Träume von Verfolgung und Gewalt

Sonntag, 6. Juli 2008

Revolution und Flucht

Meine Schwägerin will wieder umziehen, obwohl sie eine tolle Wohnung hat. Aber irgendetwas gefällt ihr nicht mehr, ich dagegen glaube, daß ihr einfach nur langweilig ist. Im Hintergrund eine Hochbahn, auf der seltsamerweise bis auf S-Bahnen, nur kurze Wägelchen oder einzelne Waggons fahren. Irgendwo neben der Hochbahn entdecke ich herrliches Geleekonfekt. Dieses ist nicht einfach nur aus einer einzelnen Geleesorte, sondern ein flaches Geleeblatt wurde um eine Geleepraline herumgewickelt, so daß es kleine Röllchen werden, welche oben sogar nach mit kleinen Geleerosen verziert sind. Herzhaft beiße ich in ein Röllchen hinein.
In einer fremden Stadt. Ich befinde mich mitten in einem Türkenviertel (im Traum war ich mir sicher, daß es Türken waren, jetzt bin ich es aber nicht mehr), bin aber nicht in der Türkei. Die Türken sitzen in Massen draußen, vor sich riesige Berge von Eis und Zuckerwatte, beides sommerlich weiß. Anscheinend feiern sie ein Fest. Eine Mutter schickt ihre Tochter zu jemandem, um etwas mitzuteilen oder zu holen. Dies ist eigentlich vollkommen untypisch, da die Töchter dort wie Augäpfel behütet werden und normalerweise nirgendwohin allein geschickt werden. Ich frage mich, ob die türkische Mutter wegen ihrer Lässigkeit eventuell Ärger bekommen wird, denn sicherlich wird das von anderen Türken nicht gern gesehen.
Jetzt stehe ich in einiger Entfernung von einem Ding, das wie ein leerer Denkmalsockel aussieht. Das Denkmal fehlt und der Sockel soll für irgendwas bestimmtes verwendet werden. Es gibt Proteste dagegen, denn man sagt, daß das Ding zwar geeignet ist, um ein Denkmal oder auch einen Sarkophag darauf zu stellen, aber nicht für das andere. Hm.
Nun, im Eingang eines U-Bahnhofes, steht ein Typ neben mir, der aussieht wie Che Guevara, sagt laut einige Sachen, die politisch unkorrekt sind und nach Revolution klingen. Allerdings weiß ich genau, daß er dies nur aus Scherz tut, sozusagen um zu testen, was passiert, und mir ist gar nicht wohl dabei. Es passiert auch tatsächlich etwas, denn eine Schießerei beginnt und Menschen laufen panisch aus dem U-Bahnhof hinaus. Ich schließe mich ihnen an und renne eine lange Treppe hinunter, hoffend, nicht von einer umherirrenden Kugel getroffen zu werden. Am Ende der Treppe führt ein langer offener Gang nach links und ein kurzer Gang nach rechts zu einer Tür. Die Menschen laufen alle nach links, ich zögere einen kleinen Moment und will dann auch nach links hinunter, aber ein Mann stellt sich mir in den Weg, zeigt nach rechts zu der Tür und sagt: "Dort lang mußt du gehen!". Seltsam, daß er das nur mir sagt, wenn es da ein Versteck gibt, trotzdem traue ich ihm sofort.

Bemerkung: Das Geleekonfekt war wohl eine träumerische Weiterentwicklung des russischen Geleekonfekts, welches ich gestern aß. Dieses schmeckt zwar wunderbar, sieht aber nicht so aus. Eines Zaren wären deshalb meine Traumröllchen würdiger gewesen. *gg*
Außerdem dachte ich gestern darüber nach (Anlaß war die Köpfung von Hitlers Wachspuppe), warum Menschen, die wahnsinnig politisch korrekt sind, ihren Mitmenschen und Nächsten gegenüber oft so wahnsinnig unkorrekt sind. Ich finde, Politik hat darin auch etwas von Religion.


"Rechts" in der Traumdeutung:
Allgemein:
Rechts ist im Traum niemals als politische Einstellung aufzufassen. Wie in der Regel mit der rechten Hand geschrieben und gehandelt wird, so bedeutet rechts im Traum die Seite des Bewußtseins, der geistigen Interessen und Aktivität. Rechts kann im Traum auch ein Hinweis auf einen männlichen Gesichtspunkt sein. Die individuelle Bedeutung ergibt sich aus der Beziehung zu anderen Symbolen im Traum und aus den individuellen Lebensumständen.
Psychologisch:
Wenn in einem Traum stark die "rechte Seite" (Hand, Körperhälfte, Sitzordnung an einem Tisch, Wegwahl an einer Kreuzung usw.) betont wird, ist es als Hinweis auf Eigenschaften zu verstehen, die man der rechten Gehirnhälfte zuschreibt: z.B.: Aktivität. Durchsetzungsvermögen, logisches Denken, Sachlichkeit usw. Selten, aber wenn es der Zusammenhang der Traumhandlung ergibt, kann "die Rechte" auch einen politischen Inhalt symbolisieren.

"Links" in der Traumdeutung:
Allgemein:
Links kann immer nur im Zusammenhang mit den weiteren Symbolen individuell verstanden werden. Allgemein symbolisiert es das Unbewußte, Weibliche, Irrationale und Destruktive, die Mutter und Natur. Lähmungen der linken Körperhälfte warnen vor Überbetonung von Verstand und Logik.
Psychologisch:
Orientierungsbegriff; links sitzt das Herz, übersetzt: das Gefühl, die psychische Energie, allgemein auch Sitz des Unbewußten. In früheren Zeiten saß die Frau bei der Trauung links vom Mann. Links ist die Seite des Herzens, mit der rechten Hand wird meist geschrieben, d. h., die rechte Seite ist die Seite des Denkens und Handelns. Links kann im Traum ein Hinweis auf die weibliche Seite des Träumenden sein, auf sein Gefühlsleben und auf sein Unterbewußtes. Links ist im Traum nicht politisch zu verstehen.

Sonntag, 9. September 2007

Der Vater - tiefgekühlt und gebraten; der Weihnachtsgeist

Elsa gibt mir einen Auftrag, nicht irgendeine Aufgabe, sondern eine sehr verantwortungsvolle und wichtige. Eventuell hat diese etwas mit ihrem Tod oder mit ihrem Verschwinden/Auswandern zu tun. Ich habe versprochen, sie zu erfüllen, obwohl ich nicht weiß, warum sie gerade mich darum gebeten hat, da ich überhaupt nicht kochen kann. Und diese Aufgabe sieht vor, dass ich etwas koche. Aber gut, ich werde das schon irgendwie hinkriegen. Ich stopfe also einige panierte Fischfilets und ein tiefgekühltes Spanferkel in die kleine Backröhre und lasse sie dort braten. Als ich zwischendurch mal hineinschaue fällt mir ein, dass ich die Fischfilets ja noch gar nicht gesalzen oder gewürzt habe. Um Gottes Willen, das bei Elsa! Die merkt das doch sofort. Wie peinlich. Glücklicherweise ist es nicht zu spät. Ich kann noch ein wenig salzen und vielleicht sollte ich nicht nur Salz nehmen, sondern auch ein paar Kräuter dazutun. Ich gehe also auf die Suche nach Gewürzen und als ich sie habe, öffne ich abermals die Backröhre. Da bemerke ich, dass sich das Spanferkel bewegt. Es ist jetzt aufgetaut und angebraten, aber es lebt noch! Jetzt plumpst es aus dem Ofen und torkelt, bzw. kriecht im Schneckentempo über den Fußboden. Eine mittlere Panik erfasst mich. Oh Gott, oh Gott, oh Gott, was mache ich denn nun? Es lebt noch, obwohl es schon halb durchgebraten ist. Es muß doch höllische Schmerzen haben. Bei der Vorstellung wird mir fast schlecht und meine Gedanken überschlagen sich. Mir ist klar, dass ich es schnell töten muß, aber ich weiß auch, daß ich das nicht kann. Ich denke daran, es einfach lebend zurück in die Backröhre zu stopfen, aber dieser Gedanke entsetzt mich so, dass mir bewußt ist, dass mich diese Tat mein Leben lang verfolgen würde. Die Situation überfordert mich derart, dass ich flüchte und das Ferkel sich selbst überlasse, wobei ich hoffe, dass es schnell stirbt. In meinem Fluchtwinkel, meinem inneren Dunkel, dem Schlafbewußtsein spüre ich noch das schlechte Gewissen, zum einen, weil ich das Ferkel habe leiden lassen und zum anderen, weil ich meinen Auftrag, mein Versprechen nicht erfüllt habe.
In meinem Bewußtsein wandelt sich nun das Geschehene langsam in eine andere Geschichte. Es war kein Ferkel, das ich in der Backröhre gebraten habe, sondern mein Vater. Den Auftrag dazu gab meine Mutter. Er war tiefgefroren und halb durchgebraten, trotzdem lebte er noch. Und statt ihn zu töten, bin ich weggelaufen. Jetzt kehre ich zurück, und zwar in das Seniorenheim. Ich rechne ganz fest damit, dass man mir sagt, dass er tot ist, denn das Braten kann er einfach nicht überlebt haben, aber als ich durch die Gänge gehe, sagt niemand etwas und alles ist ganz normal. Ich komme in sein Zimmer. Eine Menschenmenge, darunter auch meine Mutter, betrachtet meinen Vater durch eine Glasscheibe. Er schläft friedlich und trägt meine rote Kuscheljacke, die ich im realen Leben immer im Büro trage. Es ist tatsächlich alles in bester Ordnung. Unglaublich! Ich bin nun froh, dass ich ihn nicht getötet habe. Nicht auszudenken, wenn ich ihn nochmal in die Backröhre gestopft hätte. Besonders auch für meine Mutter. Diese hatte mir zwar den Auftrag gegeben, aber ist dabei wohl von anderen Vorausetzungen ausgegangen. Im übrigen dürfte das wohl eine erstmalige medizinische Sensation sein, dass ein Mensch tiefgekühlt und halb durchgebraten war, aber trotzdem noch lebt und sich wieder erholt. Dass es sich dabei um meinen Vater handelt, wundert mich gar nicht so sehr. Er scheint wirklich unverwüstlich zu sein. Mit diesen Überlegungen erwache ich endlich aus dem Alptraum.

Wieder eingeschlafen, schließt der nächste Traum damit an, dass ich meinen Vater im Seniorenheim besuche. Er schläft fest und wacht trotz meiner Weckversuche nicht auf. Also lasse ich ihn in Ruhe und komme in ein anderes Zimmer, wo ein junger Mann seine alte Mutter pflegt. Allerdings wundert es mich, dass er diese von den Füßen bis zum Scheitel mit einem hellblauen Handtuch bedeckt hat, so dass nichts von ihr zu sehen ist. Sie liegt ganz ruhig da und scheint sich nicht daran zu stören. Erst als ich gehe, beginnt sie unter dem Handtuch wegen irgendetwas zu wimmern. In meinem Bewußtsein wandelt sich nun das große Haus, in welchem ich mich befinde, sowie die Gegend ringsherum, zu einem Computerspiel, bei welchem ich mittendrin mitspiele. Das Haus ist eine riesige Villa und nun so etwas wie ein Internat, wo Unterricht stattfindet, aber auch gewohnt wird. Außerdem wird erzählt, dass in diesem Haus ein roter Geist umgeht. Er wird der Weihnachtsgeist genannt und taucht besonders an bestimmten Orten auf, wie zum Beispiel der Bibliothek. Er hat eine rote Erscheinung, weshalb er wohl auch der Weihnachtsgeist genannt wird. In meiner Phantasie habe ich zwei verschiedene Vorstellungen von diesem Geist. Nämlich zum einen, ein rotes menschliches Gerippe, aber zum anderen frage ich mich, ob es nicht vielleicht nur ein roter Weihnachtsmann ist, der umgeht. So genau möchte ich das aber gar nicht wissen, weshalb ich in Situationen, in denen der Geist eventuell auftauchen könnte, meine Auge in Richtungen fixiere, in denen ich davon nichts wahrnehme. Das Computerspiel an sich funktioniert so, dass ich mich in der unmittelbaren Umgebung frei bewege und ganz normal lebe, aber immer mal wieder bestimmte Aufgaben gestellt werden. Dazu müssen die Mitspieler des Spieles, also alle, die in der Villa wohnen, sich zum Beispiel in einem Saal einfinden und dort bestimmte Fragen beantworten oder Klausuren schreiben. An der Villa fließt auf einer Seite hinter dem Garten ein Fluß vorbei und hinter dem Fluß befindet sich eine Baumallee. Als ich einmal im Garten um die Villa herum spazierengehe, sehe ich flüchtig eine rote Gestalt die Baumallee entlanggehen und in der Ferne verschwinden, wobei ich allerdings durch die Bäume hindurch außer das Rot nicht viel wahrgenommen habe. Ich denke mir, dass dies wohl der Geist gewesen ist und dass es sehr raffiniert von den Spielentwicklern war, diesen wiederholt und auch nur als kleines Detail, in verschiedene Situationen einzubauen. Schließlich befinde ich mich am Fluß, wo ich eine Plattform betrete, die wie ein längsgeteilter Schleppkahn aussieht. Dieser längsgeteilte Schleppkahn wurde am Ufer befestigt und hat auch noch eine geteilte Schiffsführerkabine hinter Glas. Sogar ein Schiffsführer macht sich in der Kabine zu schaffen. Auf einer höhergelegenen Bohle des Kahns sehe ich von weitem ein rotes Männchen liegen. Aus der Perspektive, sehe ich nur die Beine, die herunterbaumeln und den Körper, der sich flach nach hinten gelegt hat. Es erscheint mir merkwürdig klein. Ob das vielleicht der Geist ist? Zumindest ist die Kleidung, bzw. das Hemd rot. Jetzt bewegt sich das Männchen und richtet sich auf. Ich erkenne es sofort. Es ist der kleine Mann aus der schwarzen Hütte, bzw. dem roten Raum, aus "Twin Peaks".

Bemerkung: Das Bild des halb gebratenen, über den Fußboden taumelnden Ferkels erinnert mich sehr stark an den Anblick diesen fetten Hundes, der sich kaum fortbewegen konnte.

Samstag, 26. Mai 2007

Der Unfall

Ich bin mit meiner Mutter, meinem Bruder und seiner Freundin K. zusammen. Auch in diesem Traum geht es wieder ziemlich stürmisch zu, wie man durch die Fenster beobachten kann. K. ist plötzlich, keine Ahnung warum oder wieso, zwischen zwei Stacheln oder Drahtteilen eingeschlossen, die sich von vorne und hinten in ihren Körper bohren. Wir können sie dort nicht rausholen, da, wenn die Verletzungen zu tief sind, dies gefährlich sein könnte, sie muss deshalb mit dem Stacheln im Körper so bleiben, bis der Notarzt kommt. Man hört sie aber die ganze Zeit mit klagender und sich fast überschlagender Stimme schreien: "Holt mich hier raus, holt mich hier raus!". Zum Glück braucht der Notarzt nicht sehr lange und die Verletzungen scheinen auch nicht sehr schlimm zu sein, denn als man sie mit dem Notarztwagen sitzend abtransportiert, winkt sie uns schon wieder fröhlich zu.
Später ist sie bei mir zu Hause und bäckt Plinsen. Sie benutzt sehr viel Fett und Butter dafür, womit sie Bratpfanne einreibt. Ich entdecke währenddessen einen Korb voll Socken wieder, in welchen sich kleine Küchlein befinden.

Samstag, 24. März 2007

Synapsen fangen oder der Zeittunnel (Tigerauge)

Bunt und abenteuerlich geträumt von grauen Riesenspinnen auf zwei Beinen, interessanten Mustern aus leuchtenden Linien, die sich selbständig fortsetzten und zum Schluß folgende Geschichte: Ich bin mit einem Türken unterwegs. Zwischendurch packe ich irgendwelche Koffer und Kisten, bzw. räume sie auf. Es ist Nacht und der Türke fragt mich, ob er noch mit zu mir kommen darf, um einen Kaffee zu trinken. Eigentlich will ich das nicht so gern, da es spät ist, ich müde bin und mir außerdem nicht sicher bin, ob er nicht irgendwelche Hintergedanken hat. Für mich ist er einfach nur ein Bekannter, der tatsächlich nicht mehr als einen Kaffee bekommen würde. Schließlich lasse ich mich überreden und wir gehen nicht zu meiner Wohnung, sondern zur Wohnung meiner Eltern, die aber vollständig anders eingerichtet ist. Anscheinend wohne ich da und mein Vater ist noch auf. Er schaut einen Film und wir setzen uns dazu. Ich glaube, er ist nicht so begeistert von meinem Bekannten und auch mir kommen langsam Zweifel, ob er wirklich der ist, von dem ich denke, das er es ist. Vielleicht ist er der falsche und nicht der, den ich zu kennen glaube, wobei an diesem Gedanken auch die Beobachtung seiner Hände nicht unschuldig ist. Sie sehen seltsam aus - sehr groß, besonders die Finger sind sehr lang, natürlich dunkel, aber trotzdem noch anders dunkel als normal und einer der Daumennägel ist unglaublich lang gewachsen und von schmutzig-brauner Farbe. Im Zimmer war ebenfalls ein kleiner Junge. Dieser ist nun weg und auch der Türke geht.
Plötzlich hören wir Stimmen, es sind die des Bekannten und des kleinen Jungen, die miteinander reden. Sie kommen von irgendwoher aus dem Nichts und machen klar, dass der Türke ihm irgendwas antun will. Es ist von einem Messer die Rede. In meinem Bewußtsein glaube oder weiß ich, dass mein Vater dem Jungen ein Gerät (Hörgerät?) gegeben hat, mit dem Dinge von einem Ort, woanders, an einem anderen Ort, hörbar werden. Mein erster Gedanke ist sofort der Dachboden und mein Vater, ich und andere Gestalten(?) stürzen in den Hausflur und auf den Dachboden, wo wir tatsächlich den Türken mit dem Jungen finden. Ich hatte also recht mit meinem Mißtrauen. Glücklicherweise sind wir rechtzeitig da und können den Jungen befreien. Dieser steht nun neben mir auf der Straße und scheint dankbar zu sein. Er sagt irgendwas wie, dass ich oder wir weiter Synapsen fangen sollen. Dann steigt er in ein durchsichtiges Fahrzeug, das wie eine große gläserne Röhre aussieht, in welchem noch viele andere Kinder sitzen. Sie kommen aus einer anderen Zeit und fliegen wieder dorthin zurück, indem sie sich vor meinen Augen in Luft auflösen.

Synapsen: Kontaktstellen zwischen Nervenzellen bzw. Nervenzellen und anderen Zellen (wie Sinnes-, Muskel- oder Drüsenzellen). An ihnen findet die Erregungsübertragung von einer Zelle auf die andere statt.

Zitate: Er hilft vor allem bei nervlicher Überlastung, Unkonzentriertheit, Vergesslichkeit ("Prüfungsstein"), Verspanntheit, nervösen Schlafproblemen ("Ameisenlaufen"...) und allen nervlich aber auch durchblutungsbedingten Schmerzen.
Bei motorischen Störungen - z. B. Epilepsie - kann Tigerauge eingesetzt werden, denn es unterstützt das Kleinhirn, das für die Bewegungskoordinaten verantwortlich ist. Hilft bei Geisteskrankheiten. Gegen Krämpfe, zeitweise Verlust des Bewusstseins oder Verfolgungswahn. Er wirkt hormonellen Überfunktionen ebenso entgegen wie jeder Übererregung der Nerven. Das Tigerauge solle nie länger als eine Woche direkt am Körper getragen werden, da es den Energiefluß im Körper hemmt.


Nachtrag: Mir ist irgendwie so, als gäbe es ein Synonym für "Verbrecher", das so ähnlich wie "Synapse" klingt, aber ich komme nicht drauf(obwohl es mir auf der Zunge zu liegen scheint) und finde auch im Internet keines.

Montag, 12. Februar 2007

Der abgetrennte Kopf

Ein kleines Kaff mit seltsamen Leuten. Erinnert mich irgendwie an Twin Peaks, aber auch an das kleine Dorf am Ende des Spreewaldes links neben dem See, in welchem das Flugzeug ruht und über den ein wackliges Tretboot auf Flugzeugträgern schippert. Dort gibt es viele Datschen und auch im Traumkaff scheinen die meisten nicht ihren Hauptwohnsitz zu haben. In letzter Zeit sind einige Morde geschehen und es wurden Leichen gefunden. Da es jedoch einen schlechten Eindruck machen und die Bewohner vertreiben könnte, habe ich mich mit einigen Männern zusammengetan, um die Leichen zu beseitigen bevor sie jemand anderes findet. Dazu besprechen wir uns, tief gebeugt über eine braungraue Landkarte, und überlegen die beste Vorgehensweise. Auf der Karte sind schwarze Strecken und Wege eingezeichnet, sowie drei äußere Standorte als Punkt. Auf diesen Standorten heißt es zum genau gleichen Zeitpunkt mit je einer Gruppe einzutreffen. In der Eile und vielleicht aus einer brenzligen Situation heraus warf ich bei dieser Aktion einen abgetrennten Kopf in irgendeinen Raum und habe ihn dort vergessen. Einige Zeit später ist es soweit, dass die Männer aus allen Häusern Sachen für einen Umzug zusammenräumen. Vielleicht ziehen nun die Dörfler alle wieder in die Stadt um, jedenfalls geben sie ihnen ihren Hausrat und anderen Kram um ihn zu transportieren. Mir fällt erneut der Kopf ein und da ich nicht will, dass einer der Männer sich beim Ausräumen erschrickt, dabei andere etwas merken und alles auffliegt, versuche ich sie vorher zu warnen. Dies muss aber völlig diskret vor sich gehen. Als ich in den Raum schaue, liegt der Kopf immer noch auf einem Wandregal, in durchsichtige Plastikfolie gehüllt. Man erkennt die Fläche des durchtrennten Halses mit dem roten Fleisch und dem weißen Wirbel darin. Eine Weile habe ich keine richtige Gelegenheit einen der Männer in Ruhe zu sprechen, doch dann sehe ich einen von ihnen allein in einem Zimmer sitzen. Er ist jung und trägt einen hellblauen Jogginganzug, wirkt etwas prollig wie alle Männer in dem Kaff. Ich nähere mich ihm und flüstere ihm das mit dem Kopf vorsichtig ins Ohr. Plötzlich kippt er wie vom Blitz getroffen ohnmächtig zur Seite, wobei er mit dem Kopf gegen einen Schrank schlägt. Nanu, denke ich, so empfindlich hatte ich den gar nicht eingeschätzt, dass er gleich in Ohnmacht fällt. Nun kommen auch die anderen Männer und ehe ich etwas davon merke, während ich mich noch mit einigen von ihnen unterhalte, haben sie ihn schon in eine Plastikfolie gewickelt. Dabei bin ich mir gar nicht sicher, ob er wirklich tot war, denn eigentlich hielt ich ihn nur für ohnmächtig. Oder sollte er sich beim Sturz den Schädel zertrümmert haben? Mit dieser Frage wache ich auf und der Kopf liegt vermutlich noch immer in irgendeinem Wandregal.
Danach träumte mir, als würde ich einen Vortrag über Brahma und Parabrahman hören, jedenfalls kamen diese Worte ständig darin vor.

Bemerkung: Bei dem ersten Traum muss ich spontan an die Redewendung "den Kopf verlieren" denken, wobei ich "den Kopf verlegen" hier noch passender finden. Aber so lange es nicht mein eigener ist... *gg*
Ein bißchen erinnert mich der Traum auch an "Immer Ärger mit Harry" von Hitchcock und hat mir Lust gemacht, mal sowas in der Art zu schreiben.

Montag, 29. Januar 2007

Eingesperrt im Hochhaus

Mit sehr vielen anderen Menschen zusammen werde ich in einem Hochhaus festgehalten, welches einem reichen und mächtigen Herrn gehört. Dieser macht sich einen Spaß daraus, uns dort wohnen zu lassen, wobei wir da gar nicht mal schlecht leben - ich kann mich erinnern, in einem Swimmingpool geschwommen zu sein, der allerdings so wenig Wasser hatte, dass ich ständig mit den Knien an den Boden stieß -, aber bei bestimmten Gelegenheiten ebenfalls einzelne von uns erschießen zu lassen. Diese Gelegenheiten ergaben sich, wenn wir etwas taten oder nicht taten, was es genau war, ist mir entfallen. Vielleicht wußten wir auch selbst nicht so genau, was wir tun oder lassen mussten, um nicht erschossen zu werden. Nun war ich seltsamerweise in dieser Situation äußerst gelassen, ja mehr noch, ich war der festen Überzeugung, dass mir nichts passieren kann, da ich einen kühlen Kopf bewahre, die Situation überschaue und mit diesem reichen Herrn ganz normal umgehe, ohne irgendwelche Angst zu zeigen. Ich kann dabei nicht so richtig nachvollziehen, warum das die anderen Leute anscheinend nicht können und ganz anders reagieren. Mit diesem kühlen Kopf beschließe ich, mich für jenen Herrn so interessant zu machen, dass er es schon aus Neugierde nicht fertig bringt, mich erschießen zu lassen und ich glaube, das ist mir auch gelungen.

Freitag, 3. November 2006

Ehegefängnis

Mein Mann will mich umbringen. Ich weiß es aus irgendeinem Grund und mein Mann ahnt, dass ich es weiß. Er kontrolliert mich und beobachtet mich bei jedem Schritt, während ich so tue, als ob alles in bester Ordnung wäre. Wenn ich mich kurz unbeobachtet fühle, versuche ich mich heimlich aus der Wohnung zu schleichen, doch jedesmal erscheint wieder sein Kopf im Türrahmen des Wohnzimmers um zu schauen, was ich mache. Schließlich gelingt es mir doch, mich davon zu schleichen. Im Hintergrund dudelt die Filmmusik aus "Lovestory" (was aber eine völlig andere Geschichte war) und ich nehme nach dem Aufwachen eine unbestimmte Traurigkeit mit in den Tag.

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Heimhorror

Heime. Kinderheime und andere Heime. Ich lebe in Heimen. Im Traum sind es verschiedene, zum Schluß ein Kinderheim, obwohl ich kein Kind mehr bin. Das Kinderheim hat einen überdachten Swimmingpool, der bei Hitze gut besucht ist. Hitze haben wir aber gerade nicht, weshalb wenige abgehärtete Kinder darin baden. Außerdem gibt es ein seltsam anmutenden, bedrohlichen Saal. Ich werde mehrere Male gewarnt, dort hineinzugehen. Irgendwann tue ich es mit jemand anderen zusammen aber doch. An der Decke des Raumes hängen zumindest auf einer Seite merkwürdige Formationen, wie hängende Tropfsteine, nur mit viel größerem Durchmesser und abgerundet, ungefähr wie Bienenstöcke. Sich unter diesen Formationen aufzuhalten soll gefährlich sein, da plötzlich etwas runterkommen kann, aber nicht zufällig - die Steine haben ein bösartiges, hinterhältiges Bewußtsein, vielleicht sind es auch gar keine Steine, sondern Anlagen von Außerirdischen. Eine ganze Masse von Mebschen ist in dem Raum versammelt. Jugendliche und ein Dozent, der an einem Gummiband hängt und damit einen begrenzten Radius hat.
Ich halte mich extra auf der Seite auf, wo ich keine Formationen über mir habe, doch es hilft nichts, plötzlich geht es los und ich bin auch hier nicht mehr sicher. Irgendwas fährt runter unter versucht die Menschen zu treffen, die sich nun ängstlich in die Saalecken drücken. Leider befinde ich mich gegenüber der Tür und durch den Saal hinüber zu rennen ist zu gefährlich. Neben mir wird ein Junge getroffen. Ist sein Kopf ab? Ich schaue nicht so genau hin. Da sich alle in den Ecken drängeln haben die Formationen von oben nicht viel Möglichkeiten jemanden zu treffen, doch da offenbart sich ein anderes Geheimnis des Raumes, aus seinen Seiten dringen Laserstrahlen und durchteilen den Saal sowohl horizontal als auch vertikal. Ihnen kann man kaum noch entgehen.

Gestern dachte ich kurzzeitig, aber wirklich nur sehr kurz und beiläufig, an Poe's Erzählung "Die Grube und das Pendel". Der Traum scheint sich ein bißchen daran anzulehnen, gleichzeitig erinnert er mich aber auch an den Film "Cube".

Sonntag, 1. Oktober 2006

Der Mitschüler

Auf einem Weg treffe ich R., einen ehemaligen Mitschüler, der mit einer sehr kleinen hellblauen Pistole herumfuchtelt und mich bedroht. Plötzlich liegt er auf dem Boden (Hat sich ein Schuß gelöst oder war ich das?) und hat rund um den Nabel ein sehr großes leeres Loch, das seltsam hellblau schimmert, als wäre es mit Licht gefüllt. Ich frage ihn, warum er das macht und mich bedroht. Darauf antwortet er, dass er mich nicht leiden kann, weil ich eine Westlerin bin. Das stimmt doch gar nicht, entgegne ich, wenn ich eine Westlerin wäre, hätte ich nicht in dieses Schule gehen können, in die du auch gegangen bist.

Das leuchtende Loch - war es das Nabelchakra?

Montag, 26. Dezember 2005

Der mörderische Hausmeister

Im Traum werde ich von irgendeinem Unbekannten kontrolliert und erpresst, der jeden Schritt von mir kennt. Er bringt regelmäßig in der Nachbarschaft Leute um, ich weiß aber nicht mehr, ob er mich damit erpresste, mich ebenfalls umzubringen, oder aber andere umzubringen, wenn ich nicht tue, was er sagt. Ich trage am Handgelenk ein Band, womit er mich, so glaube ich zumindest, kontrolliert. Einmal bin ich in meinem kleinen Zimmer und versuche dort über das Telefon die Polizei anzurufen, doch stattdessen ist er am Telefon und bei dem, was er sagt, merke ich, dass er mich durch das Fenster, welches keine Gardine hat, beobachtet.
Ein anderes Mal versuche ich meiner Hausärztin bemerkbar zu machen, in welcher Situation ich stecke, und erzähle ihr geradeheraus, dass mich jemand ständig beobachtet und dass dieser jemand in meiner Gegend Morde verübt. Doch die glaubt mir anscheinend nicht oder versteht mich nicht, sondern hält mich wohl für geistig verwirrt.
Etwas später weiß ich plötzlich, ich weiß nicht mehr woher, dass es der Hausmeister ist, der mich beobachtet und erpresst.
Dann kommt eine ältere Frau in meine Wohnung, der ich ebenfalls versuche, die Situation zu schildern. Diese glaubt mir auch und rät mir, das Band an meinem Handgelenk zu entfernen, obwohl irgendwie feststeht, dass sie selbst dafür als nächstes das Leben verlieren würde. Sie schneidet es mit einer Schere durch und kurz darauf ist sie wohl auch tot, weil sie mir geholfen hat. An mehr kann ich mich nicht mehr erinnern.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

Suche

 

Aktuelle Beiträge

Hm...hm,
vielleicht in meiner Traumwelt. ;o)
zuckerwattewolkenmond - 29. Jul, 15:17
Etwa nicht?
Deine Mutter hat ganz einfach recht und hat Dir etwas...
Axel (anonym) - 29. Jul, 14:20
es ist sehr gut
wenn Du Dir darüber so im klaren bist. Denn dadurch...
hotoutside - 1. Mrz, 12:38

Buch-Schätze für befreites Denken


Serge K. King
Der Stadt - Schamane.


Friedrich Weinreb, Christian Schneider
Kabbala im Traumleben des Menschen

Musik-Schätze


Eine Reise entlang der Seidenstraße
A.R. Rahman: Between Heaven and Earth

Weltentanz-News

Paris Hilton
sucht neue beste Freundin. Kann sich jemand mich und...
zuckerwattewolkenmond - 7. Okt, 20:08
Seelensingen
Um mich herum ein einsamer, nächtlicher Wald....
zuckerwattewolkenmond - 7. Okt, 18:05
Aughände
In der Kirche meiner Kindheit. Es ist dunkel, nur schmale...
zuckerwattewolkenmond - 7. Okt, 00:03
Meine Mutter
geht jetzt ins Fitnessstudio (erzählt sie mir...
zuckerwattewolkenmond - 6. Okt, 19:37
Ein neuer Anfang (wieder ausgebuddelt)
Ich finds immer wieder spannend, was man beim Ausmisten...
zuckerwattewolkenmond - 5. Okt, 21:41
Die richtige Jahreszeit
für eine Kaminofenattrappe ist es jetzt wieder....
zuckerwattewolkenmond - 5. Okt, 18:50

Dimensionen

~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

Status

Online seit 1022 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 7. Okt, 19:10

Traum-Feed


Creative Commons License
Bloggeramt.de
xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic twoday.net AGB

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Stats by Net-Counter
Alles anderen Träume
Aufwachträume
Badewannenträume
Berufsträume
Beziehungsträume
Feuerträume
Flugträume (Luft)
Gartenträume (Erde)
Gedankenblitze, Visionen und Synchronizitäten
Kurzträume und Fragmente
Pflanzenträume
Schamanische Traumreisen
Schulträume
Synchrones Träumen
Tierträume
Träume in der Vergangenheit
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren