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    <title>Das verborgene Buch der Träume (...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres) : Rubrik:Tierträume</title>
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    <description>...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres</description>
    <dc:publisher>zuckerwattewolkenmond</dc:publisher>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-30T22:05:24Z</dc:date>
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    <title>Das verborgene Buch der Träume</title>
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    <title>Tierquälerei im Namen der Kunst</title>
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    <description>Eine Kunstinstallation in Form eines breiten Fließbandes voller sterbender Vögel. Es sind echte Vögel und sie sind noch nicht tot, sondern verstümmelt, krank oder sonstiges. Dies ist absichtlich so gemacht, um mit diesem Kunstobjekt auf Massentierhaltung und Tierquälerei aufmerksam zu machen und diese anzuklagen. Das Fließband endet an einem großen Broilergrill, in welchem allerdings Kaninchen braten. Damit sie besonders schön braun werden, wird automatisch irgendeine chemische Farbe über sie drübergekippt, so daß die Bräune letzten Endes gar nicht echt ist. Besonders das Fließband mit den vor sich hin krepierenden Vögeln erschüttert mich in dessen Zynismus. Wie kann man für ein Kunstobjekt Tiere ebenfalls absichtlich quälen und töten, sie sozusagen im Namen der Kunst als ein Objekt ohne Leidensfähigkeit benutzen, selbst wenn dies angeblich für einen guten Zweck ist? Wobei ich mir sicher bin, daß bei so viel Abgebrühtheit der gute Zweck nur vorgeschoben ist und der eigentliche Sinn darin besteht, Aufsehen zu erregen und das Ego eines Künstlers aufzublähen. Diesen Künstler entdecke ich jetzt auf der anderen Seite des Fließbandes, wo er selbstzufrieden irgendwo herumschraubt, völlig unbeeindruckt vom Leid der Tiere. Ich kann einfach nicht anders und bin selbst ein wenig von mir überrascht, als ich ihm ein haßerfülltes &quot;Mörder!&quot; entgegenzische.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-07T20:38:00Z</dc:date>
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    <title>Spinne und Mariechenkäfer</title>
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    <description>Eine Spinne, von der ich glaubte, sie sei tot, frißt einen Mariechenkäfer, den ich arglos in ihre Nähe gebracht habe.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-27T20:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061443/">
    <title>Löwin und Tempel</title>
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    <description>Eine Löwin belauert mich. Die Raubtieraugen starr auf mich gerichtet, geduckt, die Ohren angelegt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie in ein paar Sätzen auf mich zuspringt und nach mir schnappt. Warum gerade mich? Ich befinde mich auf einem Hof in einer Art Gatter und um mich herum überall Tiere. Warum sucht sie sich nicht eine andere Beute aus? Ich starre zurück - bloß nicht den Rücken zukehren - und überlege, was zu tun ist. Das Gatter könnte einen Schutz bieten, wenn sie es nicht überwinden kann. Ich befürchte jedoch, daß sie es schafft. Dann ist das Gatter wie eine Falle, aus der ich nicht mehr entkommen kann. Mir ist bewußt, daß ich mich mitten in einem Traum befinde. Trotzdem möchte ich mich nicht darauf verlassen, daß ich in einem Traum nicht wirklich gefressen werden kann. Ich möchte nicht einmal träumen, daß ich gefressen werde. Und vielleicht irre ich mich ja auch und es ist doch kein Traum. Also sollte ich mit der Lösungssuche nicht nachlassen, auch wenn ich kurzzeitig den Impuls verspüre, die Dinge einfach laufen zu lassen, denn Vorsorge ist besser als Nachsorge. Dann eine Idee. Ich greife einen langen, spitzen Pfahl und halte ihn der Spitze nach außen als Abwehr vor mich hin. Wenn sie mich anspringt, muß sie erst einmal durch diesen Speer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Gruppenleiterin erteilt mir eine streng geheime Aufgabe. Niemand darf davon erfahren. Dazu überreicht sie mir einen Kettenanhänger aus hellgrauem Stein. Er fühlt sich kühl und glatt in meiner Hand an. Diesen Anhänger soll ich im Garten, bzw. Hof eines Tempels vergraben. Ein Mönch wird nach einer Katze schauen und genau dies ist der Moment. Die Aufgabe ist zwar etwas riskant, aber ich bin sehr zuversichtlich. Heimliche Dinge tun, darin bin ich sehr gut. Niemand wird etwas merken. Ich betrete den Garten des Tempels und beginne ganz unauffällig darin zu buddeln. Es sieht so aus, als würde ich etwas pflanzen wollen oder den Boden umgraben. Dabei beobachte ich meine Umgebung genau. Da, eine schwarze Katze streift am Zaun entlang. Und da, ein Mönch in roter Kutte lehnt sich aus einem Zaunfenster und beobachtet sie. Jetzt oder nie! Rasch lasse ich den Anhänger in das kleine Erdloch fallen und drücke die Erde fest. Niemand wird wissen, daß er hier im Garten vergraben liegt.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T22:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061452/">
    <title>Rabe</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061452/</link>
    <description>Schlafen im alten Klappbett. Noch bin ich wach, in der Nähe ein schwarzer Rabe, der wie versteinert sitzt und mich beobachtet. Auf der Stuhllehne. Ich schließe die Augen, bis obenhin zugedeckt in frischgewaschener Baumwolle, doch dann fällt mir plötzlich die Geschichte ein, die Geschichte von der Frau, die schlief, und deren Augen dabei von einem Raben angeknabbert wurden. Ui! Sofort tue ich wieder so, als ob ich wach wäre und überlege, wie ich mich schützen kann. Ich möchte nämlich nicht, daß des nachts an meinen Augen genascht wird! Doch mir will nichts so recht einfallen. Probeweise lege ich beide Hände weit über das Gesicht und frage mich, ob ich so schlafen könnte, ohne die Hände wieder wegzunehmen. Schwierig.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-15T22:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061453/">
    <title>Die Rache der Tiere</title>
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    <description>Den gesamten Traum hindurch halte ich mich für wach, was die Sache noch sonderbarer erscheinen läßt. Während ich im Bett auf dem Rücken liege, fällt mein Blick auf eine sich neben mir erhebende Ecke eines Hauses. Eigentlich ist es keine Ecke, sondern mehr ein angebauter runder Turm, der oben flach abgeschlossen ist. So ensteht eine kleine Plattform, während dahinter spitze Ziegeldächer zu sehen sind. Auf dieser Plattform entdecke ich drei schillernde Enten. Wahrscheinlich machen die eine kurze Flugpause, und im gleichen Moment, als ich das denke, fliegen sie auch schon weiter. Doch die Plattform ist jetzt nicht leer. Je länger ich hinschaue, um so mehr Tiere entdecke ich darauf. Erst ist eine bunte Taube, dann andere Vögel, sogar zwei sehr große graue Geier. Ein Koalabär ist zu erkennen, ein Äffchen und inzwischen ist es so voll, daß sich die Tiere drängen und die einzelnen nicht mehr so exakt auszumachen sind. Was wollen die alle da oben? Während ich mich das noch frage, bemerke ich, daß sie inzwischen sehr gebannt zu mir hinunterstarren. Ich starre zurück und beginne mich zu fragen, ob ich träume. Aber nein, ich bin mir hundertprozentig sicher, daß ich völlig wach bin. Um so schockierter bin ich deshalb, als ich plötzlich die Tiere Kameras zücken sehe, mit denen sie mich fotografieren. Wie eine Schar Touristen stehen sie da oben. Ich glaube, ich spinne! Das gibt es doch gar nicht! Was soll das werden? Ist das vielleicht die Rache dafür, daß ich meinerseits Tiere fotografiert habe? Noch immer etwas geschockt, stehe ich auf und verlasse das Bett, gehe in meine Zimmer hinein. Und noch immer überlege ich, ob ich das alles nur träume, aber komme zu der festen Überzeugung, daß dies ausgeschlossen ist. Ich bin schließlich hellwach! Mir fällt auf, daß das Fenster offen steht und die Zweige eines Baumes bis in mein Zimmer hineingewachsen sind. Sehr merkwürdig! Wie konnte der Baum so schnell wachsen? Das Fenster stand doch nur ein paar Stunden offen? Aber statt mir weiter darüber Gedanken zu machen, bewundere ich die Schönheit der glutroten Blätter. Sie sind oval mit lanzettenförmiger Spitze und haben um das atemberaubende Rot herum einen weißen Rand, der wie Raureif wirkt. Außerdem sind sie sehr vereinzelt angeordnet, so daß die Zartheit und Feingliedrigkeit der Zweige und die Blätter selbst sehr dekorativ zur Geltung kommen. Zu meiner Überraschung muß ich feststellen, daß sie nicht nur durch das Fenster hereinwachsen, sondern auch aus dem Spiegel an der Wand daneben hinaus, so als wäre dieser Spiegel ebenfalls ein Fenster. Dabei ist dahinter nur Wand. Unglaublich!</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-14T22:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061477/">
    <title>Fremde Planeten und Rosa Luxemburgs Todestag</title>
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    <description>Eine Forschungsstation in Afrika. Ein Elefant möchte durch die Tür hinein und stemmt sich so dagegen, daß eine Ecke schon aufsperrt, das Schloß hält jedoch noch. Ich stemme mich jetzt kurzer Hand auf der anderen Seite gegen die Tür, denn der Elefant soll draußen bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Zwischenstopp auf einem anderen Planeten. Der Name des Planeten beginnt mit Sa...(aber nicht Saturn, sondern eher Saturnisse o.ä.). Auf diesem Planeten ist alles in Blau und glitzerndem Weiß. Weite Ebenen sehen aus, als seien sie mit Styroporkümeln übersät. Die Wesen diesen Planeten sind unsichtbar, aber einen sehe ich trotzdem. Er hat sich nur im Oberkörper materialisiert. Wenn sie sich materialisieren sehen sie genauso aus wie Menschen, sind allerdings ohne Kleidung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Spaziergang durch meinen Bezirk. Die Sonne scheint und es ist für den späten Oktober erstaunlich warm. Ich sehe sogar Kinder in Badeanzügen spielen und überlege selbst, einen anzuziehen. Unterwegs treffe ich meine Mutter, die mir begeistert von ihrem Urlaub in einer Berghütte erzählt. M. und K. wurden, als sie krank waren, dort sogar von einem Mädchen gepflegt und im Bett aufgerichtet. So etwas findet man woanders gar nicht mehr. Ich knabbere an meiner wahrscheinlich letzten Eistüte für dieses Jahr und höre mir ihren Bericht an. Da wird sie von einer Frau (hochgesteckte, braune Haare) auf einer Bank angesprochen. Die beginnt: &quot;Letzte Woche, wo doch Rosa Luxemburg gestorben ist....&quot; Sie meint wahrscheinlich den Todestag, aber in meiner trockenen Art und Weise unterbreche ich und sage, mehr als Scherz: &quot;Ich glaube, das ist schon ein bißchen länger her.&quot; Sie nimmt es völlig ernst, überlegt und erklärt bestimmt, daß es letzte Woche gewesen sei, allerdings mit einem Blick und einem Tonfall, als würde sie mir nicht zutrauen, überhaupt etwas über Rosa Luxemburg zu wissen. Also verstumme ich, lasse sie reden und gehe weiter.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-17T22:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061494/">
    <title>Trächtige Elefantenkuh und mein Vater</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061494/</link>
    <description>Eine Nacht mit einer trächtigen Elefantenkuh an meinem Bett. Ich erwache, weil sie unruhig wird. Wahrscheinlich steht die Geburt kurz bevor, denke ich, und suche im Dunkeln ihren Bauch, um ihn zu massieren und sie damit zu unterstützen. Sie ist nicht sehr groß, kaum zu glauben, daß sie ein Elefant ist, aber sie hält nicht still und den Bauch finde ich nicht. Irgendwann finde ich nicht einmal mehr einen Elefanten, weder einen großen, noch einen kleinen, und schlafe wieder ein. Als ich erwache, ist es hell und von Elefanten weit und breit keine Spur. Kein Baby-Elefant und auch keine Mutter. Na sowas! Vielleicht hat sie sich irgendwohin zurückgezogen, um ihre Ruhe zu haben. Es wird ja hoffentlich nichts schlimmeres passiert sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wohnung meiner Eltern. Mein Vater läuft gesund und munter darin herum, als wäre nie etwas gewesen. Ich bin ziemlich erstaunt - da war er schon ein Pflegefall und hat es doch wieder auf die Füße geschafft. Wirklich überraschend wie zäh er ist. Man könnte fast meinen, er sei unsterblich. Der Abend verläuft mit Fernsehen bei meinen Eltern und mein Vater möchte uns Getränke mixen. Es ist allerdings bereits halb Zwölf, ziemlich spät, als er sich endlich daran macht. Er fragt mich, ob ich lieber ein Mixgetränk mit Eierlikör, mit Himbeere oder einer dritten Zutat möchte und ich wähle Eierlikör. Hinter mir höre ich die scharfe Stimme meiner Mutter, die hereingekommen ist. &quot;Du bist ja noch nicht im Bett!&quot; Ja, hallo? Ich bin erwachsen. Was will sie? Doch als ich mich umschaue, bemerke ich, daß sie gar nicht mich meint, sondern einen kleinen Jungen, der in einer Ecke sitzt. Er ist mir bisher gar nicht aufgefallen. Haben meine Eltern ein neues Kind? Sieht so aus und er sollte tatsächlich noch nicht so lange wach bleiben in seinem Alter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Bekommen vielleicht die zwölf Elefanten in meiner Wohnung bald Zuwachs?</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-06T22:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/der-kamikaze-schinkensprung/">
    <title>Der Kamikaze-Schinkensprung</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/der-kamikaze-schinkensprung/</link>
    <description>Meine Mutter ist in meine Wohnung gezogen. Ich habe mich damit arrangiert, allerdings nervt mich immer wieder gewaltig, daß sie ständig am Aufräumen ist. Abends fängt sie an, alles, was ich auf den Tisch gelegt habe, wieder herunter zu nehmen, bis der Tisch leer ist und ich nichts mehr wiederfinde. Diese Eingriffe in meine (Un)Ordnung machen mich ungeduldig und ich bin schon am Überlegen, ob ich zu ihr sage: &quot;Hör mal, das hier ist MEINE Wohnung - ICH zahle die Miete.&quot; Bisher konnte ich mir auf die Zunge beissen, fragt sich nur wie lange noch. Sie hat gerade den Abendbrottisch gedeckt und ich komme in das leere Zimmer, finde ein Holzbrett mit Wurst- und Schinkenaufschnitt auf dem Fußboden liegend vor. Nanu? Wie kommt das hier hin? Da entdecke ich auch meine (verstorbene) Katze und mir wird sofort einiges klar. Die Katze hat das Brett vom Tisch geholt. Auweia! Wenn das meine Mutter sieht! Der Kassler-Aufschnitt sieht mit der leicht braunen würzigen Kruste ganz besonders appetitlich aus. Deshalb angel ich mir schnell eine Scheibe, schiebe sie in den Mund und hebe das Brettchen auf. Das Näschen der Katze folgt gebannt den entschwebenden Köstlichkeiten. Immer höher und höher hebt sie die Nase in die Luft. Da, auf einmal ein kühner Sprung, eine Kamikazerolle und schon hat sie sich eine Scheibe Schinken, welche seitlich ein wenig überhing, im Flug mit den Zähnen geangelt und verschwindet mit der Beute unter dem Sofa. Vor Lachen über diesen Sprung wache ich auf.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-03T22:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/photoshopseminar-und-schwalbenschwanz/">
    <title>Photoshopseminar und Schwalbenschwanz</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/photoshopseminar-und-schwalbenschwanz/</link>
    <description>Ich habe mich für ein Photoshop-Seminar angemeldet und sitze jetzt in einem großen Saal, in dem auf einer Wand riesig das Programm projeziert ist. Es ist wirklich alles sehr gut zu erkennen und die Dozentin geht nun einen Menüpunkt nach dem anderen durch. Das mag ja an sich systematisch gut sein, aber irgendwie ist es auch ziemlich langweilig. Und anscheinend geht es nicht nur mir so, denn andere Teilnehmer sind ebenfalls ziemlich abgelenkt, so daß lautes Geplapper zu hören ist. Hinter mir sitzt A. und als ich aufstehe, merke ich, daß sie immer dicht hinter meinem Rücken bleibt, die geballten Fäuste bleiben stets mit ihm Kontakt. Ich frage mich, was das soll, drehe mich um und frage lachend, ob sie sich hinter meinem Rücken verstecken will. Als ich sie sehe, mit dem langen blonden Pferdeschwanz, denke ich bei mir, so schlecht ist die Idee eigentlich gar nicht, denn sie ist so klein, daß sie hinter mir tatsächlich nicht mehr zu sehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gehe ich eine Straße entlang und erreiche eine Kurve, in welcher sich die Straße in zwei Wege gabelt, die parallel zueinander verlaufen, nur daß der eine Weg viel tiefer liegt und der andere Weg direkt neben der höher befestigten Straße. Denn niedrigeren Weg bin ich bereits einmal gelaufen, deshalb entscheide ich mich heute für den Weg direkt neben der Straße. Dabei komme ich an einer Bank vorbei, auf der zwei Kinder sitzen und jemand erklärt mir, daß es neben den eingelassenen Lüftungsgittern künstliche Grasnarben gibt, die man herausnehmen kann und die nur der Tarnung von Verstecken dienen. Anscheinend nutzen diese Verstecke Obdachlose für ihre Habseligkeiten. Nun gelange ich in eine Art halboffenes steinernes Zimmer in dem es einen rechteckigen Swimmingpool gibt. Allerdings ist es nicht wirklich ein Swimmingpool, denn er ist nur so niedrig wie ein Brunnen und das Wasser bedeckt gerade einmal ein Paar Zentimeter den Boden. Ah, wahrscheinlich ist das eine Anlage, um die Füße zu kühlen, denke ich. Irgendwie finde ich das gar nicht so schlecht. Neben dem &quot;Fußpool&quot; sitzt ein junges Pärchen, die diesem &quot;Kühlzimmer&quot; anscheinend nicht so viel abgewinnen können, denn sie sagt zu ihm: &quot;Laß uns reingehen. Hier ist es so kalt.&quot; Hm, verstehe ich nicht, daß es hier kalt sein soll. Eher angenehm, würde ich sagen. Aber vielleicht auch nur, wenn man viel gelaufen ist. Ich durchquere das Poolzimmer und folge ihnen in den zweiten Raum. Jetzt erst bemerke ich, daß ich mich anscheinend in einer fremden Wohnung befinde. Uh, das ist mir peinlich und schnell entschuldige ich mich bei einem Menschen, den ich dort treffe. Aber der Weg führt seltsamerweise genau dort hinein. Ich frage deshalb, ob es noch einen anderen Weg gibt, der um die Wohnung herum führt. Aber die Bewohner scheint mein ungebetenes Eindringen weder zu irritieren oder zu stören. Im Gegenteil, sie beachten mich kaum. Irgendwann erreiche ich den Ausgang der Wohnung und bin wieder auf der sonnigen und autoleeren Straße. Ein Schwalbenschwanz fliegt mir entgegen und läßt sich auf meiner Brust, genau in Höhe des Herzens nieder. Seine strahlenden Flügel scheinen sich mit meinem Herzen zu synchronisieren. Sie schwingen schließlich im gleichen Rhythmus meines Herzschlages zusammen und auseinander. Fast kommt es mir vor, als sei dieser Schmetterling jetzt eine Erweiterung meines Herzens und seine Schwingen ein Tor. Ich spüre, wie ein Energie durch sie strömt, die plötzlich blitzartig durch meinen Körper zuckt. Und dann falle ich, falle ins Bodenlose. Eigentlich weiß ich nicht, ob ich wirklich falle, es ist nichts als eine Gleichgewichtswahrnehmung, ein wenig, wie beim Fahrstuhlfahren - und erwache mit dem Gefühl, einen &quot;platonischen&quot; Orgasmus gehabt zu haben.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-01T22:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/elsas-hund-und-das-kleine-maedchen/">
    <title>Elsas Hund und das kleine Mädchen</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/elsas-hund-und-das-kleine-maedchen/</link>
    <description>Eine besetzte Stadt, ein gefährliches Pflaster. Züge von marschierenden Soldaten und marschierenden Zivilisten kreuzen sich immer wieder und in den Knotenpunkten ensteht heilloses Durcheinander bis alle wieder geordnet gehen. In dieser Stadt treffe ich irgendwo Elsa. Ich soll einen Hund von ihr bekommen, kann mich aber nicht mehr erinnern, ob ich tatsächlich einen wollte. Der fragliche Hund sitzt unter einem Tisch und macht keine Anstalten hervorzukommen. Ich erkenne einen Schäferhund mit rötlich glänzendem Fell. Förmlich unterhalten wir uns über diverse Details zur Pflege, als Elsa plötzlich zu weinen beginnt. Sie weint und weint, und ich, erschüttert von so viel Tränen, gehe zu ihr, lege den Arm um ihre Schulter und frage besorgt: &quot;Was ist mit dir?&quot; Mir fällt auf, wie klein und zierlich sie ist, fast kindlich. Sie jedoch entwindet sich und weist mich zurecht: &quot;Du sollst mich nicht drücken!&quot; Ah so, na gut. Dann halt nicht. Ich wende mich ab und beschäftige mich mit anderen Dingen, auch wenn es schwer fällt, jemanden alleine weinen zu lassen. Nach einer Weile des Schluchzens, höre ich sie auf einmal lachen. Erstaunt blicke ich zu ihr und bemerke, wie sie gebannt auf meine Beine schaut. Ich schaue ebenfalls hinunter. Der rote Schäferhund hat sich unbemerkt an mich herangeschlichen und beschnüffelt mich übermütig. Dann schnappt er nach meinen Hosenbeinen und zieht an ihnen, als wolle er mir die Hose herunter ziehen. &quot;Hi, hi, der macht es richtig!&quot; sagt Elsa. &lt;br /&gt;
Höre ich da eine Spur Gehässigkeit in ihrer Stimme? Nach einem kleinen Stups läßt der Hund von mir ab und sitzt brav zu meinen Füßen. Er scheint sich schon entschieden zu haben, eher als ich. Und er gefällt mir. Nur das mit den Hosenbeinen müssen wir ihm noch abgewöhnen. &lt;br /&gt;
Elsa und der Hund sind nun verschwunden. Statt dessen ist da ein kleines Mädchen mit auffallend schönen dichten Haaren. Interessanterweise haben sie die gleiche Farbe, die das Fell des Schäferhundes hatte. Ich bin für sie verantwortlich, aber sie ist nicht meine Tochter. Deshalb bin ich etwas erschrocken, als ich sie auf einer Art Sprungturm ohne Wasserbecken stehen sehe. Er ist zwar nicht wirklich sehr hoch, so zwei bis drei Meter, aber sie will anscheinend von da herunter springen und für mich ist es zu spät, sie von dort wegzuholen. Sie springt und erleichtert applaudiere ich, als sie unbeschadet unten angekommen ist. Vertrauensvoll nähert sie sich mir, schaut mich still an. Ich spüre, daß sie mir etwas mitteilen möchte, lege meinen Arm um ihre Schulter und beuge mich herunter. Fast lautlos, als wäre es einen großes Geheimnis, haucht sie einige Worte in mein Ohr. &quot;Meine Mama ist hier irgendwo.&quot; verstehe ich und schließe daraus, daß sie wohl ihre Mutter aus den Augen verloren hat. Ich nehme sie bei der Hand, um gemeinsam mit ihr zu suchen. Dann erwache ich.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-31T22:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/katzensprung-vom-baugeruest/">
    <title>Katzensprung vom Baugerüst</title>
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    <description>Vor unserem Fenster wurde ein breites Baugerüst aufgebaut. Meine verstorbene Katze, immer gern am Fenster, ist natürlich gleich hinausgelaufen und lugt nun aufgeregt an der Kante des Gerüstes hinunter. Dann ist sie weg. Gesprungen. Oh Gott, hoffentlich tut sie sich nichts! Wie hoch ist das überhaupt? Von einem anderen Blickwinkel aus erkenne ich eine Baugrube, in der sich Wasser gesammelt hat, so daß es jetzt ein kleiner See ist. Da ist sie hineingesprungen. Ob sie auch wieder hinauskommt? &lt;br /&gt;
Schon sehe ich eine Katzennase das Wasser teilen. Ein pudelnasses Kätzchen, dessen weiße Flecken jetzt besonders weiß leuchten, kommt aus dem Wasser hervor. Ein kleines Mädchen, das sie schon vom Gerüst holen wollte, ist ihr hinterher gelaufen, packt sie und hebt sie hoch, um sie nach Hause zu bringen. Ob das ihr neues Frauchen ist? Ich bin es wohl nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nächtliche Party. Erst stehe ich in der Küche rum und gehe dann mit einem Getränk in der Hand ins Wohnzimmer. Dort sitzen alle geordnet auf Sitzgelegenheiten. Ich bin die einzige, die mit dem Drink in der Hand herumhampelt, bzw. tanzt. Es ist mir selbst ein wenig unangenehm, aber ich kann irgendwie nicht aufhören, mich so zu benehmen. Das muß an der Musik liegen. Sie zwingt mich zu tanzen. Ich beobachte zwei Frauen, die am Fenster stehen. Die eine erzählt der anderen ein Geheimnis, das mit Kirschen zu tun hat. Beide Frauen haben eine helle Knupper-Kirsche in der Hand. Es geht wohl darum, sie zu entkernen. Ich verstehe nun etwas von Haaren. Ah, das Entkernen von Kirschen beseitigt also Haare. Tatsächlich? Das kann ich nicht so recht glauben. Wie soll das gehen, wenn die Kirsche im Mund ist und die Haare außerhalb des Mundes? Wahrscheinlich hab ich mich verhört.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
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    <dc:date>2009-07-15T22:17:00Z</dc:date>
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    <title>Ein Mariechenkäfer</title>
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    <description>flog letzte Nacht durch meinen Traum und nahm ihn mit sich fort...</description>
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    <dc:date>2009-06-24T22:05:00Z</dc:date>
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    <title>Junge Schafe</title>
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    <description>Aus dem Traum der letzten Nacht wollte ich mir noch während des Schlafes unbedingt folgendes merken: &quot;gelbe Gerbera&quot; und &quot;frisch geschlüpfte Schafe&quot;. Das habe ich getan. Beide Begriffe waren heute ständig in meinem Kopf. Nur den Traum habe ich vergessen. Der hätte mich irgendwie schon interessiert.</description>
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    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
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    <dc:date>2009-06-17T22:03:00Z</dc:date>
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    <title>Vergessene Katze (Rosenquarz)</title>
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    <description>Ich sitze auf meinem Bett, welches mit der gelben Bettwäsche aus meiner Kindheit bezogen ist. Plötzlich bewegt sich die Bettdecke, als würde wer darunter sein, auch das Kopfkissen bewegt sich. Nanu? Schnell lüfte ich die Bettdecke und schaue hinunter, finde aber nichts. Ich schaue noch einmal genauer unter mein Kopfkissen und da finde ich schließlich meine (verstorbene) Katze. Huch! Sie hatte ich vor lauter Grünfinken ganz vergessen! Ich beginne sie zu streicheln und zu knuddeln und sie scheint sehr zufrieden, endlich wieder meine Aufmerksamkeit zu bekommen.</description>
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    <dc:subject>Tierträume</dc:subject>
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    <dc:date>2009-06-02T22:01:00Z</dc:date>
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    <title>Der Star</title>
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    <description>Ein sehr großer Star mit schwarz glänzendem Gefieder und einer untypischen prachtvollen Haube in Rot und Weiß hat sich in mein Wohnzimmer verflogen. Auffällig ist, daß in seinem Schnabel und Kropf ein ganzer Meisenknödel steckt. Ich frage mich, ob er daran nicht erstickt, vielleicht bekommt er ihn nicht mehr heraus. Sollte ich erste Hilfe leisten? Der Star allerdings wirkt gar nicht panisch, sondern spaziert ganz in Ruhe herum. Vielleicht ist das auch nur sein Vorrat, den er da eingesackt hat. In einer Ecke meines Zimmers schaut er interessiert nach oben an die Decke. Auch ich schaue nach oben und entdecke, daß direkt aus der Wand ein Zweig mit dichten grünen Blättern wächst. Nanu? Das ist ja sehr ungewöhnlich. Und jetzt weiß ich auch, was der Star will. Er sucht einen Platz zum Nestbau und diese Zimmerecke da oben gefällt ihm besonders.</description>
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    <dc:date>2009-05-31T21:59:00Z</dc:date>
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