das ist unwahrscheinlich. Die 5 ist nicht meine Zahl. Ich tippe auf entweder 3 oder 30. Tatsächlich findet sich in einem Gang, genau gegenüber einer Glastür zu einem anderen Aufgang, eine Tür mit der Nr. 3. Ich bin mir noch ein wenig unsicher, doch dann fällt mir ein, daß eigentlich ja auch ein Name dran stehen müßte. Und wirklich, bei genauerem Hinsehen - erst ist alles etwas verschwommen - sehe ich dort meinen Namen. Doch was ist das? Jetzt, wo ich die Tür aufschließen will, bemerke ich eine gläserne Wand zur Wohnung und dahinter statt einer Wohnung einen Gemüse- und Lebensmittelhandel. Hinter einem Verkaufstisch mit einer alten Waage steht meine Kollegin K. H. Sie hat aus meiner Wohnung ein Gemüse- und Lebensmittelgeschäft gemacht! Aber nun ja, ich war auch lange nicht hier. Da hätte ich wohl mit so etwas rechnen müssen.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-30T12:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/der-kompromiss-oder-das-boot-vor-der-tuer/">
    <title>Der Kompromiss oder das Boot vor der Tür</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/der-kompromiss-oder-das-boot-vor-der-tuer/</link>
    <description>Ich betrete den hinteren Flur der früheren elterlichen Wohnung. Meine Mutter hat in einer großen Aktion die blauen Kommoden und Schränke, die dort vorher standen, hinausgeworfen und alles in Weiß neu eingerichtet, bzw. gestrichen. Ein wenig bedaure ich dies, den die blauen Möbel gefielen mir sehr gut, aber der neu eingerichtete und renovierte Flur sieht ebenfalls sehr schön aus. Während ich mich genauer umschaue, wundere ich mich darüber, daß der Spiegel eines älteren Hängeschranks und der eines neuen Hängeschranks, die ohne Zwischenraum nebeneinander hängen, ganz genau dieselbe Höhe haben, obwohl der alte Schrank ja nur überstrichen worden ist.  Dann fällt mir die unsaubere Kante am zweiten Spiegel auf. Jemand hat den Spiegel anscheinend geschnitten und ungeschickt in einer unegalen Blechkante eingefasst. Deshalb also. Allerdings fällt es wirklich nur auf, wenn man direkt auf die Kante schaut. &lt;br /&gt;
Von einer Tür, die vom Wintergarten abgeht und die es in real nicht gibt, gelangt man im Traum auf eine breite Brücke ohne Geländer, die zum nächsten Haus führt. Meine Mutter hat ein altes Ruderboot grün gestrichen, es mit Blumen bepflanzt und quer genau vor die Tür gestellt. Die Brücke ist nur sehr wenig breiter, als das Boot lang ist. Das bepflanzte Boot sieht zwar gut aus, aber warum hat sie es ausgerechnet so hingestellt, daß man nicht mehr daran vorbei kommt? Schließlich ist die Brücke doch dazu da, hinüber zu gehen. Das möchte ich jetzt auch machen, nämlich mit einer ebenfalls grünen Glasvase, die kurioserweise am Fuß so gearbeitet ist, als sei das Glas zersplittert. Ein wenig erinnert mich dies an die scharfen Kanten der Blecheinfassung des Spiegels im Flur und ich frage mich, ob dies eine Bedeutung hat. Ich versuche mich irgendwie an dem Boot vorbei zu quetschen, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren und von der Brücke zu fallen. Dabei schubse ich jedoch unabsichtlich mit dem Po das Boot so, daß es zur Seite gesschleudert wird und irgendwo dagegen prallt. Der frische Lack hat sicherlich Schaden genommen, was mir sehr leid tut. Ich zeige das Malheur meiner Mutter, welche sofort total sauer wird und verlangt, daß ich das gesamte Boot neu streiche. Äh, Moment mal! Es tut mir zwar leid, aber habe ICH das Boot so bescheuert vor die Tür gestellt? Den Schuh ziehe ich mir nicht an und sicher werde ich jetzt nicht das Boot neu streichen. Das sage ich ihr auch sehr bestimmt und ohne weitere Erklärung, während sie noch sauer ist, versuche aber gleichzeitig einzulenken und mit ihr in ruhigerer Atmossphäre und Stimmung noch einmal darüber zu reden, indem ich sage: &quot;Komm mal mit rein in die Wohnung. Komm rein, ich will mit dir darüber reden.&quot; Sie folgt mir zurück ins Zimmer und ich erkläre ihr in Ruhe, wie ich darüber denke, zeige ihr die kleine abgeplatzte Lackstelle und mache ihr den Vorschlag, diese auszubessern. Dies ist bestimmt gut möglich, ohne daß es groß auffällt. Dazu muß man nicht gleich das ganze Boot neu streichen. Und mit meinem Vorschlag scheint sie beschwichtigt zu sein.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-05T19:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5337731/">
    <title>Die Riesen-Party</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5337731/</link>
    <description>Rumzappen vor dem Fernseher. Ich erwische einen Film mit Käptn Huck, ein sehr guter Film, wie ich feststelle. Mein Bruder neben mir ist ganz gefesselt davon und kann gar nicht mehr aufhören, fernzusehen. Wir schauen den Film stereo, auf zwei nebeneinanderstehenden Fernsehern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mit einem Mann und einer Frau ausgehen. Beide sind Bekannte von mir und halten sich noch in meiner Wohnung auf. Ich warte auf sie im Treppenhaus. Dabei stelle ich fest, daß auf den Treppenabsätzen ziemliche Unordnung herrscht. Mein Nachbar hat hier anscheinend gefeiert. Überall liegen Bettwäsche, Pappbecher, Kissen und andere Sachen verstreut. Meine beiden Bekannten kommen aus der Wohnung, gleichzeitig kommt ein ganzer Schwung Leute die Treppen herauf, Bekannte von meinen Bekannten, von denen ich viele kaum kenne. Wegen des Chaos denken sie sofort, daß hier eine Party gefeiert wird und schon ist sofort mitten auf der Treppe wirklich die schönste Party im Gange. Irgendwie kommen noch Leute von meinem Nachbarn dazu, es werden immer mehr Leute. Auch mein Nachbar tritt aus seiner Wohnung und ich kann einen Blick durch die Wohnungstür werfen. Er hat bei sich gar keine Wände mehr, sondern nur noch ein riesiges leeres Zimmer mit blanken Bohlen, in dem nicht ein Möbelstück steht. Ich frage mich, wo oder wie er wohnt. Im Treppenhaus? Die meisten Leute aus dem Treppenhaus kenne ich schon gar nicht mehr. Trotzdem fühle ich mich noch erstaunlich wohl zwischen ihnen. Inzwischen &quot;quellen&quot; die Massen ebenfalls in meine Wohnung, da ab und an jemand zur Toilette muß und sie sich dann in meinen Zimmern niederlassen. Irgendwann herrscht in der gesamten Wohnung nur noch das reinste Chaos und Irrenhaus. Da hängen mehrere aus dem Fenster, dort sind alle Gegenstände aus den Regalen geworfen und mit Sachen von den Leuten vermischt, woanders machen sie Polonaise und andere Faxen. Ich ziehe mich in das Bad zurück, um wenigstens hier schon mal Ordnung zu machen, da hier ebenfalls lauter Nippes in Bergen herumliegt. Man vermisst mich und klopft an die Badtür. Als ich hinauskomme, stehen mehrere an der Spüle und waschen ab. Sie wollen mir helfen, wieder ein bißchen Ordnung hereinzukriegen. Das ist zwar nett, daß sie wenigstens abwaschen, aber in diesem totalen Chaos hilft das auch nicht mehr viel. Leicht gestresst erwache ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung: &lt;/b&gt;Der typische &quot;Jungfrau-Mond-Traum&quot;?&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-20T23:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5272709/">
    <title>Menschenknochen auf der Party</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5272709/</link>
    <description>Zuerst befinde ich mich bei einer privaten Feier meiner ehemaligen Chefin. Diese trägt ein leuchtend rotes Gewand und zwei geflochtene Zöpfe wie eine Indianerin. Ich bin anscheinend die einzige aus dem Büro dort und mir ist unklar, warum sie mich eingeladen hat. Weil sie mich so gut leiden kann? Das kann ich mir nicht recht vorstellen. Ihre Tochter ist ebenfalls da, über diese schimpft sie andauernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Traumbildern auf Straßen, Plätzen und in Zügen feiere ich nun in meiner eigenen Wohnung eine Party. Gäste sind vor allem Bekannte von meinen Kumpels oder völlig fremde Leute. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen in der Wohnung. Als ich in das Wohnzimmer komme, stehen einige Gäste da und stieren wie paralysiert zur Balkontür. Ich erkenne, daß hinter der Balkontür ebenfalls Gäste stehen, aber anscheinend ausgesperrt wurden. Mir gefällt das gar nicht, nicht daß die noch die Fensterscheibe einschlagen, deshalb sage ich: &quot;Wollt ihr sie nicht wieder herein lassen?&quot; Aber alle schütteln einmütig den Kopf und erwidern: &quot;Die haben Knochen.&quot;&lt;br /&gt;
Jetzt schaue ich noch einmal genauer hin - tatsächlich, die Leute hinter der Fensterscheibe halten Menschenknochen in der Hand, die sie gegeneinander reiben und so einen feinen Staub produzieren. Hm, seltsam. Aber daß sie Knochen haben, muß ja nicht unbedingt etwas bedeuten. Oder doch? Irgendwann leert sich die Wohnung und ich möchte zur Nacht die Wohnungstür zusperren, doch die Tür sieht so merkwürdig anders und &quot;glatt&quot; aus. Ich untersuche sie genauer und stelle fest, daß sowohl Sicherheitsschloß als auch Klinke fehlen. Das müssen die Gäste gewesen sein. Na prima! Ich werde nie wieder eine Party veranstalten. Die Leute trampeln dabei durch die Wohnung, zerstören alles und nehmen auch noch die Tür auseinander. Und ich stehe jetzt da. Die Tür läßt sich zwar zuschlagen, bietet aber so gut wie keinen Schutz. Ich stelle fest, daß sich zwar doch zumindest ein Sicherheitsschloß auf der anderen Seite befindet, die Tür aber keine Angeln mehr hat, also nur noch durch dies eine Schloß gehalten wird. Um sie zu sichern beginne ich Schnüre vor die Tür zu spannen, als mein Nachbar aus seiner Wohnung tritt, grüßt und fragt, was das werden soll. Ich behaupte schnell, daß dies Schnüre für Notizzettel sind. Diese Idee findet er anscheinend reichlich bescheuert, wie ich seiner Reaktion entnehme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung:&lt;/b&gt; Bei &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://weltentanz.twoday.net/stories/5262661/&quot;&gt;dieser Träumerei von Türen ohne Klinken&lt;/a&gt;&lt;i&gt; hielt ich das Attribut des äußerst wichtigen Traumbildes noch für eine Finte meines Traum-Ichs. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher&lt;/i&gt;.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-22T16:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5262671/">
    <title>Türen ohne Klinken (äußerst wichtiges Traumbild) und das große M</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5262671/</link>
    <description>Während die Haustür hinter mir ins Schloss fällt, bemerke ich, daß sie überhaupt keine Klinke hat und ich mich frage, wie ich wieder hinauskommen soll. Doch erstmal will ich nur hinein, deshalb grüble ich nicht lange darüber nach. Solches kann ich immer noch tun, wenn es so weit ist, daß ich wieder hinaus möchte. Dann fällt auch die Wohnungstür hinter mir zu und hat keine Klinke. So langsam wird mir mulmig zumute. &quot;Haben denn in diesem Traum alle Türen keine Klinken?&quot; fragt sich das Traum-Ich und beschließt, daß es sich wohl um ein äußerst wichtiges Traumbild handelt, welches es sich unbedingt merken und später im Traumtagebuch notieren sollte. Es sieht die Eintragung sogar schon bildlich vor sich und in diesem Traumbewußtsein verlaufen alle weiteren Träume. Zunächst schlendere ich durch eine kleine Diskothek, in der einige Paare zwischen den Tischen tanzen, weil die Tanzfläche so klein ist. Ich bin einfach hinein, ohne Eintritt zu bezahlen, vielleicht haben die ja heute Frauentag. Aber ich will mich sowieso nicht lange aufhalten, sondern nur umschauen. Wonach, das weiß ich eigentlich selbst nicht. Wieder auf der Straße fällt mir ein riesiges weißes, altmodisch verziertes M am blauen Himmel auf. Ich bin völlig überrascht, von dieser unerwarteten Erscheinung, bleibe aber sofort stehen, um mir jeden Bogen und jeden Strich genau einzuprägen, denn schließlich will ich es in mein Traumtagebuch zeichnen. Hoffentlich kann ich mir das alles merken. Ich biege in eine Allee, die an die Allee aus dem Filmende von &quot;Der dritte Mann&quot; erinnert, laufe aber seitlich neben den Bäumen auf eine Straße und eine Straßenbahnhaltestelle zu. Mir ist als würde ich von einem schwarzen Pferd mit Reiter verfolgt werden, welches noch sehr weit hinter mir direkt in der Mitte der Allee galoppiert, deshalb beginne ich zu rennen. Pferd und Reiter werden immer größer, da erreiche ich schon die Straßenbahn und springe, noch während sie bereits losfährt, hinein. Geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/weltentanz/2949146695/&quot; title=&quot;Traum-M von Fluchtpunkte im Blickwinkel bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3024/2949146695_91bf162df8_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;202&quot; alt=&quot;Traum-M&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung:&lt;/b&gt; Alle Türen hinter sich zuschlagen, kein Zurück mehr - kein Zurück wohin?&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-17T18:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5172676/">
    <title>Der zugemauerte Durchgang, der tanzende Mann aus Twin Peaks und die Enthüllung der...</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5172676/</link>
    <description>Mein Bruder möchte eine bestimmte Strecke auf der Straße nackt rennen. Nackt bedeutet bei ihm mit Shorts, aber barfuß. Warum er das unbedingt will, ist mir ein Rätsel, wahrscheinlich irgendein spielerischer Ehrgeiz. Ich verfolge eine Top 10 mit Bildern von ihm im Internet. Je länger er läuft, desto höher steigen einige der Bilder. Später sitze ich irgendwo mit F., seinem Sohn, auf dem Knie und &quot;lese&quot; diesem vor. Im Traum ist er noch ein Baby, das nicht sprechen kann. Er versteht auch nicht, was ich sage, weshalb ich eigentlich nur auf die Bilder zeige und sage: &quot;Das ist ein Auto, das ist eine Biene, das ist ein Leuchtturm.&quot; Während ich das erzähle, amüsiert sich F. königlich und lacht immer wieder laut los, als würde ich die komischsten Witze reißen. Ich finde dies etwas sonderbar und auch eine Frau, die abseits steht, wird darauf aufmerksam und kommt näher heran, um zu hören, was ich dem Kleinen da erzähle. Ich mache weiter: &quot;Das ist ein Käfer, das ist eine Taube, das ist ein Schiff.&quot; und sie scheint sowohl enttäuscht als auch verwundert. Wer weiß, was F. daran witzig findet. Vielleicht ist er ja auch nur so selbstvergnügt, weil er gerne bei mir ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Traum beginnt damit, daß ich (mal wieder) aufwache. Ich liege in meinem Bett und höre Geräusche aus den anderen Teilen der Wohnung. Dort muß jemand sein. Mir fällt ein, daß doch der Wohnungvermieter angekündigt hatte, in die Wohnungen einzubrechen. Hastig ziehe ich mir etwas über und eile halbnackt auf den Korridor hinaus. Ich bin entsetzlich wütend. Das darf doch einfach nicht wahr sein, daß die ungefragt Leute in ihren Wohnungen überraschen! Im Bad finde ich eine Frau vor, die Wäsche auswringt. Sie ist von der Wohnungsverwaltung. Ich gehe sie an, weil sie eingebrochen ist, aber sie reagiert gar nicht darauf, sondern zeigt ungehalten auf das Waschbecken und die Wäsche, sagt irgendwas von &quot;Das geht so nicht.&quot;. Ich weiß, das Waschbecken war nicht allzu sauber, ich hatte es schon seit mehreren Tagen putzen wollen, es aber nicht getan. Wo die viele Wäsche herkommt, ist mir aber ein Rätsel. Das gesamte Bad hängt voll davon, jedoch nur ein Teil davon ist meine. Der Rest muß anderen gehören. Trotzdem hat das Ablenkungsmanöver Erfolg und ich beginne mich stotternd zu rechtfertigen. Dabei fällt mir auf, daß die Wand hinter ihr (wo in der Wirklichkeit das Fenster ist) mit neuen grauen Fliesen bedeckt und der Zugang zum anderen Teil der Wohnung geschlossen wurde. Ich habe diese anderen Zimmer zwar nie genutzt, aber trotzdem ist es eine Frechheit, den Durchgang dazu einfach zuzumauern, schließlich habe ich die Wohnung so gemietet. Und wenn ich jetzt doch die Zimmer nutzen wollte, geht das nicht mehr. Welche Konsequenz dies genau für mich hat, kann ich nur erahnen. Gedankenwirrwarr in meinem Kopf, unter anderem ertappe ich mich dabei, daß ich trotz allen Ärgers mich klammheimlich freue, das jemand anderes die Hausarbeit für mich macht, denn sie Frau hat das Waschbecken geputzt und die Wäsche gewaschen. Diese Freude geht aber nicht soweit, daß ich mich bei ihr bedanke - die Wut ist stärker und als sie endlich die Treppen hinunter stiefelt, rufe ich ihr nach, daß ich das nicht auf sich beruhen lassen werde. Etwas später gehe ich vor das Haus, wo ich viele Nachbarn treffe, die an Bänken sitzen und sich unterhalten. Bei ihnen allen wurde eingebrochen und manche sind hart mit der Wohnungsverwaltung aneinandergerasselt, haben sich sogar geprügelt. Über dies alles wird nun hitzig debattiert. Ich stelle fest, daß nicht nur Veränderungen in den Wohnungen vorgenommen wurden, sondern auch eine Bank draußen verändert wurde, die ziemlich hoch ist, und auf der ich gerne sitze. Während ich mich vorher sicher darauf fühlte, ist sie nun so schmal und wacklig, daß ich bei jeder Bewegung fürchte, hinunterzufallen. Meine Mutter ist jetzt auch unter den Leuten und geht in das Haus hinein. ich will hnterher, doch vor der geschlossenen Haustür fällt mir ein, daß ich wahrscheinlich meinen Schlüssel gar nicht dabei habe. Ich werde auf eine Person hinter mir aufmerksam und drehe mich um. Es ist der tanzende Mann von Twin Peaks. Er steht in einiger Entfernung und starrt mich an. Dabei formt er mit dem Gesicht Grimassen, als wolle er etwas sagen oder sage es lautlos vor sich hin. In seinen Händen sehe ich ein Schlüsselbund. Will er mir den Schlüssel geben, weil er wußte, daß ich keinen habe? Inzwischen habe ich jedoch an der Tür gezogen und festgestellt, daß sie offen ist. Na prima! Schnell schlüpfe ich hinein. Statt eines Treppenflurs erwartet mich ein ausgedehntes Foyer. Hier sehe ich meine Mutter, wie sie einen Arm um einen bärtigen Mann legt. Nanu? Sie wird doch nicht einen neuen Freund haben? Ich trete heran und sie stellt mich ihm vor. Dabei macht er die Bemerkung &quot;Das ist also die Super-Schwester?&quot; Super-Schwester? Dann kann er nur aus dem Kreis von meinem Bruder stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Traum komme ich durch Zufall bei einem Spaziergang in irgendeinen öffentlichen Treffpunkt, wo man Tische, Stühle, Spielecken und an den Wänden Tafeln findet. Jeder darf sich hier aufhalten. In der ersten Etage entdecke ich eine Tafel, auf wecher mit Kreide der erste Teil meines Nachnamens und dahinter mein Blogname &quot;Zuckerwattewolkenmond&quot; geschrieben steht. Ich bekomme einen Schreck. Das gibt es doch nicht. Wer hat das hier so öffentlich an die Tafel geschrieben und woher weiß derjenige das? Was bezweckt er damit? Zuerst kommt mir Gedanke, es wieder abzuwischen und ich warte auf eine Gelegenheit, in der ich alleine im Raum bin. Diese kommt jedoch nicht, stattdessen drei junge Männer, welche sich um einen Tisch gruppieren. Ich schleiche weiter im Raum umher und tue so, als würde ich mich mit dies und jenem beschäftigen. Dazu greife ich nach einem Zahnputzbecher und putze mir die Zähne. Schnell wird mir klar, daß die drei etwas damit zu tun haben, denn einer davon tritt an die Tafel und vervollständigt meinen Namen. Ich tue so, als ginge mich das alles nichts an, bleibe aber aufmerksam. Ich kenne die drei nicht und die mich offensichtlich auch nicht. Irgendwie ist es witzig , daß ich um sie herumschleiche, während sie meinen Namen an die Tafel schreiben. Wahrscheinlich sind das Leute, die sich ein Hobby daraus gemacht haben, die Betreiber von anonymen Blogs aufzudecken. Und wahrscheinlich ist das recht mühsam, denn nur so ist zu erklären, daß sie jeden Buchstaben eines Namens einzeln herausfinden müssen und nicht sofort den gesamten Namen wissen. Inzwischen putze ich mir schon das dritte Mal an einem dritten Waschbecken die Zähne und greife zu einem roten Behältnis, welches direkt neben einer der Personen auf dem Tisch steht. Diese kommt mir gleich hinterher und weil ich denke, sie meint damit mich, frage ich leicht aggressiv. &quot;Ist irgendwas?&quot; Dabei stellt sich heraus, daß es kein Mann sondern eine Frau ist. Sie schüttelt nur den Kopf und wirft etwas in den Abfalleimer, der unter dem Waschbecken steht. Ah, DEN meinte sie. Noch immer streife ich im Raum umher, tue als sei ich beschäftigt und versuche etwas mitzubekommen. Endlich gehen die drei. Auf der Tafel steht nun mein vollständiger Name inklusive Blogpseudonym. Aber nicht nur ich, auch andere Namen und ihre Blogs sind an der Tafel enthüllt. ich frage mich, ob die das nur hier preisgeben oder auch woanders. Wenn es nur hier wäre, ist es wahrscheinlich nicht so schlimm, weil so viel Leute hier nicht herkommen. Aber ich weiß es nicht und in Gedanken formuliere ich schon einen Blogeintrag, in welchem ich von diesem Erlebnis berichte und ankündige, daß ich meine Blogidentität ändern muß. Vor der Tafel, steht jetzt noch eine andere durchsichtige Tafel, so daß das Geschriebene kaum noch zu entziffern ist. Aber trotzdem. Abwischen wird nicht wirklich etwas nützen, sicherer ist, den Namen zu ändern. Während ich diese Überlegungen anstelle, staune ich immer wieder über diesen unglaublichen Zufall, der mich genau hierher geführt hat. Und ebenso irrwitzig ist, daß ich hier um die Leute herumgeschlichen und sie belauscht habe, ohne daß sie wußten, wer ich bin. So gesehen bin ich jetzt im Vorteil, denn ich kenne sie und kann alle Maßnahmen treffen, um mich zu schützen. Nebenbei überlege ich - wobei ich unschlüssig die Treppe hinunter und wieder hinaufgehe -, ob das alles vielleicht nur ein Traum ist, aber nein - ich bin doch gerade erst aufgewacht, dies muß also die Wirklichkeit sein. Daß es solche Zufälle wirklich gibt!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung:&lt;/b&gt; Seit mehren Tagen nehme ich mir vor, das Bad gründlich zu putzen, habe es aber wegen des Rückens immer verschoben - und das schlechte Gewissen folgt im Traume. Mit der Wäsche übertreibt es allerdings gewaltig, den schmutzige Wäsche habe ich so gut wie kaum zu liegen, da ich T-Shirts, Hosen usw. meist sofort wasche und der kleine Rest in einem Wäschekorb hinter einer Schrankklappe auf die nächste Wäscheladung wartet, wo es absolut niemanden stören kann, nicht einmal die Wohnungsverwaltung. Außerdem frage ich mich, was für ein Teil da durch den verschlossenen Durchgang wohl von mir abgetrennt wurde, das ich nicht mehr betreten darf. :-/&lt;br /&gt;
Über eine Änderung der Blogidentität habe ich tatsächlich gestern nachgedacht, allerding nicht wegen einer Enthüllung, sondern weil ich mich fragte, ob dieses &quot;Zuckerwattewolkenmond&quot; nicht etwas zu verspielt wirkt und ein &quot;seriöserer&quot; Name angebrachter wäre. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-06T10:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4978898/">
    <title>Das wunderbare Licht und der zerstörte Reichstag</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4978898/</link>
    <description>Von all den Träumen der letzten Nacht ist mir vor allem ein Zimmer mit besonderem Licht in Erinnerung geblieben. Die Tür steht nur leicht angelehnt offen und ich öffne sie. Das Zimmer dahinter ist menschenleer, doch ein wunderbares warmes, gemütliches Licht herrscht hier. Sofort will ich dahinterkommen, wie dieses Licht entsteht, deshalb schaue ich mich genau um.&lt;br /&gt;
Linksseitig stehen auf einer niedrigen Anrichte drei Stehlampen, von denen alle eingeschaltet sind. Deckenbeleuchtung gibt es nicht, doch auffällig sind die Wände. Diese haben anscheinend eine Beschichtung mit glänzenden Brokatfarben, welche das Licht golden reflektieren und besonders schön schimmern. Das kann aber nicht alles sein, denke ich, und tatsächlich sehe ich jetzt auf Tischen in der Mitte des Zimmers viele kleine goldene Tischlampen in sehr moderner Form. Von ihrer Mitte aus entspringen einige Strahlen, die am Ende eine winzige Glühbirne haben, welche allein nicht besonders hell ist, aber in der Masse ein nicht zu grelles Licht macht. Mir wird bewußt, daß ich wieder gehen muß, denn eigentlich kam ich in das Zimmer, um jemanden zu suchen. Nur widerwillig schließe ich die Tür - ich wäre gerne noch geblieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traum sehe ich eine städtische Skyline mit einem ziemlich hohen, alten Haus, welches andere überragt und wie ein quadratischer Klotz aussieht, dabei schon sehr abgenutzt. Mir ist, als würde ich es kennen. Habe ich darin nicht einmal eine Wohnung besichtigt? Und konnte man von den Fenstern aus nicht bis hier herüber zu mir schauen, obwohl es in der Mitte von Berlin liegt? Das Haus zieht mich an, deshalb laufe ich in seine Richtung. Es ist nicht weit vom Alex entfernt, den ich jetzt überquere. Ich sehe die Kongresshalle und andere bekannte Gebäude. Außerdem treffe ich Kollegen, die auf dem Weg zur Arbeit sind und sich wundern, daß ich in die andere Richtung gehe. Oh je, ich müßte jetzt eigentlich auch zur Arbeit, um nicht zu spät zu kommen, aber das Haus finde ich viel interessanter. Es ist mir egal, was die denken, dann komme ich eben zu spät und sage, ich hab verschlafen. In der Ferne sehe ich durch den Zugang zu einer breiten Straße hindurch die zerstörte Kuppel des Reichstages, von welcher nur noch einige eiserne Streben übrig sind, die in die Luft ragen. Das gesamte Bild des Reichstages ist in schwarz/weiß, wie ein altes Foto, und deshalb vermute ich zuerst, daß jemand ein Foto vom alten zerstörten Reichstag riesengroß mitten über die Straße montiert hat. Werbeflächen sind ja oftmals ebenfalls haushoch. Allerdings kommt mir das doch ein wenig unwahrscheinlich vor, weil ja damit dann die Straße blockiert wird. Eigentlich würde ich mir das gerne mal aus der Nähe anschauen, aber ob meine Zeit dafür reicht? Dann komme ich wohl heute gar nicht mehr zur Arbeit.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-08T10:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4789973/">
    <title>Verbrennen von Gasen und Diogenes im Zelt</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4789973/</link>
    <description>Ich führe ein chemisches Experiment durch, bei welchem ich den Inhalt von Wasserpatronen (ich weiß leider nicht, ob dies Kohlensäure- oder Sauerstoffpatronen waren) verbrenne, um daraus ein ganz neues Gas zu gewinnen. Doch halt, eigentlich ist es gar kein Experiment, denn ich tue es eindeutig in der Absicht, diesen neuen Stoff zu gewinnen, den ich für irgendwas brauche (Bombenbau?). Dazu wird eine Patrone jeweils an einem Ständer befestigt und vor dem Ständer stehen zwei kleine Schalen. Eine der Patronen fängt plötzlich Feuer, ihr eines Ende brennt lichterloh, und ich befürchte, daß sie explodiert. Deshalb rücke ich erschrocken mit meinem Stuhl zurück und ducke mich, doch die Patrone brennt nur aus, bzw. implodiert. Ich mache weiter und bald darauf passiert dasselbe mit einer zweiten Patrone. Meine Mutter, die wohl mit mir in diesem Zimmer war, wird jetzt sauer und will, daß ich damit aufhöre. Sie nimmt eine der Schalen weg und stellt sie woanders hin. Doch da ich nur noch eine letzte Patrone habe, will ich diese nicht übrig lassen, rücke die Schale zurück, und verbrenne auch noch die letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Traumfragment stehe ich vor einem zugefrorenen See oder breitem Fluß. Es ist später Abend und schon ziemlich dunkel. Am Rande des Wassers liegt ein ebenfalls eingefrorenes, langgestrecktes Schiff. Es ist über und über mit gefrorenem Schnee bedeckt, so daß es auf dem Wasser wie ein großes weißes unförmiges Gebilde wirkt. Nur bei genauem Hinschauen sieht man, daß es ein Schiff ist, und erst, wenn man noch genauer hinschaut, erkennt man, daß es ein oberes offenes Deck mit Bänken hat, und ein unteres geschlossenes Deck. Zu diesem Schiff will ich jetzt hin, denn anscheinend kann man damit trotzdem noch fahren oder zumindest etwas erleben. Ich überlege erst, mich auf eine der oberen Bänke zu setzen, doch dann denke ich, das würde etwas zu eisig werden und beschließe mich in das untere Deck zu schlagen. Dort sitzt man wahrscheinlich relativ warm und hat eine herrliche Aussicht auf das viele Eis. Um das Schiff zu erreichen, muß ich über das Eis des Sees laufen. Mir ist etwas mulmig, denn ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich hält. Vorsichtig setze ich Schritt für Schritt. Das Eis ist teilweise heller und teilweise dunkler, wahrscheinlich, weil es an den helleren Stellen dicker ist. Das versuche ich zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Traum besitze ich keine Wohnung mehr, sondern lebe obdachlos auf dem Hof meiner Kindheit. Dort habe ich ein provisorisches Zelt aus Plastikplanen und Holzbohlen aufgeschlagen, in welchem ich schlafe. Ich werde auf dem Hof geduldet, da ich recht beliebt bin und jedem, der zu mir kommt, mit Rat und Trost zur Seite stehe. Einmal kommt zum Beispiel jemand zu mir, dem ich bei der Ordnung seiner Papiere und bei irgendeinem Problem mit dem Arbeitslosengeldbescheid helfe. Danach unterhalte ich mich mit einem kleinen Jungen, dessen Mutter ganz froh ist, mal für einen Moment alleine in der Wohnung zu sein. Später ruft sie den Jungen zum Abendessen. Nachts oder bei schlechtem Wetter krieche ich unter meine Plane und mit mir ebenfalls ein geflecktes, männliches Hündchen. Daß es männlich ist, weiß ich deshalb so genau, weil es sich vor mir mit dem Rücken im Gras gewälzt hat und ich sein durchaus im Verhältnis zur Körpergröße großzügig dimensioniertes bestes Stück gesehen habe. Während ich an einem eher ungemütlichen und sehr kaltem Abend unter der Plane liege, gehen mir allerhand Gedanken durch den Kopf. Ich frage mich, ob ich bei solchem Wetter nicht besser eine richtige Wohnung hätte, denn schließlich könnte ich erfrieren. Doch andererseits habe ich eine dicke Pappe mit der ich mich zudecken kann und sollte es noch kälter werden, würde sich ganz sicher etwas anderes zum zudecken finden. Wahrscheinlich würde man mir sogar gerne eine Decke bringen. Und während ich so unter der Plane liege, auf das Gras, den grauen Himmel und den prasselnden Regen blicke, dabei über mein Leben nachdenke, wird mir auf einmal klar, daß ich genau so, wie es jetzt ist, glücklich bin und ich nie wieder in eine Wohnung zurück möchte. Ich fühle mich mitten im Leben, auf dem Hof tobt um mich herum täglich das Leben und ich mitten drin, und auch ohne Menschen befinde ich mich mitten in der Natur, unter dem weiten Himmel, neben mir Bäume und Gras. Nie wieder möchte ich mich durch Wände von diesem Glück abtrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung: &lt;/b&gt;Ich glaube, so wie im dritten Traum könnte ich tatsächlich leben. Da denke ich nur an den Zelturlaub im &quot;Ostseesturmjahr&quot;. Je stürmischer und nasser es wurde, um so wohler fühlte ich mich im Zelt. Ich bräuchte nur jemanden, der mir regelmäßig alle Bücher besorgt und ausborgt, die ich lesen möchte. *gg*&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-16T14:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4780510/">
    <title>Neue Wohnung mit Klobrillenheizung und hängender Puppe</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4780510/</link>
    <description>Ich wohne in einer neuen Wohnung, wobei ich mir nicht klar darüber bin, ob diese tatsächlich meine eigene ist oder ich nur Mitbewohnerin bin. Ein wenig erinnert sie an die frühere Wohnung meiner Eltern. Ich schlendere durch die Zimmer und mir fällt ein kleinerer Raum auf, welcher anscheinend vollkommen mit alten Möbeln der Fünfziger und Sechziger Jahre eingerichtet ist. Sogar das Radio und der Fernseher stammen aus dieser Zeit. Seltsam ist jedoch, daß das Radio zwar von vorne wie ein alter Empfänger aussieht, jedoch nicht kastenförmig ist, sondern erstaunlich flach, ungefähr so, wie die heutigen Flachbildfernseher. Jemand hat mit einem Stift verschiedene Punkte der Senderskala mit Zahlen gekennzeichnet, anscheinend für bestimmte Frequenzen. Es sind aber andere Zahlen als die sonst am Radio befindlichen. Mir fällt auf, daß ich mich in diesem Zimmer, aber auch in der gesamten Wohnung, ausgesprochen wohl fühle, was ich mir selbst nicht so recht erklären kann, denn eigentlich ist die Wohnung ziemlich dunkel und auch die alten Möbel sind nicht unbedingt mein Fall. Ich erkläre mir das damit, daß die Wohnung recht großzügig geschnitten ist und keine schmalen Zimmer, sondern quadratische hat. Vielleicht ist mehr Platz tatsächlich ein ausreichender Ausgleich für Licht. Am skeptischsten bin ich jedoch beim Balkon, da er im Norden liegt und mir irgendwie nicht so wirklich gefällt. Aber man könnte ihn mit ein paar Pflanzen verschönern und wer weiß, vielleicht dringt ja dann und wann doch ein bißchen Sonne bis in eine Balkonecke. Am nächsten Morgen stehe ich auf und gehe auf Toilette. Als ich mich auf die Klobrille setze, stelle ich mit Befremden fest, daß sich diese so warm anfühlt, als hätte da gerade jemand gesessen. Das macht mich etwas unruhig, doch dann fällt mir ein - diese Wohnung hat anscheinend sogar eine Klobrillenheizung! Wow! Das ist ja richtig luxuriös hier! Nun durchquere ich ein Stück Flur und sehe plötzlich an einem Hängeboden eine lebensgroße Puppe baumeln. Sie hat weder ein Gesicht, Haare, noch Kleidung, ihre Hände sind auf den Rücken gefesselt und in regelmäßigen Abständen wurden zusätzlich noch Stricke um den Körper gewickelt. Mir wird jetzt etwas mulmig, denn ich vermute, irgendjemand hat die Puppe dort hin gehängt, um mich entweder zu erschrecken oder zu warnen. Das bedeutet, daß derjenige in der Wohnung gewesen sein muß. Ich fühle mich nicht mehr sicher.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-12T18:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4716719/">
    <title>Herr Kluge und Frau Schön</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4716719/</link>
    <description>Ich befinde mich in meinem Bett und schlafe noch, als es unten an der Haustür klingelt. Besser gesagt, klingelt es nicht, die Klingel ist seltsamerweise eine (roboterähnliche) Stimme, die etwas sagt. Ich glaube, sie sagt &quot;Guten Morgen!&quot; oder &quot;Guten Tag!&quot; und ich wundere mich darüber. Wahrscheinlich hat die Hausverwaltung irgendwelche unnötigen technischen Finessen in die Türanlage einbauen lassen. Es klingelt, bzw. spricht also an der Haustür, ich laufe zur Sprechanlage und nehme den Hörer ab. Unten melden sich ein Herr Kluge und eine Frau Schön, die sich als Betreuer eines meiner Klienten vorstellen. Ich frage mich, was die in meiner Privatwohnung wollen. Reicht es nicht, wenn sie während der Arbeitszeiten zu mir ins Büro kommen? Müssen die mich auch noch Zuhause belästigen? Ich drücke trotzdem den Türknopf und warte, aber nichts passiert. Niemand kommt die Treppe hinauf. Vielleicht wollten sie ja nur etwas im Briefkasten einwerfen oder in eine andere Wohnung. Ich gehe wieder ins Bett, doch kaum liege ich, klingelt oder klopft es tatsächlich. Jetzt habe ich aber keine Lust mehr, ich bleibe einfach liegen und beschließe, nicht aufzumachen. Angestrengt lausche ich nach draußen, ob ich irgendwas höre. Doch statt sich entfernender Schritte höre ich Stimmengewirr, das immer lauter wird. Schließlich wird mir seltsam zumute, ich springe auf und luke kurz aus der Wohnzimmertür. Mehre Menschen drängen sich in mein kleines Zimmer, um es zu besichtigen. Schnell springe ich zurück und werfe mir eilig ein paar Sachen über, um leidlich angezogen zu sein. So eine Frechheit! Da sind Herr Kluge und Frau Schön doch einfach mit mehreren Leuten in meine Wohnung eingedrungen, ohne daß ich sie hereingelassen hätte. Dürfen die das überhaupt? Ganz sicher nicht und das werde ich ihnen auch sagen. Vorsichtig trete ich wieder hinaus - die ungebetenen Gäste befinden sich jetzt in der Küche - und zeige mich ihnen. Als ich in die Küche komme, fällt mir auf, daß diese so leergeräumt ist und aussieht, als hätte man begonnen, zu renovieren. Das überrascht mich einen Moment, doch ich lasse mich nicht aus dem Konzept bringen und beginne eine doch relativ ruhige Standpauke. Innerlich bin ich zwar sehr wütend, aber irgendwie habe ich keine richtige Lust jetzt durchzudrehen, obwohl ich es hasse, wenn man ungebeten in meinen Privatbereich eindringt. Ich erkläre ihnen, daß sie ohne meine Zustimmung in meine Wohnung eingebrochen sind, daß dies ungesetzlich ist und daß ich sie verklagen werde. Dazu reiche ich ihnen ein Blatt Packpapier, auf welchem sie ihren Namen, ihre Personalausweisnummer und ihre Unterschrift notieren sollen. Das tun sie auch, mit quietschgelbem Stift, doch vorher gehen sie mich noch mit der Bemerkung an, daß meine Wohnung nicht gerollt sei (gemeint ist damit renoviert bzw. gestrichen). Diese Bemerkung hat natürlich gar nichts mit dem Sachverhalt zu tun, trotzdem lasse ich mich provozieren und antworte, daß sie dann wohl die anderen Zimmer nicht genau angeschaut hätten. Klar, in der Küche klafft ein riesiges Loch in der Tapete, aber die anderen Zimmer sind schließlich fast frisch renoviert. Peinlicher ist mir da das herumstehende, unabgewaschene Geschirr. Zum Glück habe ich wenigstens die Töpfe in die Spüle gestellt. Als sie gegangen sind, schaue ich mir nochmal genauer an, was sie in meiner Küche getrieben haben. Auf den alten, goldgelben Wänden haben sie jeweils an den Ecken einen Streifen weißer Wandfarbe hinterlassen, welche jedoch nur wenig deckt und auch ungleichmäßig aufgetragen ist. Toll! Hätten sie das mal wenigstens gleich richtig gemacht. &lt;br /&gt;
In einem nächsten Fragment geht es um ein Privatkino mit einer 40 km großen Leinwand. Unglaublich, daß jemand zu Hause so eine große Kinoleinwand besitzt. Ich befinde mich wohl gerade auf einer Reise und erhalte nun einen Schlafplatz in einem Ding, welches eine Mischung aus Auto und Zelt ist. Der Innenraum besteht aus einem Auto ohne Vorder- und Hinterteil, sowie ohne Räder. Die Sitzbänke wurden abmontiert und Matratzen ausgelegt. Der Innenraum ist jetzt erstaunlich geräumig und mit schwarzen Stoffen ausgeschlagen. Da ein Unwetter im Anmarsch ist, zieht der Besitzer und Bastler dieser kuriosen Unterkunft schnell noch einige schwarzen Plastikplanen auf. Ich bin wirklich gespannt, ob die auch einen stärkeren Regenguß abhalten. Ich trete noch einmal nach draußen und bemerke nun an zwei Dachecken durchscheinende gläserne Objekte. Beinahe scheinen sie in der Luft zu schweben und wirken durch das hindurchfallende Licht, das die eingeschlossenen Luftblasen funkeln läßt, fast ätherisch, zumal beide Objekte auch noch hellblau sind und damit von meinem Blickpunkt aus mit dem Himmel verschmelzen. Das eine ist eine Kugel und das andere ein Tier, ich kann jedoch nicht erkennen, was für eines. Ich zücke meinen Fotoapparat, um das Schauspiel festzuhalten, doch als ich fotografieren will, sind beide Objekte verschwunden. Jemand muß sie von den Dachecken heruntergenommen haben, vielleicht wegen des Regens.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-15T17:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4379768/">
    <title>Auf der Suche nach dem Schlafzimmer</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4379768/</link>
    <description>Ich finde mich in einer mir unbekannten großen Wohnung wieder, von der ich realisiere, dass es wohl meine eigene neue Wohnung ist. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob sie mir tatsächlich schon gehört oder ob ich sie erst besichtige. Außerdem liegt sie wohl in meinem ehemaligen Elternhaus und ich frage mich, warum man mir wohl dort eine Wohnung geben sollte, denn schließlich arbeite ich ja nicht bei der Kirche. Doch ich stehe in dieser Wohnung und je mehr ich sehe, um so sicherer bin ich, dass ich sie unbedingt haben will. Der Wohnraum, den ich jetzt überblicke, ist riesig. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Möbel so klein sind, sie sehen richtig etwas verloren darin aus. Ich überlege mir, dass ich bei so viel Platz auch noch einen Eßtisch mit Stühlen hineinstellen könnte. Neben dem großen Zimmer liegt ein sehr viel kleineres, in welchem ich meinen Schreibtisch unterbringen möchte. Dann fällt mir auf, dass ich noch gar kein Schlafzimmer gesehen habe. Sollte es etwa gar kein anderes Zimmer mehr geben? Außerdem beunruhigt es mich ein bißchen, dass ich bisher keine Verbindung zur Natur gefunden habe, weder etwas Grünes noch einen Balkon. Ich weiß nicht, ob ich so auf Dauer leben könnte. Ich suche in dem großen Wohnzimmer nach weiteren Türen zu anderen Zimmern und werde fündig. Dabei bemerke ich eine Meise, die gegen das Wohnzimmerfenster fliegt. Also gibt es hier wohl zumindest Vögel. Durch die neue Tür gelange ich in einen riesigen Gang, von dem ich erst meine, dass er anscheinend nicht mehr zur Wohnung gehört, denn er wirkt wie ein Hausflur. Dann entscheide ich aber mehr oder weniger, dass er doch zur Wohnung gehört. Vom Gang geht eine Tür ab, hinter der ich hoffe, das Schlafzimmer zu finden. Was ich hinter der Tür entdecke überrascht mich. Es ist eine Art offener Wintergarten. Die Wand am anderen schmalen Ende des Zimmers fehlt gänzlich und der Raum geht nahtlos in eine große Terrasse über. Das Zimmer selbst ist wie ein verwunschener Garten mit grünen Pflanzen und dekorativen Ruinenresten eingerichtet. Griechische Säulen ragen zerbrochen in die Luft. Um den Garten zu betreten muss man einige flache Steinterrassen hinunterschreiten. Wow, wie klasse! Nun bin ich mir absolut sicher, dass ich diese Wohnung will, egal ob mit Schlafzimmer oder ohne. Zurück auf dem Gang bemerke ich, wie eine Gestalt schattenhaft an mir vorbeihuscht. Ich drehe mich um und sehe noch eine zweite Gestalt vorbeigehen. Latschen hier etwa fremde Leute durch meine Wohnung? Ich rufe ihnen etwas hinterher und sie wenden sich mir zu. Leider kann ich mich nicht erinnern, was sie antworteten. Auffällig ist ihre Kleidung. Es sind lange bunte Gewänder und auf dem Kopf tragen sie eine Art flachen Turban. Sie wirken irgendwie altertümlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung:&lt;/b&gt; Kein Wunder, dass ich das Schlafzimmer nicht finde. Ich schlafe ja eh nicht mehr. *fg*&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-24T19:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4288053/">
    <title>Die Wohnung an der Spree</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4288053/</link>
    <description>Ein gewöhnliches und etwas abgerissenes Wohnhaus. Ich komme hierher, um in den riesigen Briefkasten zu schauen. Er ist voller kleiner Päckchen und Briefe, obwohl ich hier noch gar nicht wohne. Warum eigentlich nicht? Erst jetzt wird mir klar, dass ich die Wohnung schon vor Monaten, wenn nicht sogar Jahren angemietet habe, sie aber überhaupt nicht nutze. Ich zahle also schon die ganze Zeit praktisch umsonst Miete. Andererseits gefällt mir die Umgebung auch nicht besonders. Alles ein bißchen trist. Doch vielleicht ist die Wohnung ja schön. Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, wie sie aussieht und wie groß sie ist. Ich sollte sie mir nochmal anschauen. Aber obwohl ich den Schlüssel zum Briefkasten habe, muss ich, um die Wohnung zu besichtigen, zum Vermieter. Anscheinend besitze ich keinen Wohnungsschlüssel. Ich finde eine kleine Einfahrt zum hinteren Hof mit einer schmiedeeisernen Zaunpforte. Kaum habe ich einige Schritte in diese Einfahrt getan, tut sich vor mir der Blick auf eine silbrig schimmernde Wasserfläche auf. Es ist die Spree. Wahnsinn! Und ich entdecke das erst jetzt, dass das Haus direkt an der Spree liegt und ich nach hinten raus eine herrliche Aussicht habe! Jetzt muss ich mir wirklich unbedingt die Wohnung nochmal anschauen. Vielleicht ist es ja der Hauptgewinn, ohne dass es mir bisher bewußt war. Auf dem Hof angelangt, merke ich, als ich auf das Wasser blicke, wie sich irgendwas an meinen Schuhen zu schaffen macht. Erst kann ich nichts finden, doch als ich mich umblicke und auf den Boden sehe, fällt mir eine fette Ratte auf, die anscheinend an meinen Schuhen knabbert. Zu meinem Erstaunen trägt sie ein kleines Krönchen. Ein Rattenkönig? Woher kommt mir das bekannt vor? Zum Glück hat sie noch kein Loch hineingefressen, das würde ja einen Eindruck machen! Ich fasse sie am Schlawittchen, sie zieht die Ohren an und den Schwanz ein wie eine Katze, und werfe sie in einen der Müllcontainer. Da gehört sie hin und da findet sie auch was zu fressen. Ich hatte recht - kaum ist sie in der Mülltonne gelandet, beginnt sie emsig und freudig zu wühlen und diverses Zeug zusammenzutragen. Ich mache mich jetzt auf den Weg zum Vermieter, dessen Name mit B beginnt und viele kleine A&#39;s in sich trägt, so ähnlich wie &quot;Bavaria&quot;. Doch als ich zur Geschäftsstelle komme, muss ich feststellen, dass das Personal dort zwei Tage lang streikt, und zwar genau bis zum Wochenende. Also werde ich vorerst nicht in die Wohnung kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung:&lt;/b&gt; Ich glaube, der Rattenkönig soll mich wohl an &quot;Nußknacker und Mausekönig&quot; erinnern und an die Weihnachts-CDs, die ich mit der Hörbuchversion brennen und verschenken wollte. Anderseits frage ich mich, warum der wohl an meinem Status und Ansehen nagt. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Wohnungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-24T10:46:00Z</dc:date>
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