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    <title>Das verborgene Buch der Träume (...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres) : Rubrik:Beziehungsträume</title>
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    <description>...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres</description>
    <dc:publisher>zuckerwattewolkenmond</dc:publisher>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-25T12:23:34Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/meeresgrotte/images/icon.jpg">
    <title>Das verborgene Buch der Träume</title>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061467/">
    <title>Körper-Erkundungen</title>
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    <description>Mit dem Blassen in einer offenen Wohnung, in der auch andere Leute verschiedenen Aktivitäten nachgehen. Wir sind allein in einem Zimmer und erkunden in einer großen Badewanne, welche wie eine Liege oder ein Bett ausgelegt ist, unsere Körper. Die Situation ist eher unsexuell und nicht besonders romantisch. Mehr ein vorsichtiges Sichannähern und neugieriges Erforschen in dem Bestreben, die Verletzlichkeit des anderen nicht zu mißachten. Nachdem er mir das Höschen herunterziehen durfte, während ich auf dem Bauch liege, um das zu sehen, was bisher noch verdeckt gewesen ist, ist nun er an der Reihe. Ich möchte seinen Penis sehen. Dazu stellt er sich, während ich hocke, seitlich vor mich hin, so daß ich ihn genau in Augenhöhe habe. Da er schlaff ist, beginne ich mit der Hand zu reiben, jedoch nicht fordernd, sondern zart und leicht, gerade so viel, daß es reicht, um ihn aufzurichten. Schließlich soll es nur der Erforschung dienen, aber nicht sexuell werden. Es könnte bereits zu unangenehmen Mißverständnissen führen, wenn jetzt jemand hereinplatzt und wir beide halb nackt sind. Sex ist viel zu riskant. Ich betrachte aufmerksam jedes Fältchen und jedes Äderchen. Es ist nicht eben das, was man ein &quot;Prachtexemplar&quot; nennt. Und wohl deshalb spüre ich auch eine gewisse Unsicherheit bei ihm. Doch gerade, daß es, bzw. er nicht perfekt ist, macht mich zufrieden. Er muß schon eine Menge Vertrauen zu mir haben, wenn er sich mir trotzdem so präsentiert. Und er scheint vor Glücksgefühlen überzuquellen. Jedenfalls erklärt er mir begeistert, wie unglaublich glücklich er sei und daß er noch nie in seinem ganzen Leben so glücklich gewesen sei wie heute. Er sagt zwar nicht, daß meine Anwesenheit ihn glücklich macht, aber ich deute es so und muß über seine pathethische Art ein wenig schmunzeln. Sein Glück macht mich selbst ebenfalls glücklich, obwohl ich es eher still genieße. Es ist ein Glücksgefühl, das sich fortpflanzt, wenn man es verschenkt. Ich erforsche nun seinen Po, einschließlich seiner dunklen Spalte, und dann bin ich es wieder, die sich zu offenbaren hat. Er möchte die geheimen Körperstellen sehen, die ich bisher noch zu verbergen suchte, weil ich sie für nicht schön halte. Da wären insbesondere meine Füße. Er hat meine Füße noch nie nackt gesehen. Es kostet mich nicht viel Überwindung, ihm zu vertrauen, obwohl es sich ein wenig anfühlt, wie von einer Klippe zu springen. Ich lege meine bloßen Füße buchstäblich in seine Hände und er beginnt sie sanft zu massieren. Zwar macht er irgendeine Bemerkung über sie, aber keine die mich verletzt. Nach einiger Zeit verläßt er das Zimmer und kommt mit einer Kiste voller Handygehäuse an. Er möchte mir unbedingt etwas schenken und will deshalb, daß ich mir eines aussuche, aber für mein Handy ist keines dabei, also nehme ich irgendeines, um ihn nicht zu enttäuschen. Doch er möchte mir so gerne eine richtige Freude machen und geht deshalb abermals hinaus, auf der Suche nach einem Geschenk für mich. Ich habe mich inzwischen angekleidet und bin auf den Flur getreten. Aus dem gegenüberliegenden Zimmer kommt er mir mit einer weiteren Kiste entgegen, neben ihm ein kleiner Mann, der mich neugierig betrachtet und sich wohl fragt, womit ich so viel Aufmerksamkeit verdient habe. Auch in dieser Kiste ist nicht wirklich etwas, das ich gebrauchen kann oder mir gefällt. Aber ich spüre die tiefe Dankbarkeit des Blassen und seinen Wunsch, diese mit einem Geschenk auszudrücken. Das finde ich total süß. Inzwischen sind irgendwelche Bekannte von ihm gekommen, die in der Küche zusammensitzen. Er läd mich ein, mich dazu zu gesellen. Allein zurück geblieben im Zimmer, verspüre ich nicht viel Lust auf fremde Leute und Smalltalk, aber ich gebe mir einen Ruck und betrete ihm zuliebe doch die Küche, wo ich mich etwas abseits auf einen freien Fensterplatz setze, hoffend, daß meine Anwesenheit ausreicht und ich nicht allzu viel mitreden muß. &lt;br /&gt;
Später sitzen wir in seinem Auto, auf dem Weg zu irgendeinem Ziel. Er fährt immer langsamer und langsamer, bis der Wagen nur noch wie eine Schnecke dahinkriecht. Mir ist klar, daß er das mit Absicht macht, um das Zusammensein mit mir auszudehnen, und da ich mich in seiner Anwesenheit ganz genauso wohl fühle, sage ich nichts zu dem Manöver. Wenn er den Wagen anhält, bleibt vielleicht auch die Zeit stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hörte ich, noch im Halbschlaf, langsam aus dem Traum auftauchend, ein leises Flattern. Ich knipste das Licht an und entdeckte über meinem Bett einen Schmetterling, der die Decke entlangflatterte. Ich wunderte mich, woher er gekommen war und schlief wieder ein. Nach dem Aufstehen suchte ich überall in der Wohnung nach dem Schmetterling, aber fand keinen mehr.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-26T23:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061479/">
    <title>Avatara Negri</title>
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    <description>An einem grünen Ort mit vielen Hochhäusern. Sie erinnern an die Hochhäuser im Thälmann-Park, jedoch sind sie viel bunter. In einem dieser Hochhäuser stehe ich mit einem jungen Mann an einer Fensterwand und wir schauen hinaus. Alles in dem Ort hat besondere Namen. Das Hochhaus gegenüber zum Beispiel heißt &quot;Avatara negri&quot;, erklärt er mir, denn ich bin fremd hier. Alle Häuser beginnen im Namen mit &quot;Avatara&quot;, aber auch Brücken, Straßen und Plätze haben Namen, die ähnlich seltsam klingen. Dann erzählt er mir, wie er früher noch ganz unten mit seinem Großvater im gleichen Haus gewohnt und immer aus dem Fenster geschaut hätte. Inzwischen ist er viel weiter oben in einer Wohnung angekommen. Nebelfetzen legen sich um das Hochhaus, so daß die Sicht nach unten verhangen ist. Er fragt, ob ich es wagen würde, zu springen. Erschrocken weiche ich vom Fenster zurück. Sicherlich nicht! Aber er fragt es so, als wäre es nur eine Mutprobe und als könne gar nichts passieren. Wir haben jeder den Arm um den anderen gelegt und erzählen Geschichten aus unserem Leben, dabei aus dem Fenster schauend. Dann küßt er mich und wir hören nicht auf zu küssen, während wir uns zu einer langsamen Melodie drehen. Undeutlich bemerke ich, daß ein älterer, ergrauter Mann mit Halbglatze uns aus dem Nebenzimmer beobachtet. Mein junger Freund setzt sich und zieht mich auf seinen Schoß. Ich fahre ihm mit den Fingern zärtlich durch seine kurzen Haare und wir küssen uns erneut. Ich merke, daß er nun Sex will, und während des Küssens und Umarmens denke ich bei mir - wenn ich jetzt mit ihm Sex habe, ist es vielleicht so schlecht, daß ich morgen völlig frei gehen kann und nicht mehr an ihn denke. Die Aussicht erscheint mir verlockend. Und im Traum weiß ich, daß er in diesem Augenblick, während wir uns küssen, genau dasselbe denkt - wenn ich jetzt mit ihr Sex habe, ist es vielleicht so schlecht, daß sie mich morgen nicht mehr interessiert und ich aufhöre, an sie zu denken. Fast erscheint es mir wie eine dieser Komödien im Fernsehen, wo eine Stimme aus dem Off die Gedanken der handelnden Personen verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer im Hochhaus, doch diesmal ist es ein Büro in den Wolken. Ich sitze am Schreibtisch und gleiche telefonisch Zahlungen mit einem Träger ab. Die Frau sagt, sie müsse sich die Buchungen noch einmal anschauen und rufe zurück. Das macht sie auch sehr schnell, es verging kaum eine Minute. Da ich abgelenkt bin, spricht sie auf den Anrufbeantworter: &quot;Stimmt. Sie haben recht. Bitte rufen Sie mich an.&quot; Das möchte ich auch - ich wähle erst die 90 und dann ihre Nummer, 1277..... - doch so viel ich es auch versuche, immer kommt etwas dazwischen. Es will mir einfach nicht gelingen, ihre Nummer richtig einzutippen. Mal vertippe ich mich, dann ist es zu dunkel, um die Zahlen zu erkennen, ein weiteres Mal flutscht das Telefon dauernd weg. Ich versuche es so hinzustellen, daß es fest steht und nicht verrutscht, aber nun lösen sich irgendwelche Teile, das ganze Telefon fällt fast auseinander. Ein Mann ist hereingekommen, wohl ein Vorgesetzter, und mir ist das sehr peinlich. Wenn der sieht, wie dämlich ich mich dabei anstelle, eine Nummer zu einzutippen, sagt er mir doch gleich, ich bin für den Job nicht geeignet. Irgendwann gebe ich es auf, lasse Telefon Telefon sein, und verlasse genervt das Zimmer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer im Ort mit den Hochhäusern. Ich bin jetzt ein kleiner Junge, der regelmäßig von zwei oder drei älteren Männern mißbraucht wird. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Während andere Kinder mit ihren Klassenkameraden spielen, sind die Männer meine Spielgefährten. Allerdings ist es immer wieder demütigend, wenn sie mit mir hinter ein Haus gehen und sich ein anderes Kind beim Spiel dorthin verirrt. Meistens gucken die dann ganz komisch und ich möchte doch nicht, daß es jemand mitbekommt. Außerdem glaube ich nicht, daß ich noch lange lebe. Wenn ich älter werde, werden mich die Männer sicherlich umbringen, weil ich dann zu gefährlich bin. Irgendwo wird man mich verscharrt finden, bzw. nur meinen Kopf. Ich bin mir sicher, daß man nur meinen Kopf findet. Ich überlege, wie ich wohl am liebsten gefunden werden möchte. Vielleicht darf ich mir ja etwas wünschen. Während sich die Männer an mir zu schaffen machen, werfe ich eine Eichel, die ich irgendwo gefunden und in meiner Hand gehalten hatte, weit von mir. Dabei beobachte ich ein winziges Eichhörnchen, das einen gigantischen Sprung hinterher macht und sich auf die Eichel stürzt. Für einen kleinen Moment muß ich lachen, denn es wirkt sehr witzig - ein hungriges fliegendes Eichhörnchen.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-16T22:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061485/">
    <title>Riesenrad und legasthenischer Freund</title>
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    <description>Auf dem Balkon eines Hauses westlich der Pfarrkirche der väterlichen Gemeinde. Ich sitze, bzw. liege im Balkon wie in einem Liegestuhl und er ist genauso wackelig, schwankt unter meinem Gewicht bei jeder Bewegung hin und her. Es ist bereits völlig dunkel, da wird meine Aufmerksamkeit plötzlich auf bunte, funkelnde Lichter am Himmel östlich über und hinter der Kirche gelenkt. Was ist das denn? Ein Feuerwerk? Langsam erkenne ich es. Es ist ein Riesenrad! Zwar nicht ganz so hoch wie der Kirchturm, aber ebenfalls ziemlich groß. Es muß um die Kirche herum ein Weihnachtsmarkt aufgebaut worden sein. Das ist an diesem Platz neu. Normalerweise lassen mich ja Weihnachtsmärkte kalt, aber so von oben auf die vielen funkelnden Lichter zu schauen ist ein tolles Erlebnis - bei dieser schwankenden Höhe allerdings auch riskant. Was für ein Ausblick!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer therapeutischen Einrichtung. Ich befinde oder befand mich in einer Gruppe, in welcher kreative Tätigkeiten zur therapeutischen Behandlung genutzt werden. Wir sind ca. zehn Leute in der Gruppe. Mit einer Frau bin ich etwas enger befreundet. Ich nenne sie Ch. K., wie eine Klientin von mir. Außerdem gibt es in der Gruppe einen Mann, mit dem ich nicht so viel zu tun habe, der aber immer wieder Kontakt zu uns sucht. Er ist geistig behindert und stottert, beachtet habe ich ihn bisher kaum. Eines Tages erklärt man mir bei einer Aussprache, daß ich eine große, verwerfliche &quot;Sünde&quot; begangen hätte und man mich deshalb aus der Gruppe ausschließt. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, worum es ging, allerdings bin ich mir weder dieser speziellen Schuld bewußt, noch empfinde ich die entsprechende Sache tatsächlich als so verwerflich. Ich versuche deshalb darüber eine Diskussion zu führen und spreche einzelne Leute an, warum sie so denken, doch die Meinungen stehen felsenfest, wenn auch für mich unverständlich. Dann wende ich mich an Ch. K., sie weiß genau, daß der Vorwurf nicht stimmt und kann es bestätigen. Aber statt zu sagen, was sie weiß, schließt sie sich der Meinung der anderen an und erklärt, wenn die es sagen, müsse es stimmen. &lt;br /&gt;
Seltsam ist die umfassende innere Ruhe bei dieser Szene. Weder bin ich verärgert, noch enttäuscht, traurig, erschrocken oder sonst etwas. Ich bemühe mich zwar ernsthaft, den Vorwurf zu entkräften, doch ähnelt es mehr den liebevollen Bemühungen, das Denken der anderen für eine neue Betrachtungsweise, einen anderen Blickwinkel zu öffnen, und dazu, die tieferen Gründe für ihre Meinung zu hinterfragen. Erfolglos, wie ich irgendwann feststelle.&lt;br /&gt;
Also ziehe ich mich allein in mein Heimzimmer zurück und bemerke überrascht, daß von jemandem überall an die weißen Wände kleine Zettelchen gespickt wurden. Es sind winzige Kopien meiner Werke, Zeichnungen, Bilder und sonstigen kreativen Erzeugnisse. Nanu? Wer hat dies getan und wozu? Da erscheint der geistig behinderte Mann und lüftet das Rätsel. Er ist völlig überzeugt davon, daß mir Unrecht getan wurde und möchte sich für mich einsetzen, aber vor allem, da er wahrscheinlich ebenfalls nichts erreichen kann, möchte er mir eine Freude machen, die mich wieder aufmuntert. Dazu hat er sich überlegt, alle meine Werke schön gerahmt auf diesen Wänden zu präsentieren. Die Anordnung hat er bereits festgelegt, und um sie sich nicht zu vergessen, die kleinen Kopien mit Reißzwecken an der entsprechenden Stelle befestigt. Zuerst bin ich völlig überwältigt und sprachlos. So etwas Schönes hat sich noch niemand für mich ausgedacht. Dann kommen wir ins Gespräch. Je mehr ich mich mit ihm unterhalte, um so stärker empfinde ich hinter seinem äußeren &quot;Idiotentum&quot; eine unglaubliche innere Schönheit. Ich spüre sie so körperlich und faszinierend, daß sich das spontane und starke Bedürfnis meldet, ihn zu umarmen. Da wir bisher, halb sitzend, halb liegend auf einer Couch geredet hatten, jeweils einen Arm aufgestützt, muß ich ihn erst etwas ungelenk mit einer Berührung seiner Schulter und einer entsprechenden Bemerkung auf meinen Wunsch aufmerksam machen. Wir ändern die Sitzposition so, daß wir uns umarmen können und ich drücke ihn fest und lange. Danach erheben wir uns und er kommt irgendwann mit einem Brief wieder, den er mir reicht. Es ist ein Brief, den er geschrieben hat, um sich für mich einzusetzen. Ich versuche ihn zu entziffern, aber es ist fast unmöglich, denn er strotzt vor Rechtschreibfehlern und die einzelnen Wörter erscheinen in einer völlig absurden Lautsprache, die man mehrmals langsam wiederholen muß, um zu erraten, was es heißen soll. Anscheinend ist er also auch Legastheniker. Im ersten Moment entgeistert, muß ich gleich darauf schon lächeln. Es ist sowas von egal und völlig bedeutungslos, genauso wie seine geistige Behinderung. Es macht den Menschen etwas anderes aus. &lt;br /&gt;
Und mitten im Traum die Erkenntnis: Die Kreativitäts-Therapie bekommt mir gut. Ich sollte meinen Arzt unbedingt davon überzeugen, mir weitere Verordnungen zu geben.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/vollbartmondreiter/">
    <title>Vollbartmondreiter</title>
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    <description>Herr N. ist für längere Zeit bei mir zu Besuch, etwa zwei Wochen. Es läuft erstaunlich gut, obwohl er seine eigenen festen Lebensprinzipien hat. Er unterläßt irgendwelche Verbesserungen in meiner Wohnung und läßt mich so leben, wie ich es sonst tue, und er darf ebenfalls im Rahmen meines Zuhauses so leben wie er es gewohnt ist. Es ist zwar ziemlich eng in der kleinen Wohnung, aber auf diese Weise funktioniert es bestens. Eines abends bin ich, am Tisch sitzend, bei einem Chopin-Klavierkonzert, welches im Fernsehen läuft, eingeschlafen. Ich erwache, als er mit seinem Gepäck an mir vorbei kommt und sich verabschieden will. Durch den Schlaf ist irgendwie mein linker Arm taub und ich kan mich nur linkisch und halb am Tisch umdrehen, um mit dem rechten Arm zum Abschied zu winken. Etwas später gehe ich durch die Wohnung und finde eine große Bodenvase, die mir nicht gehört. Das muß seine sein. Hat er die vergessen oder wollte er sie als Gastgeschenk hier lassen? Ich weiß es nicht, aber das ärgert mich jetzt. Wenn er mir ein Gastgeschenk machen wollte, hätte er ja auch etwas sagen können. So muß ich ihn noch einmal darauf ansprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später im Traum erschien in Zusammenhang mit einem Bart aus Milch das Wort &quot;Vollbartmondreiter&quot;.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-11T22:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/erste-hilfe-und-blitzeinschlag/">
    <title>Erste Hilfe und Blitzeinschlag</title>
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    <description>Erstes Traumfragment:&lt;br /&gt;
Ich verbringe das Wochenende zusammen mit Herrn N. in einem fremden Appartement. Es ist morgens und ich liege noch im Bett, bekomme im Halbschlaf aber mit, daß Herr N. bereits aufgestanden ist, die Fenster öffnet und aufräumt. Ich habe das Gefühl, daß er mich dabei betrachtet, deshalb lasse ich die Augen geschlossen und tue so, als ob ich fest schlafen würde. Und ich habe tatsächlich vor, noch eine Weile zu schlafen, denn es ist Wochenende und ich denke nicht daran, schon aufzustehen, ich habe keine Lust dazu. Wahrscheinlich macht es einen schlechten Eindruck auf Herrn N., wenn ich so lange faul im Bett liege, während er aufräumt, aber egal. Soll er doch denken, was er will. Ganz leise spüre ich jedoch das schlechte Gewissen nagen - ich bin faul, träge und egoistisch, jawohl. &lt;br /&gt;
Zweites Traumfragment:&lt;br /&gt;
Eine große Straßenkreuzung in meinem Kiez. Der U-Bahn-Eingang liegt im Traum spiegelverkehrt zum realen Eingang, halt der Traumeingang. Dort steht ein Mann, den ich aus meiner Gegend vom Sehen her kenne. Er hat lange weiße Haare, einen weißen Vollbart und trägt immer eine schwarze Baskenmütze, nur sieht er jetzt so abgerissen aus wie ein Obdachloser. Außerdem habe ich irgendwie den Eindruck, daß er hier am U-Bahn-Eingang bettelt, obwohl er einen Pinsel in der Hand hält. Doch die Staffelei dazu liegt umgekippt auf dem Boden. Außerdem fällt mir auf, daß er verblüffend klein wirkt. Wenn ich genau hinschaue, ist er eigentlich nur so groß wie eine Puppe. Ich will an ihm vorbeigehen, da fällt er plötzlich vor meinen Augen um und liegt leblos am Boden. Du meine Güte! Ist hier nicht irgendwer, der ein Handy hat, um den Arzt zu rufen? Etwas hilflos beuge ich mich über ihn, den kleinen Puppenkörper, und rufe wiederholt: &quot;Hallo? Hören Sie mich?&quot; Zu meiner Erleichterung öffnet er die Augen und bejaht meine Frage lächelnd. Was nun? Es macht irgendwie nicht den Eindruck, als sei er sehr beunruhigt oder als ginge es ihm schlecht. &quot;Brauchen Sie etwas?&quot; frage ich und er nickt sofort. &quot;Ja, eine Baskendecke.&quot; Herrjeh, eine Baskendecke und überhaupt jede Art von Decke habe ich nun gerade nicht bei mir. Eigentlich bin ich mir nicht einmal sicher, was eine Baskendecke ist. Die Situation nervt mich, ich möchte weiter, will denn Mann aber auch nicht allein lassen, wenn er wirklich Hilfe braucht. Als einzige Lösung fällt mir die Geldbörse ein. Ich schaue hinein und finde nur einen 5 Euro-Schein. So ein Mist! Nicht einmal Geld habe ich dabei. Ich nehme den 5 Euro-Schein und drücke ihm diesen in die Hand. Er scheint enttäuscht und auch ich bin nicht glücklich mit der Situation. 5 Euro um mich freizukaufen ist nicht gerade besonders großzügig. Andererseits kann er sich nicht beschweren. Ich habe getan, was in meinen Möglichkeiten lag. Doch eine Passantin, die sich nun ebenfalls über ihn beugt, beendet meine selbstbeschwichtigenden Gedanken, indem sie vorwurfsvoll den Kopf schüttelt und eine verächtliche Bemerkung über meine &quot;Hilfe&quot; macht. Und da ist es wieder, das personifizierte schlechte Gewissen. &lt;br /&gt;
Drittes Traumfragment:&lt;br /&gt;
Ein Zimmer, &quot;mein&quot; Zimmer, in einem alten Schloß. Mir fällt auf, daß die großen Fensterscheiben seltsam uneben sind. Wenn ich mit dem Finger darüber streiche, fühle ich Rillen und Beulen im Glas, so als wäre es an manchen Stellen dicker und an anderen dünner. Dann weiß ich auf einmal: Die Fensterscheiben wurden neu eingesetzt, da die alten zerbrochen waren, und aus Gründen des Denkmalschutzes muß das Glas die gleiche Qualität haben wie jenes, das ursprünglich in diesem alten Schloß verwendet wurde. Und das Glas aus früheren Jahrhunderten ist anscheinend unregelmäßig. &lt;br /&gt;
Viertes Traumfragment:&lt;br /&gt;
Ich befinde mich mit meinem Kumpel M. in einem winzigen und relativ offenem Hotelzimmer. Eigentlich ist es nur eine Ecke mit Bett und Fernseher, hinter dem Bett, auf dem wir nebeneinander sitzen, eine Fensterwand. Wir haben uns zu einem Fernsehabend getroffen, doch M. greift plötzlich meine Hand und spielt an meinen Fingern, wobei er einen (den Daumen?) auffällig ausläßt. Ich frage ihn danach und er behauptet, ich hätte gesagt, daß dieser Finger schmerzt, bzw. verletzt ist. Seltsamerweise kann ich mich selbst gar nicht daran erinnern. Dann umarmt er mich und mir wird klar, daß es wohl wieder darauf hinausläuft, miteinander zu schlafen. Das haben wir schon öfters gemacht. Im Traum halte ich diese Traumbegegnungen für Realität, reale Vergangenheit, und freue mich insgeheim, daß es uns tatsächlich gelingt, miteinander zu schlafen, ohne daß es unserer Freundschaft Abbruch tut, oder wir uns verlieben. Ich finde das sehr schön so, allerdings ärgert mich ein bißchen, daß er, wie mir vorkommt, Treffen und Aktionen manchmal nur wegen des Sex initiiert. Ich könnte ja heute einfach mal sagen, ich hätte keine Lust. Sozusagen aus Trotz. Während ich noch überlege, gleitet meine Hand über seinen Oberkörper. Überraschend spüre ich einen weichen Hügel unter seinem Hemd. Upps, er hat eine Brust bekommen! Na ja, manche Männer neigen im Alter dazu. Meine Hand ruht weiter auf seiner weiblichen Rundung und er macht eine stolze Bemerkung über schöne weibliche Brüste. Ein wenig finde ich es übertrieben, daß er seine anscheinend gleich mit dazuzählt. Meine Aufmerksamkeit wird durch grelle Blitze abgelenkt, die hinter den Fenstern am Nachthimmel zucken. Es blitzt unaufhörlich und die Blitze werden immer leuchtender und heller. Beinahe wie Feuerbälle blenden sie unsere Augen. Gleichzeitig regnet es in Strömen. An den Fenstern neben uns, die in eine andere Himmelsrichtung zeigen, läuft das Wasser wie ein Wasserfall herunter. An unseren Fenstern ist merkwürdigerweise kein Wasser, so daß wir gut hinausschauen können. Wir sehen dabei von ziemlich weit oben auf ein kleines Dorf. Dadurch, daß es so tief unter uns liegt, wirken die Häuser wie kleine Puppenstuben und teilweise kann man auch genausso hineinschauen. Aus einem der Häuser strömen viele Menschen. Und wir bemerken den Rauch, der über einem anderen Haus liegt. Der Blitz hat dort eingeschlagen! Mein Gott! Deshalb strömen die Menschen alle dort hin, um zu helfen. Die Feuerwehr kommt ebenfalls bald. Bisher ist nur Rauch zu sehen und kein Feuer. Ich frage mich, ob der Blitz wohl auch in das Hotel eingeschlagen hat. Aber dieses dürfte ja hoffentlich einen Blitzableiter haben. Sicher bin ich mir allerdings nicht, als mir auffällt, daß die Leute um uns aus den Räumlichkeiten hinausdrängen. Schnell greife ich nach meinen Schuhen. Wir müssen raus! Es kommen kurz darauf viele neue Leute wieder herein. Also doch nicht. Ich kann wohl davon ausgehen, daß das Hotel nicht brennt. Entspann dich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung: &lt;/b&gt;Den Mann mit der schwarzen Baskenmütze und den weißen Haaren sehe ich öfters auf der Straße. Ich habe keine Ahnung, wer das ist oder was er macht, aber er wirkt auf mich wie der Prototyp eines alten Künstlers, insbesondere eines Malers, deshalb habe ich ihn im Traum wahrscheinlich mit dessen Attributen ausgestattet.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-19T22:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/das-liebesgestaendnis/">
    <title>Das Liebesgeständnis</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/das-liebesgestaendnis/</link>
    <description>(Sonne tr Opposition Neptun r, Neptun tr Opposition Sonne r, bei Neptun r Quadrat Sonne r)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Büro nach Feierabend. Herr N. und ich sind noch nicht weg, sondern gehen in dieses oder jenes Zimmer und sprechen mit anderen Leuten. Unter anderem stehe ich an einem Tisch, wo meine Gruppenleiterin anscheinend einen Antrag für mich ausfüllt, als wäre ich ein Klient. Unter anderem fragt sie nach meiner Wohnung und ich gebe an, daß ich in einer Zehn-Zimmer-Wohnung lebe. Allerdings betone ich gleich, daß es nicht meine eigene Wohnung ist, sondern ich nur eines der Zimmer bewohne. Ansonsten würde es wohl Ärger geben, weil die Wohnung zu groß ist. Doch bei mir würde sie vielleicht auch mal ein Auge zudrücken, oder?  Herr N. und ich verlassen gemeinsam das Bürogebäude, wobei er ständig um mich herumscharwenzelt und mir alles mögliche erzählt. Auf einmal sagt er mittendrin, daß er mich seit zwei Wochen liebt. Huch, das kommt jetzt aber sehr überraschend. Im ersten Moment bin ich völlig perplex und frage mich, warum ausgerechnet seit zwei Wochen. Gerade jetzt hätte ich mich in mich überhaupt nicht verliebt, davor hätte ich es verständlicher gefunden. Die Sache beschäftigt mich so, daß ich von ihm wissen will, was denn der Auslöser dafür gewesen ist, daß er meint, mich plötzlich zu lieben. Darauf antwortet er, er hätte die Woche so toll gefunden, als der Senat im Haus war. Ich erinnere mich, es gab in der Woche Schaumküsse und ich hatte weißen Schaum auf meiner Nase und war mit weißem Schaum bekleckert. Überhaupt kam in dieser Zeit sehr viel Weiß vor, was ich in verschwommenen Bildern vor mir sehe. Hm, komisch, daß er sich ausgerechnet deswegen in mich verliebt. Während ich noch grüble, sagt Herr N. &quot;Komm her, Mäuschen!&quot; und nimmt mich in die Arme. Sowas kenne ich gar nicht von ihm, weshalb ich kurz etwas erschrocken bin, aber, ähm, sooo unangenehm ist es nicht. Wir gehen dann weiter die Straße entlang und mir ist die Situation etwas peinlich. Angestrengt überlege ich, ob ich ihm gleich eine Abfuhr geben oder erst einmal gute Miene zum Spiel machen soll. Noch immer springt er um mich herum und erzählt munter, scheinbar überhaupt nicht verlegen über die Situation. Wir setzen uns nebeneinander auf einen steinernen Vorsprung an der Straße. Da ich weiterhin angestrengt überlege und mich frage, wie ich nach dieser Situation morgen mit ihm arbeiten soll, kehrt Schweigen ein. Lange sitzen wir schweigend nebeneinander und ich frage, mich, was ich hier eigentlich tue, warum ich immer noch hier sitze, und....upps....warum ich mich eigentlich an seine Schulter lehne. Herr N. unterbricht nun wieder mit plötzlicher Munterkeit und zieht neben sich eine kleine Colaflasche hervor, die er öffnet und mir reicht. Ich weiß zwar nicht, wo er die aufgetrieben hat, aber da er selbst sowas nicht trinkt, hat er das wohl ganz allein für mich gemacht, weil er weiß, daß ich gerne Cola trinke. Also wenn das keine Liebe ist...ich bin beeindruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung:&lt;/b&gt; Irgendwie war ich sehr froh, als ich erwachte und feststellte, daß alles nur ein Traum gewesen ist. Keine Zwickmühle, kein Gefühlschaos, auch wenn man es nicht unbedingt einen Alptraum nennen kann. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-17T22:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/spazierlust/">
    <title>Spazierlust</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/spazierlust/</link>
    <description>K. sitzt am Tisch in meiner Küche. Ich spüre ein unwiderstehliches Verlangen jetzt und sofort hinaus an die Luft, auf die Straße zu gehen, mit K. spazierenzugehen. K. ist allerdings gar nicht begeistert. Er scheint meinen Vorschlag als ziemlich daneben zu empfinden. Ich umschlinge von hinten mit meinen Armen seinen Hals, um ihn so mit Körperkontakt und etwas schmollendem Betteln zu überreden. Er reagiert nur grantig. Ich habe den Eindruck, daß ich ihm völlig egal bin und er sich deshalb extrem genervt durch mich und meinen Wunsch fühlt. Doch der Grund dafür dürfte nicht allein der Wunsch an sich und die Hartnäckigkeit, mit der ich ihn durchzusetzen versuche, sein. Es erscheint mir mehr wie eine Ablehnung meiner Person, um so rätselhafter ist es, daß K. überhaupt in meiner Küche sitzt. Ebenso rätselhaft ist aber auch, daß mir diese Ablehnung gar nichts aus macht und mich nicht weiter berührt. Trotz seiner Grantigkeit bleibe ich weiter liebevoll, als würde das alles an mir vorbeigehen, gebe jedoch nicht auf. Mir wird zwar klar, daß es gerade geregnet hat und die Straße draußen aus kniehohen Pfützen und Schlamm besteht, wirklich nicht der ideale Zeitpunkt für einen Spaziergang - das macht die Unlust von K. schon etwas verständlicher, aber ich habe es mir in den Kopf gesetzt. Mich stören Schlamm und Pfützen nicht und nicht nur das, der Wunsch ist so stark, hinauszugehen, lebendige Luft zu atmen, daß er schon mehr einem elementaren Bedürfnis gleicht, von welchem mein Wohlbefinden, vielleicht sogar meine Gesundheit abhängt.&lt;br /&gt;
Etwas später allein auf der Straße vor meinem Haus. Es hat geschneit und alles liegt still unter einer weißen Schneedecke. Genau gegenüber meiner Haustür entdecke ich einen völlig neuen Weg, den ich noch nie gesehen habe. Er schlängelt sich durch eine Gartenkolonie und der frische Schnee läßt ihn ungemein märchenhaft und verheißungsvoll wirken. Diesen Weg muß ich unbedingt einmal bis an das Ende gehen, welches im Moment im tiefen, schneeschweren Himmel nicht zu erkennen ist.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-06T12:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/platzreservierung-auf-dem-friedhof/">
    <title>Platzreservierung auf dem Friedhof</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/platzreservierung-auf-dem-friedhof/</link>
    <description>Ein kleiner Friedhof mitten in einer großen Stadt. Es ist eine ausländische Stadt, vielleicht sogar in Amerika, und irgendwie wundere ich mich ein bißchen darüber, daß so ein stiller, grüner Friedhof direkt in einer Großstadt liegen kann. Man müßte doch etwas davon merken! Ich prüfe deshalb noch einmal die Umgebung und sehe große Häuser, unter anderem ein weißes Haus mit spitzem Giebel und riesigem Balkon. Doch, das hier muß eine Stadt sein. Auf dem Friedhof befindet sich die Familiengrabstätte unserer Familie. Sie umfaßt genau vier Gräber, wobei jeweils zwei eine Teil-Grabstätte bilden und von einer kleinen Hecke umfaßt sind. Es ist auch schon genau festgelegt, wer an welcher Stelle liegt. Mein Vater hat seine Stelle inzwischen eingenommen. Er liegt außen, ich innen, so daß neben mir meine Mutter zu liegen kommt, die in der zweiten Grabstätte ebenfalls innen liegt. Außen neben ihr ist der Platz für meinen Bruder vorgesehen. Irgendwie mißfällt mir diese Aufteilung. Es erscheint mir richtiger, wenn mein Bruder und ich zusammen liegen, am besten innen. Außerdem würde ich ihn gerne neben mir haben. Er wirkt etwas abgeschottet dort außen. Mutter und Vater müßten theoretisch eigentlich nebeneinander liegen. Nur weil sie nicht neben ihm liegen will, müssen wir jetzt darunter leiden und mein Bruder ist ausgeschlossen. Ich weiß nicht warum, aber es erschien mir im Traum, als ob er nur durch mich, bzw. mich an der Seite, eine Verbindung zur Familie hätte. Etwas ärgerlich die Aufteilung, aber wohl nicht mehr zu ändern, da alles schon fest reserviert ist. Erneut bewußt werde ich etwas später auf einer mit Herbstlaub bedeckten Wiese des Friedhofs liegend. Gleichzeitig mit dem Wissen, wo ich mich befinde, wird mir auch die Zeit bewußt. Ich muß endlos lange auf dieser Wiese gelegen haben, genaugenommen kam es mir vor wie eine Ewigkeit. Doch nun auf die Uhr schauend stelle ich fest, daß es nur eine Stunde war. Eine frühe Stunde an einem Sonntagmorgen. Normalerweise ist so eine Stunde gar nichts. Doch anscheinend, wenn man sich in einen Zustand ohne Zeit- und Raumgefühl versetzen kann, nur ganz im jeweiligen Augenblick lebend, kann man die Zeit ausdehnen. Das sollte ich mir merken und öfters machen. Allerdings bemerke ich jetzt auch die Kreuzspinnen im Herbstlaub. Darauf liegen möchte ich nicht mehr, um zu vermeiden, daß sie an mir herumkrabbeln, und stehe auf. Aber trotzdem, das raum- und zeitlose Ruhen auf der Wiese war so schön, daß ich es wahrscheinlich trotz der Spinnen wiederholen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung: &lt;/b&gt;Der Traum kommt mir vor wie eine geträumte Familienaufstellung, in welcher die Beziehungen zwischen den Mitgliedern bildhaft dargestellt werden. Die Parallelen sind auffallend:&lt;br /&gt;
Mein Bruder und mein Vater waren sich immer spinnefeind. Beide liegen am weitesten entfernt voneinander. Zwischen mir und meinem Bruder steht stets unsere Mutter auf eine trennende Art. Ich befinde mich zwischen meinen Eltern, hier aber als Verbindungsstück, der Kitt sozusagen. &lt;br /&gt;
Und jetzt sehe ich plötzlich, daß diese Aufteilung vielleicht nur deshalb so ist, weil meine Mutter meinen Bruder ebenso manipuliert hat wie mich und dabei auch vollen Erfolg hatte. Mich und meinen Vater hat sie gerne gegeneinander ausgespielt, mich auf ihre Seite gezogen usw. Als ich klein war, hat das noch funktioniert. Erst spät ist mir die subtile Beeinflußung von ihrer Seite aus bewußt geworden. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich manche Verhaltensweise meines Vaters besser verstehen, wobei ich mir nie ganz klar darüber geworden bin, ob er die Manipulationen direkt wahrnahm oder diese nur ein unbestimmtes ungutes Gefühl in ihm wach riefen, welches hilflose Aggressionen auslöste. Nachdem ich gewisse Verhaltensweisen meiner Mutter durchschaute, führte dies vermehrt zu Konflikten mit ihr, weil sie ja nun nicht mehr auf diese versteckt subtile Art ihren Willen durchsetzen konnte. Wenn sie nun genau dasselbe mit meinem Bruder gemacht hat und damit bis heute Erfolg hatte (was daran liegen könnte, daß mein Vater mich bevorzugte), würde das auch erklären, warum er so unversöhnlich gegenüber dem Vater ist und meiner Mutter dagegen vollkommen blind ergeben. Aber es ist wohl so, wie im Traum dargestellt - ändern wird sich jetzt an dieser Platzierung nichts mehr. Je mehr von uns unter der Erde liegen, um so weniger.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-27T13:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/alte-maenner/">
    <title>Alte Männer</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/alte-maenner/</link>
    <description>Bei irgendeinem Besuch oder Treffen hat mich ein alter Mann mit grauen Haaren auf seinen Schoß gezogen und stellt mir nun komische Fragen, in der Art, wie man mit Kindern spricht. Meine linke Hand liegt auf seinem Schwanz unter der Hose. Das ist mir unangenehm und ich würde sie gerne da wegnehmen, das geht aber nicht, weil er mich so fest an sich drückt, daß ich den linken Arm nicht bewegen kann. Es scheint ihn nicht zu stören und langsam bekomme ich den Verdacht, daß er das mit Absicht macht, denn obwohl ich höflich auf seine Fragen antworte, stellt er immer wieder dieselben &quot;Kinderfragen&quot;, als würde er überhaupt nicht zuhören. Auch mein Vater, der daneben in seinem Bett liegt, bemerkt, daß mich der alte Mann in Bedrängnis bringt und ruft verärgert:  &quot;Na was soll denn das?&quot;, doch der alte Mann reagiert nicht darauf. Stattdessen dreht er mein Gesicht zu sich und versucht mich auf den Mund zu küssen. Jetzt wird es mir zu bunt und in einem kurzen Kampf, da er nicht locker läßt, reiße ich mich los und gehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Foto sehe ich mich als Kind mit blauem Faltenrock und Kniestrümpfen auf einer Wiese sitzen. Dieses Foto kenne ich noch gar nicht! Es öffnet ich jetzt wie in einer Szenerie und mein Bruder geht hinein. Er serviert in einem kreisrunden Pavillion, auf einem kreisrunden Tisch, an dem noch niemand sitzt, Gebäck mit Brombeergelee. Der Tisch hat ca. zehn Gedecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gewinne einen Blumentopf, bzw. zwei. Ein Revolverheld überreicht sie mir und hält dabei eine Rede über meine besonderen Verdienste. Ich will einfach nur die großen Blumentöpfe mitnehmen und denke deshalb ungeduldig, ohne wirklich hinzuhören,  &quot;Ja, ja, nu mach hinne.&quot; Mein Vater ruft mir eine Warnung zu. Will er, daß ich sie nicht nehme? Ich denke nicht dran. Sobald ich die Blumentöpfe habe, entferne ich ein paar Stengel welker Blumen aus einer Vase. Die sind anscheinend von meinem Vater, haben aber eine spezifische Bedeutung, sind nicht einfach nur Blumen. Zu mehr hat es nicht gereicht. Doch auch wenn ich die verwelkten Blumen wegwerfe, trage ich ihm nichts nach, sondern weiß, daß er einfach nicht anders konnte, so wie wir alle manchmal nicht anders können und gefangen in uns sind. Ich werde ab jetzt immer frische Blumen hineinstellen und ich werde es für ihn tun, auch wenn es nicht mehr seine sind.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-10T20:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/erotische-begegnung/">
    <title>Erotische Begegnung</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/erotische-begegnung/</link>
    <description>Leere weitläufige Arbeitsräume, in welchen da und dort Liegen stehen, auf denen Menschen geheilt werden. Anscheinend passiert das durch mich in Verbindung mit Kollegen, die sich ebenfalls in den Räumen befinden. Wir machen dazu irgendwie nichts anderes, als neben den Liegen zu sitzen. Während einer Pause stehe ich am Fenster und schaue hinaus. Auf einmal preßt sich ein männlicher Körper drängend gegen meinen Rücken und mein Becken, umfaßt mit kräftigen Händen meinen Hals. Ich spüre erregten Atem in meinem Nacken und das harte Glied an meinen Schenkeln. Eigentlich erwarte ich den üblichen schnellen &quot;Traumsex&quot;, wobei ich mir voll bewußt bin, daß dies ein Traum ist, deshalb überrascht es mich einigermaßen, als der Fremde unverhofft zärtlich wird. Mit seinen Händen zaust er meine Haare, berührt und streichelt Nacken und Hals, biegt in sanft nach hinten und küßt ihn. Dies tut er mit einer Ausdauer, leidenschaftlich und gleichzeitig so liebevoll, daß ich mich frage, ob der Fremde hinter mir vielleicht kein Fremder ist, sondern jemand, den ich kenne. Allerdings kann ich nicht lange darüber nachdenken, da die bestimmte Sanftheit seiner Hände so unglaubliche Lustgefühle in mir auslöst, daß ich mich nur noch kurz darüber wundern kann, bevor mir jegliche Fähigkeit zu Denken abhanden kommt. Ein Großteil der erotischen Begegnung spielt sich sozusagen die Schultern und den Hals aufwärts statt und dies mit einer Intensität, die mich erstaunt und wie ich sie noch nie erlebt habe. Seine Hände sind sensationell, egal wo sie sich befinden, ob sie nun Nacken und Hals streicheln oder die Innenseiten meiner Oberschenkel. Ich kann nicht genug von ihnen bekommen, möchte ihn jetzt aber auch in mir spüren. Es kommt zu einer heftigen Vereinigung im Stehen, danach bleibt er weiter hinter mir und wandert mit den Händen über meinen Körper. Jetzt werde ich allerdings neugierig und möchte wissen, wer er ist. Doch jedesmal, wenn ich versuche, mich umzudrehen, hält er mich so fest, daß dies nicht möglich ist, bzw. wenn es mir doch gelingt, einen Blick hinter mich zu werfen, ist er auf der Stelle verschwunden. Sobald ich wieder nach vorne schaue, ist er erneut dicht hinter meinem Rücken. Irgendwann, als es mir gelingt, mich richtig im gesamten Raum umzuschauen, sehe ich zwar jede Menge Männer durch das Zimmer gehen, aber alle wirken völlig teilnahmslos und uninteressiert. Meine prüfenden und musternden Blicke scheinen sie zu verwundern und sie ziehen mürrische Gesichter. Von denen kann es wohl niemand gewesen sein. Da ich mehr von seinen Händen möchte, stelle ich mich nun wieder demonstrativ mit dem Rücken zum Zimmer. Dies versuche ich mehrmals, doch bedauernd muss ich feststellen, der Mann, der hinter mir stand, ist und bleibt verschwunden, ohne dass ich weiß, wer er war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung:&lt;/b&gt; Das erinnert mich irgendwie an ein Märchen aus meiner Kindheit. Ich glaube, es hieß Lebenswasser und wenn man dieses Wasser holte, durfte man sich  nicht umschauen, egal was hinter einem passiert. Scheint so, als hätte ich aus den Märchen nichts gelernt. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-25T19:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/der-ueberlebenswillige-falter-und-das-alzheimer-date/">
    <title>Der überlebenswillige Falter und das Alzheimer-Date</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/der-ueberlebenswillige-falter-und-das-alzheimer-date/</link>
    <description>Unter dem Schreibtisch in meinem früheren Jugendzimmer finde ich beim Staubsaugen einen sterbenden Falter. Er kann weder fliegen noch krabbeln und zuckt nur noch ein wenig mit den Flügeln. Kurzentschlossen sauge ich ihn mit dem Staubsauger auf. Er bleibt allerdings gleich am Eingang des Rohres hängen und scheint sich verzweifelt wieder hervorkämpfen wollen. Ich lasse den Staubsauger weiter saugen und denke, daß es ein leichtes für den sein müßte, den Falter mit dem Sog mit hinunterzureißen. Doch stattdessen schafft es der Falter tatsächlich, sich gegen den Sog nach draußen zu arbeiten. Erst kommt das Köpfchen hervor und dann der ganze Falter. Unglaublich, was dieser Falter für einen Überlebenswillen hat und das, obwohl er doch kaum noch Chancen hat, lange weiterzuleben, wenn er schon nicht mehr fliegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Frau in einem eigentümlichen Hotel. Das Zimmer ist sehr klein, aber vollgestellt mit Möbeln aus einem früheren Jahrhundert. Im Traum identifiziere ich sie als Möbel aus der Renaissance, bin mir aber nicht sicher, ob sie nicht doch aus dem Barock sind. Vielleicht aus der Zeit des Überganges von Renaissance in Barock. Das Zimmer gleicht einem Museum, aber wird bewohnt und wir legen uns jetzt in das große Doppelbett, um zu schlafen. Es ist extrem unbequem, wahrscheinlich weil es schon so zerlegen ist.  Die Jahrhunderte haben die Matratze, die eventuell nur aus Stroh ist, sich verformen lassen, so daß ich ständig das Gefühl habe, ich rutsche aus dem Bett heraus und irgendwie schief zu liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wieder in der elterlichen Wohnung, wobei ich weiß, daß meine Kollegin A. L. ein Date für mich mit einem Lokalbesitzer ausgemacht hat. Ich soll um 18:30 h im Lokal sein, um ihn kennenzulernen und eventuell auch ein wenig auszuhelfen. Eigentlich habe ich gar keine Lust dazu und frage mich, warum ich überhaupt zugesagt habe. Die Vorbereitungen zum Date ziehen sich schleppend hin, immer wieder muß ich etwas suchen oder es kommt etwas dazwischen, wie zum Beispiel Gäste, die in meinem Zimmer herumsitzen, während ich hektisch nach irgendetwas suche.  Dabei finde ich zwei Fotos, eines von A. und eines von mir, auf denen wir beide rückenfrei von hinten fotografiert wurden, als wir durch das Lokal liefen. Mir fällt jetzt ein, daß wir schon mehrere Male in diesem Lokal gefeiert haben. Mein Rücken wirkt sehr zart und verletzlich, während der Rücken von A. sonnengebräunt und stämmig ist. Außerdem hat sie ein Tattoo (Schlange?) genau zwischen den Schulterblättern. Das wußte ich noch gar nicht. Jetzt muß ich mich aber wirklich beeilen! Wie spät ist es überhaupt? Ach du meine Güte - 18:30 h! Na, das schaffe ich jetzt nicht mehr pünktlich. Mitten im Schreck fällt mir ein, daß der Lokalbesitzer ja draußen vor der Tür wartet. Er wollte mich abholen. Na dann ist es vielleicht nicht so schlimm, aber er wundert sich sicher warum es so lange dauert. Noch immer suche ich ewig nach dies und jenem, es wird immer später. Kurz vorm Gehen fällt mir ein, daß ich die Zahnbürste vergessen habe. Aber ich kann jetzt unmöglich auch noch die Zahnbürste suchen! Es muß auch mal so gehen! Ich stürme hinaus, wo der Lokalbesitzer auf einer Art Transportwägelchen sitzt und wartet. Ich rufe: &quot;Entschuldigung, daß es so lange gedauert hat!&quot;, doch er scheint weder verärgert noch verunsichert, sondern begrüßt mich sehr freundlich. Außerdem ist er sehr attraktiv, groß, dunkelhaarig und so ein Macher-Typ. Glücklicherweise scheint er aber nicht zu erwarten, daß andere genauso sind, wie es bei diesen Leuten oft der Fall ist. Beim Durchqueren des Hofes verliert er einen seiner Schuhe, seltsamerweise trägt er Pantoffeln. Ich hebe den Schuh auf und trage ihm den hinterher, allerdings sage ich zu mir, mache ich das nur, weil ich ihn habe so lange warten lassen. Als Wiedergutmachung sozusagen. Wir gehen nebeneinander her und unterhalten uns, als er nach meiner Hand greift und mich ein kurzes Stück die Straße hinunter führt. Die plötzliche Nähe ist mir erst etwas unangenehm und ich sperre mich seine Hand zu greifen, bis ich langsam die Scheu verliere. Doch vor einem Gebäude, kaum um die Ecke von meinem Haus, hält er plötzlich an, stellt sich vor mich hin und verabschiedet sich von mir. Ich weiß nicht so recht, was das bedeuten soll, und sage deshalb nichts. Er gibt mir erst einen Kuß auf die Wange, dann einen sanften auf den Mund und sagt: &quot;Bis Montag!&quot;&lt;br /&gt;
Ich stehe versteinert und versuche mir die Überraschung nicht anmerken zu lassen. Bis Montag???? Sind wir denn Montag verabredet? Warum kann ich mich daran nicht erinnern? Ich weiß ja nicht einmal, wo und wann wir Montag verabredet sind. Allerdings getraue ich mir auch nicht, etwas zu sagen oder nachzufragen, weil mir das peinlich ist, daß ich anscheinend die Verabredung am Montag völlig vergessen habe. Nicht daß der noch denkt, ich habe Alzheimer, oder so. Und wenn wir Montag verabredet sind, warum hat er dann heute die ganze Zeit vor der Tür gewartet, nur um mich bis eine Straßenecke weiter zu bringen? Völlig verwirrt erwache ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung: &lt;/b&gt;Hier wimmelt es wieder einmal von verbildlichten Redewendungen - schief liegen, die Pantoffeln hinterhertragen...&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-07T12:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5337729/">
    <title>Beziehungsträume</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5337729/</link>
    <description>Beim Lesen des Edgar Cayce-Buches &quot;Du weisst, wer du warst&quot; fiel mir heute ganz plötzlich ein uralter Traum ein, einer dieser Träume, die ich Beziehungsträume nenne. Das sind hauptsächlich solche Träume, die ich kurz nach dem Kennenlernen einer für mich wichtigen Person, bzw. eines Mannes habe. Innerhalb von zwei bis drei Wochen erhalte ich jeweils garantiert einen sehr klaren und beeindruckenden Traum mit dieser Person, den ich selten wieder vergesse. Ich weiß nicht, was diese Träume bezwecken - Initiationsträume, Vergangenheit, Zukunft? - aber sie kommen pünktlich wie die Maurer. Nach dem Kennenlernen von R. L. (damals führte ich noch kein Traumtagebuch) träumte mir:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich befinde mich halb sitzend, halb liegend auf einem quadratischen, offenen Platz, um mich herum viele andere Menschen. Das ganze ist ein Sklavenmarkt und wir warten darauf, an neue Besitzer verkauft zu werden. Ich kann mich nicht mehr sehr genau an meine emotionale Situation erinnern, glaube aber, daß diese ziemlich hoffnungslos war. Irgendwann taucht R. auf, wie, bzw. was er gesagt hat, weiß ich nicht mehr, und will mir helfen, indem er mich befreit und mit mir flieht. Ich lasse mich überreden und wir flüchten lange Zeit kriechend durch tunnelartiges Gestrüpp. Das Gestrüpp endet irgendwann, wie mir scheint nach Stunden, in einer sonnigen Lichtung, allerdings ist diese Lichtung durch eine hohe Mauer begrenzt. Wir stehen davor und wissen nicht, wie weiter, wie wir über die Mauer kommen sollen. In unserem Rücken die Verfolger, zu unseren Füßen Felssteine mit bunten Schlangen, welche nach uns schnappen. Wir hüpfen herum, um ihnen auszuweichen. Und dann, ich weiß nicht wie es geschah, dann schweben wir auf einmal Hand in Hand im Himmel, über die Mauer hinweg und immer höher hinaus.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. war das, was man Liebe auf dem ersten Blick nennt, und zwar auf gegenseitiger Basis. Wir haben uns nur einmal angeschaut und uns danach stundenlang wie Kranke und völlig ohne Kontrolle angegrinst. Wenn mir heute jemand weismachen will, daß es Liebe auf den ersten Blick nicht gibt, fresse ich einen Besen. Er war übrigens Seemann und seitdem habe ich ein Faible für die Marine.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-21T23:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5291134/">
    <title>Sex im Hotel</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5291134/</link>
    <description>Mit meinem Kumpel in einer voll besetzten U-Bahn. Genau neben ihm ist noch ein letzter Platz frei und ich setze mich. Neben ihm zu sitzen, gibt mir ein unbestimmtes Gefühl von Geborgenheit, welches sich noch verstärkt, wenn ich die Knie anziehe und so lässig zusammengekauert mit dem Kinn auf den Beinen auf der Bank hocke. Wir haben heute etwas vor, er fragt mich, ob meine Koffer gepackt sind. Anscheinend fahren wir weg und wollen irgendwo anders übernachten. Später treffen wir uns an einer Straße, die einen französischen Namen trägt. Seltsam. Ich lese ein Straßenschild mit der Aufschrift &quot;Bromville de Troille&quot;  o.ä. und übersetze es mit Bibliothek (wobei es mir im Traum selbst komisch vorkommt, daß dies Bibliothek heißen soll, aber es ist absolut richtig, da bin ich mir sicher). Irgendwo in der Straße muß es eine Bibliothek geben. M. fragt mich, warum wir uns ausgerechnet diesen Treffpunkt ausgesucht haben und ob ich weiß, was hier an dieser Stelle gewesen ist. Nein, das weiß ich nicht. Er erklärt mir, daß hier früher (in den 40igern?) sich ein Soldat mit seiner Geliebten getroffen hat. Na so ein Zufall! Anscheinend ist dies eine bekannte Geschichte am Ort. Wir gehen zu einem Hotel und er schlägt ganz direkt vor, daß wir im Hotel zusammen schlafen. Er hat auch alles daraufhin vorbereitet, damit wir es so angenehm wie möglich haben. Ich bin zwar leicht überrascht, aber warum nicht? Meinem Traum-Ich fällt sofort ein, daß wir früher bereits ein paar mal Sex hatten (was aber nur für das Traum-Ich stimmt) und nichts dagegen spricht, es zu wiederholen. Es liegt schon ziemlich lange in der Vergangenheit und ich hatte es fast vergessen. Es ist ja auch &quot;nur so&quot; und daß wir damit umgehen können, hat die Zeit gezeigt, denn Freunde sind wir immer noch. Im Zimmer angekommen, machen wir es uns auf dem Bett bequem. Allerdings liegen wir nur faul und entspannt herum, er mit einer Zeitschrift, ich mit einem Buch. Als ich einmal hochschaue, sehe ich, daß er eingeschlafen ist, die Zeitschrift liegt auf seiner nackten Brust. Ich muß lachen, weil er immer einschläft, wenn er von der Arbeit kommt. Seltsam, daß er trotzdem solche Ideen hat, obwohl er doch wissen müßte, daß er einschläft. Meine Kamera klingelt. Man kann sie sogar als Telefon benutzen, wie praktisch. Ich stehe auf. Am anderen Ende der Kamera ist eine Kollegin. Sie fragt, was ich mache und als sie hört, daß ich mit einem Mann in einem Hotel bin, scheint sie etwas neidisch zu sein. Bedauernd sagt sie, daß ich mir sowas mit meiner Figur ja auch leisten könne. Mich nervt es, daß jeder denkt, mit einer guten Figur hätte man keine Probleme oder Komplexe. Was hat sowas damit zu tun, ob ich mit einem Mann im Hotel bin? Ich gebe deshalb gleich die entsprechende Antwort, daß ich ebenfalls Komplexe und Schönheitsfehler hätte, versuche aber, nicht zu genau zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung:&lt;/b&gt; Beim Aufwachen mußte ich sofort an das Rosenstolz-Lied &quot;Sex im Hotel&quot; denken, welches ich in den vergangenen Tagen von all den Rosenstolz-Songs NICHT gehört hatte. Anscheinend ist das meinem Unterbewußtsein aufgefallen und es wollte sich im Traum darüber beschweren.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-31T16:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5257122/">
    <title>Peitschenspiele</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5257122/</link>
    <description>Auf dem leicht abschüssigen Vorplatz der alten Kirche. In der Hand halte ich eine Peitsche, die nur aus einem sehr langen Striemen ohne Griff besteht, in welchen in regelmäßigen Abständen zusätzlich Knoten hineingeflochten wurden. Zwei Männer stellen sich mir freiwillig zum Auspeitschen zur Verfügung. Sie knien zu meinen Füßen und der Untergrund betont unsere unterschiedlichen Haltungen noch, indem ich streng aufgerichtet auf dem höhreren Teil stehe, während die beiden tief gebeugt auf dem leicht abschüssigen Teil rutschen. Mit kindlichem Spaß mache ich mich daran, den ersten auszupeitschen, wobei ich im Überschwang gleich ziemlich fest aushole und zuschlage. Doch hinterher denke ich erschrocken, daß das zu fest gewesen sein könnte, weshalb ich mich mitfühlend zu ihm herunterbeuge und besorgt frage, ob es weh getan hat, bereit mich sofort zu entschuldigen. Aber er scheint in Ordnung zu sein und schüttelt den Kopf. Meine Rolle der Macht und Dominanz, die ich spiele, wird immer wieder durch meine mitfühlende Art unterbrochen, sowohl direkt als auch symbolisch, da ich mich zu meinen &quot;Opfern&quot; körperlich hinunterbegebe, doch mich selbst stört das nicht (von den Männern weiß ich es nicht). Im Gegenteil, ich möchte darauf nicht verzichten, denn dieses Mitfühlen und aufeinander Zubewegen gibt mir das Gefühl von Gemeinschaft und Gleichheit in diesem einsamen Spiel.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsträume</dc:subject>
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    <dc:date>2008-10-15T11:38:00Z</dc:date>
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    <title>Im Bett mit Hausmeister S.</title>
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    <description>Irgendjemand, ein imaginäres Etwas im Hintergrund, verlangt von mir und Hausmeister S., daß wir miteinander schlafen. Die Idee stammt weder von mir, noch von ihm, obwohl mir schon klar ist, daß für ihn damit wohl ein Traum in Erfüllung geht und er sich dieser Aufgabe deshalb etwas freudiger widmet als ich. Eigentlich habe ich auch nicht vor, mich meiner Pflicht zu entziehen, obwohl mir schon der Gedanke seiner Nähe unangenehm ist, doch sobald er bei mir im Bett ist und versucht, mir den Slip auszuziehen, sträube ich mich. Er versucht es mehrere Male und läßt wegen meines Widerstandes wieder ab. In mir kämpfen Pflichtgefühl und Wille miteinander, aber triebhaft gewinnt stets der Wille die Oberhand und der sagt: Nein! Mir fallen die Boxershorts auf, die S. trägt. Sie sind bunt-geblümt auf schwarzem Untergrund und auf der linken, unteren Ecke befindet sich die Abbildung eines großen Schmetterlings aus milchig-filigranen Linien. In einiger Entfernung betrachtet, wirkt der Schmetterling eher wie ein Spermafleck. Vielleicht ist es ja auch einer und ich deute nur einen Schmetterling hinein. Da S. unten bei mir nicht weiterkommt, öffnet er jetzt mein weißes, etwas altertümlich anmutendes Nachtgewand und saugt an meiner Brust. Ich lasse ihn kurz gewähren und schiebe ihn dann weg, worauf er versucht mich zu küssen. Schnell wende ich das Gesicht ab, so daß er nur meine Wange erwischt. Die intime Nähe mit ihm ist mir unangenehm und erzeugt fast Übelkeit. Er wirkt etwas ratlos und scheint mir gegenüber ziemlich befangen zu sein. Das versuche ich mir damit zu erklären, daß er eine gewisse Bewunderung für mich hegt. Ich spüre, daß er zwar schon gerne würde, aber die Situation aufgrund seiner Befangenheit ebenfalls als etwas unangenehm empfindet. Natürlich könnte er auch einfach Gewalt anwenden, aber entweder ist er dazu nicht der Typ Mann oder aber, seine Befangenheit hält ihn davon ab. Dies ist ein Aspekt, den ich ausnutzen sollte. Das tue ich, indem ich ihn nicht gänzlich zurückstoße, um ihn nicht wütend zu machen, aber mich weiterhin gekonnt ziere. Irgendwann ist die Zeit vorbei und wir dürfen voneinander ablassen. Nicht nur ich bin heilfroh darüber, auch er scheint einigermaßen erleichtert. Als wir zusammen in der Straßenbahn sitzen, ist er wieder viel unbefangener und lockerer. Auf einer Werbefläche an der Fahrerkabine wird das Bild einer Boxershorts projeziert. Es ist dieselbe, die er im Bett getragen hat, was er auch sofort laut ausruft: &quot;Da sind meine Boxershorts, siehst du?&quot; Ich nicke nur und denke still: &quot;Oh ja, schrei es noch lauter, damit jeder weiß, daß wir zusammen im Bett waren.&quot;</description>
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