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    <title>Das verborgene Buch der Träume (...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres) : Rubrik:Alles anderen Träume</title>
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    <description>...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres</description>
    <dc:publisher>zuckerwattewolkenmond</dc:publisher>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-26T11:18:00Z</dc:date>
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    <title>Das verborgene Buch der Träume</title>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061470/">
    <title>Münzen</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Urvogel&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/93679279@N00/4036636375/&quot;&gt;&lt;img style=&quot;display: inline; margin: 0px 10px 0px 0px&quot; alt=&quot;Urvogel&quot; src=&quot;http://static.flickr.com/2694/4036636375_e99a36affa_m.jpg&quot; align=&quot;left&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Eine Handvoll silbrig und golden glänzender Münzen, welche mit Fossilien und urzeitlichen Tieren geprägt sind. Sie sind nicht aus echtem Gold oder Silber, deshalb auch nicht besonders wertvoll, jedoch befinde ich mich in einem Haus (Naturkundemuseum?), in welchem man in einer Art Tresorraum diese Münzen hinterlegen kann. Wenn man dies tut, dann steigt ihr Wert automatisch mit der Zeit, und zwar durch eine Maschine, in welcher die Münzen liegen (Umwandlung in Gold und Silber?). Außerdem hat man einen Notgroschen außerhalb des eigenen Haushalts, auf den man zurückgreifen kann. Eine gute Idee, weshalb ich einige Münzen im Tresorraum in einen Kasten stecke. Jedoch nicht alle. Von einigen besonders schön glänzenden möchte ich mich nicht trennen. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Bemerkung:&lt;/strong&gt; Das soll mich wohl daran erinnern, den Koffer mit Goldmünzen, eine Hinterlassenschaft meines Vaters, abzuholen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-22T22:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061498/">
    <title>Private Ausstellungsführung mit Herrn Schneck</title>
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    <description>Herr Schneck hat eine eigene Ausstellung eröffnet, in welcher nicht nur sein gesamtes Bilderwerk zu besichtigen ist, sondern ebenfalls bunt mit den Bildern durcheinandergewürfelte historische Funde untergebracht sind. Zusammen mit Audrii bin ich zu einer privaten Führung mit Herrn Schneck persönlich eingeladen. Wir betreten dazu das Ausstellungsgebäude, das von außen wie ein kleines weißes Schlößchen aussieht. Die große Halle mit einem Kuppeldach ist bis auf einige Vitrinen vor allem an den Wänden meterhoch bis zur Decke mit Bildern gepflastert. Da diese recht hoch ist, muß man den Kopf in den Nacken legen, um die oberen Gemälde zu betrachten. Ich bin absolut überrascht von der überwätigenden Fülle an Exponaten, allerdings frage ich mich auch insgeheim, ob es nicht ein bißchen sehr viel auf einmal ist. Doch dann wird mir klar: Keineswegs. Da die Räumlichkeit architektonisch sehr barock wirkt (im Traum denke ich an ein barockes Refektorium), ohne dabei bunt zu sein, sondern mit rein weißen Wänden, paßt die Überladung mit Bildern irgendwie perfekt und es macht Spaß, in dieser Fülle immer wieder neue Schätze zu entdecken. Dazu muß man jedoch wirklich hinsehen, sehr genau hinsehen, um zu finden. Man bekommt die Bilder nicht auf dem goldenen Tablett serviert, sondern es ist nötig durch die Fülle, die wie eine Tarnung und ein Versteck funktioniert, zu ihnen hindurchbrechen.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-05T22:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061502/">
    <title>Der Zirkel im Swimmingpool</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/6061502/</link>
    <description>Stille Nacht, in der jedoch so etwas wie ein Gartenschwimmfest stattfindet. Trotzdem wird die Stille und die Dunkelheit kaum gestört, da nicht sehr viele Leute sich um den großen rechteckigen Swimmingpool versammelt haben. Ich selbst befinde mich erhöht auf einem Sprungturm sitzend. Von hier habe ich einen Überblick über das gesamte, fast menschenleere Becken. Die unzähligen Sterne des Nachthimmels spiegeln sich faszinierend auf der schwarzen Wasseroberfläche. Es ist, als sei die Milchstraße hineingestürzt, ein Anblick, der mich fast hypnotisch zum Dichten inspiriert. Versonnen ins Wasser blickend spinne ich einige Worte in der Art: &quot;Ferner noch die Sterne in den Tiefen des Wassers denn ihre Brüder am Himmel. So tief du auch tauchst, erreichst du sie nie.&quot; Es gefällt mir nicht besonders und während ich noch sinne, fällt mir ein glänzender Gegenstand auf dem Grund des Schwimmbeckens auf. Es ist ein riesiger silbriger Zirkel, dessen Schenkel noch größer sind als ein Mensch. Er muß in das Wasser gefallen sein und sollte schnellstens wieder herausgeholt werden, bevor er zu rosten beginnt. Irgendwie fühle ich mich in der Verantwortung, aber ich springe sicher nicht von hier in das schwarze Wasser. Das Schwimmbecken mit dem Zirkel begegnet mir noch mehrmals im Traum aus unterschiedlichen Perspektiven. Einmal befinde ich mich direkt im Wasser und bemerke, daß der Swimmingpool nicht besonders tief ist, aber der Grund abfallend. Am Rand reicht mir das Wasser gerade bis zur Hüfte, doch je weiter man hineingeht, um so tiefer wird es. Ich wate durch die dunklen Fluten - die nicht all zu sauber sind, denn tote Insekten und welkes Laub schwimmt darin herum - und erkenne wieder denn sibrig vom Grund herauf schimmernden Zirkel. Doch er liegt im tieferen Teil und auch diesmal kann ich mich nicht dazu überwinden, herabzutauchen und ihn zu holen. Das Wasser ist mir einfach zu dunkel und zu dreckig. Sieht den Zirkel denn niemand sonst und fischt ihn da raus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine undefinierte Umgebung, mein Vater in der Nähe. Auf einem (Kühl-?) Schrank entdecke ich eine schleimig-glibbrige Larve in einer Art Schneckenhaus oder Muschel. Ich zeige sie meinem Vater und währenddessen noch entfaltet sie sich und wird zu einem winzigen Krokodil, einem Baby-Krokodil, das seine Schnauze herausstreckt. Ich bin etwas erschrocken, denn auch wenn es jetzt noch klein ist, wird es irgendwann mal größer und ist dann nicht mehr so niedlich. Ich bin deshalb dafür, daß es entfernt wird, aber mein Vater lacht bloß, tippt mit dem Zeigefinger an die kleine Krokodilschnauze und sagt &quot;Das tut doch keinem was!&quot;. Na jetzt vielleicht nicht, aber wenn das Krokodil hier bleibt, dann bleibe ich nicht. Und schon wandere ich schnellstens von der Bildfläche ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Gestern schrieb ich in einer Mail über die Quadratur des Kreises.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-02T22:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/twittereis-und-hofentruempelung/">
    <title>Twittereis und Hofentrümpelung</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/twittereis-und-hofentruempelung/</link>
    <description>Twittereis, ein Eis wie ein Kuß, der eifersüchtig macht: Schäumig geeistes Zitronen- und Erdbeersorbet in Schichten getwirlt mit cremigem Milcheis, und das alles in einer rohrförmigen langen Eiswaffel. Wow, ist das lecker!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der elterlichen Dienstwohnung des Pfarrhauses. Aus irgendeinem Grund fallen mir ständig Bunt- und Bleistifte aus dem Fenster. Einer ist aus dem Kinderzimmerfenster gefallen, und der andere wurde gerade durch einen Luftzug aus dem Küchenfenster geweht. Dann werde ich mal schnell schauen gehen, ob ich die Stifte unten wieder aufsammeln kann. Einen der Stifte finde ich auf dem vergittertem Vorsprung unter dem Küchenfenster, der andere liegt auf den Pflastersteinen. Aber ich finde noch viel mehr. Überall sehe ich Sachen von mir herumstehen. Die Nische unter dem Balkon, wo normalerweise Bretter lagen, ist nun ein Regal. Auch im vergitterten Vorsprung ist ein Regal, und sogar seitlich vom kleinen Vorgarten sind Regale. Und alles voll mit meinen Sachen. Je mehr ich schaue, um so mehr entdecke ich. Mein Gott, ich muß das Zeug schnellstens nach oben schaffen. Wir wohnen doch nicht mehr lange hier und sonst vergesse ich es vielleicht. Ich beginne damit, daß ich alles in die Hofmitte herausstelle - Bücherstapel, Plastikeimer und -wannen, Gläser, Halbedelsteine, Spielwürfel, Plakate. Hoffentlich gehört das wirklich alles mir. Nicht daß der Hausmeister dort auch Sachen abgestellt hat und ich die mitnehme. Aber M., der Enkel des Hausmeisters und mein Spielfreund, ist mit dabei und wird schon merken, wenn sich etwas falsches unter die Dinge geschmuggelt hat. Der gesamte Hof ist nun vollgestellt. Es sieht aus wie bei einem Umzug. Hilfe, wie kriege ich das jetzt alles nach oben? Zum Glück helfen mir M. und noch eine zweite Person (S.?). M. ist bereits mit einem Arm voller Zeug ins Haus gegangen. Ich schnappe mir einen hohen Turm aus Plastikschüsseln und -eimern. Im Haus erreiche ich seltsamerweise sofort das Dachgeschoß. Ich wundere mich darüber, daß hier alles so fremd und neu aussieht. Kein Dachboden, wie ich es erwartet habe und kenne, sondern saubere kleine Zimmer und Wohnungen, die wahrscheinlich sogar bewohnt werden. Doch wo die Sachen lassen? Irgendwo müßte der Eingang zu einer Dachkammer sein. Die Zimmerfluchten und Türen sind wie ein kleines Labyrinth. Eines der Durchgangszimmer dient wohl neuerdings als Antiquariat und ich entdecke eines meiner Bücher, mit einem Zettel, auf welchem groß &quot;Susi&quot; steht. Ahh, dann hat M. die ganzen Sachen also schon in die Zimmerchen verteilt, sortiert und ggf. zum Verkauf freigegeben, nicht ohne mit Zetteln zu vermerken, daß es sich um meinen Besitz handelt. Aber im Antiquariat kann ich keine Plastikschüsseln lassen. Suchend irre ich weiter umher, um die richtige Stelle zum Deponieren der Plastikteile zu finden.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-24T20:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/frueher-herbst-gruenpflanzenschwemme-und-verlegtes-unterhemd/">
    <title>Früher Herbst, Grünpflanzenschwemme und verlegtes Unterhemd</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/frueher-herbst-gruenpflanzenschwemme-und-verlegtes-unterhemd/</link>
    <description>Bei einem Spaziergang im Park fällt mir auf, daß wir zwar noch Sommer haben, aber die Bäume bereits jetzt alle kahl sind. Na sowas! Es ist wohl ein sehr früher Herbst dieses Jahr. Während ich an den ebenfalls kahlen Büschen vorbeigehe, entdecke ich einen einzigen blühenden Forsythienzweig. Aber dieser ist voller gelb leuchtender Blüten. Er würde sich ziemlich gut in meiner Vase machen, doch schrecke ich zurück, ihn zu pflücken. Schließlich könnte sich jemand beschweren, wenn ich den letzten noch blühenden Zweig einfach für mich allein mitnehme. Ich bin schon an ihm vorbei, da kehre ich doch noch einmal um und breche ihn. Dann befestige ich ihn so an meinem Gepäck, das mich irgendwie an einen Kinderwagen erinnert, als würde er dort hingehören. Hab ich ein schlechtes Gewissen? Nein, eigentlich nicht. Ich freue mich an dem leuchtenden Blütenzweig, den ich nun noch länger anschauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Mutter war mehrmals bei mir zuhause, um dort irgendwelche Termine abzufangen. Mir fällt jetzt auf, daß sie in mein Zimmer jede Menge Grünpflanzen gestellt und alte Pflanzen von mir ausgetauscht hat. Ich finde eine von diesen fleischigen Palmen, sehr buschig gewachsen, was toll aussieht, und eine Pflanze, welche durchscheinende weiße Samenkapseln hat, die im Traum so groß sind wie Gummibaumblätter. Wow, auch das sieht toll aus. Leider ist sie so riesig. Und das in diesem kleinen Zimmer. Wohin ich mich auch wende, überall finde ich neue Grünpflanzen. Grüne Gräser in den Ecken, neben dem Bett, neben der Tür, Blätter von Schränken herunterrankend, da muß ich ja richtig aufpassen, daß ich nicht irgendwo drüberfalle, weil ich vor Grünpflanzen nicht mehr treten kann! Aber schön ist es irgendwie. Wie ein kleiner Dschungel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe geschäftig einigen Tätigkeiten im Büro nach, als ich bemerke, daß ich obenrum nackt bin. Upps! Stimmt ja, ich hatte mein Unterhemd ausgezogen. Aber wo habe ich es gelassen? Es muß irgendwo in einem anderen Gebäude sein. Mich selbst stört die Nacktheit keineswegs. Es fühlt sich sehr natürlich an und schließlich sind meine kleinen jugendlichen Brüste durchaus ansehnlich, nichts wofür ich mich schämen müßte. Aber Herr N. ist ebenfalls hier und als Mann könnte es ihm unangenehm sein, wenn ich so nackig vor ihm herumspaziere. Wahrscheinlich hat er deshalb vorhin so komisch geguckt. Um weitere Begegnungen mit ihm, bevor ich mein Unterhemd gefunden habe, werde ich aber sicher nicht herumkommen. Jetzt kommt er zur Tür herein und legt eine Karte auf den Tisch, die beschrieben werden soll. Eigentlich erwarte ich, daß er sich gegenüber an den Tisch setzt, doch statt dessen zieht er sich wieder zurück und verläßt rücksichtsvoll den Raum. Ah, ok, weil ich nackt bin, möchte er wahrscheinlich Rücksicht nehmen und meine Intimsphäre nicht stören. Wenn er sich jetzt aber ständig zurückzieht, weil ich nackt bin, werden wir mit der Arbeit nie fertig.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-12T22:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/heilschlaf-statt-heiltraum/">
    <title>Heilschlaf statt Heiltraum</title>
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    <description>Gestern abend bat ich um einen Heiltraum, zum einen, um jemanden an sein gegebenes Versprechen zu erinnern, zum anderen, um sicherzugehen, daß ich nichts übersehen oder überhört habe. Vielleicht wird ja von mir irgendeine Handlung oder Aktivität gefordert. Doch so oft ich diese Frage stelle, erhalte ich die Antwort: &quot;Geschenk&quot;. Der gewünschte Heiltraum sollte mir erneut diese Frage beantworten und die Reaktion darauf war sowohl unerwartet als auch drastisch, wahrscheinlich, damit ich es endlich kapiere. Ich erhielt keinen Heiltraum, sondern einen Heilschlaf. Der Heilschlaf ist neben anderen Merkmalen dadurch gekennzeichnet, daß er sehr tief und völlig traumlos ist (zumindest subjektiv). Weiterhin kann man ihn daran erkennen, daß die Haut kurz nach dem Aufstehen aussieht wie reinstes Porzellan. Dies hält allerdings nicht lange an, nur einige Minuten und dann fließt sie langsam ihre normale Gestalt zurück. Kleine Wunden heilen quasi über Nacht vollständig ab (und bleiben es auch), ebenso verschwinden sämtlich Zipperlein, die einen gestern noch plagten. Beim Erwachen hat man das Gefühl für sehr kurze Zeit weit, weit... sehr weit weg gewesen und neu geboren zurück auf diese Welt gekommen zu sein. Jedesmal, wenn ich aus solch einem erbetenen oder unerbetenen Heilschlaf erwache, frage ich mich, ob es Krankheiten vielleicht nur deshalb gibt, weil wir verlernt haben, richtig zu schlafen. Doch ist dieser Heilschlaf tatsächlich etwas, das in uns angelegt ist und sich durch körperliche und geistige Mechanismen aktivieren läßt? Oder ist er ein Geschenk, das einem widerfährt, selbst wenn man glaubt, man habe eigenen Einfluß darauf?</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-10T22:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/entstellte-verwandte/">
    <title>Entstellte Verwandte</title>
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    <description>Mit meinem Bruder sitze ich auf der Rückbank im Auto meines Onkels und meiner Tante aus R. Onkel und Tante drehen sich plötzlich zu uns um und ich bekomme einen mächtigen Schreck über ihr entstelltes Aussehen. Das war mir bisher gar nicht aufgefallen. Beiden fehlt jeweils ein Auge, wobei bei einen von ihnen statt des rechten Auges einfach nur Haut ist, während beim anderen statt des Auges ein kleines gelbes Warndreieck zu sehen ist. Außerdem sind ihre Köpfe kahle eingefallene Schädel. Ich kann nicht einmal unterscheiden, wer von ihnen wer ist. Sie schauen uns nur erbarmungswürdig an und sagen nichts. Irgendwie erfahre ich (nicht von ihnen, es scheint meine Mutter zu sein, die nun auch dabei ist), daß es in ihrer Familie ein Unglück gab. Der Mann meiner Cousine A. ist gestorben. Im Traum erfahre ich auch, daß er erst 31 Jahre alt war. Deshalb sehen sie also so entstellt aus. Aber es scheint da noch etwas anderes zu geben, ein anderes Unglück. Ich kann nicht recht ausmachen, ob das nur ein Gefühl ist oder echtes Wissen. Jedenfalls werde ich langsam ziemlich sauer auf meine Mutter, weil sie uns das alles erst jetzt erzählt, während wir schon die ganze Zeit bei ihnen im Auto saßen und dachten, alles wäre in bester Ordnung. Dann erwache ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Ich habe keine Ahnung, wie alt der Mann meiner Cousine ist, aber er ist von Beruf Industriekletterer.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-30T22:36:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/das-neue-nachtgewand/">
    <title>Das neue Nachtgewand</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/das-neue-nachtgewand/</link>
    <description>Während ich mir mein lustiges buntes Nachtkleidchen im Baby Doll-Stil überstreife, fällt mir ein, daß ich mir unbedingt ein neues Nachthemd besorgen muß. Ich weiß auch schon ganz genau, wie es auszusehen hat, sehe es direkt vor mir. Es ist ein langes, weißes, mit Spitzen und Rüschen verziertes Nachtgewand und trägt zu allem Überfluß, weiß in weiß darauf gestickt, an der Brust meinen Namen. Jetzt steht auf dem Gedankenbild allerdings nur &quot;Name&quot;, als ob ich noch keinen hätte. Eigentlich ist mir selbst unklar, warum das neue Nachtgewand unbedingt so aussehen muß, da ich genaugenommen solche altertümlichen Nachthemden gar nicht mag, zumindest nicht selbst gerne trage. Doch es scheint etwas zu sein, das außerhalb meiner selbst, meiner Wünsche und meines Geschmackes aus irgendeinem Grund so vorgesehen ist und dem ich mich nicht entziehen kann. Dieses weiße Nachthemd ist so etwas, wie ein Befehl von oben und ich gehorche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Beim Aufschreiben mußte ich unwillkürlich an ein Totenhemd denken. Interessant auch, daß es nicht irgendein Gewand, sondern ein Nachtgewand ist.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-21T22:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/der-schoenste-grund/">
    <title>Der schönste Grund</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/der-schoenste-grund/</link>
    <description>die Träume der Nacht zu vergessen ist es, wenn schon Sekunden nach dem Erwachen das Herz vor lauter Freude einen Sprung macht, mich die Glückseligkeit anspringt wie ein verschmustes Kätzchen und dabei das Bewußtsein mitreißt in einen noch viel größeren Traum. Dies darf auch viele Male in der Nacht geschehen - beim kleinsten Auftauchen aus dem Meer des Vergessens wartet sie schon, unentrinnbar, und füllt mich mit Glück, als wäre es Atemluft, bis ich mich wieder selig lächelnd dem Schlaf hingebe.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-18T22:45:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/dreckiges-big-brother-haus/">
    <title>Dreckiges Big-Brother-Haus</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/dreckiges-big-brother-haus/</link>
    <description>Im Big-Brother-Haus befinden sich nur noch zwei oder drei Bewohner, sowie eine Kolonne von jungen Putzfrauen, die zum einen dort saubermachen und zum anderen zur Unterhaltung der letzten Bewohner beitragen sollen. Ich gehöre weder zu den Bewohnern, noch zu den Putzfrauen, bin aber ebenfalls im Haus und besichtige alles. Auffällig ist zum einen die Leere, da nicht mehr viele Bewohner im Haus sind, aber noch viel mehr der Dreck ringsumher. Das ganze Big-Brother-Haus ist völlig versifft. In den Waschbecken und in der Badewanne klebt der Dreck zentimeterdick, der Boden ist über und über mit Staub und Krümeln bedeckt, in die Wände sind Schriftzeichen geritzt, in den Möbeln befinden sich Schrammen. Die müssen ja hier gehaust haben wie die Vandalen, denke ich entsetzt. Da reicht gar kein Saubermachen, eigentlich muß alles renoviert und neu eingerichtet werden. Bei dem Gedanken, wieviel das alles kostet, werde ich fast etwas ärgerlich, aber ok, der Sender hat wahrscheinlich genug Geld, um sich das zu leisten.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-16T22:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/verhinderter-diskobesuch/">
    <title>Verhinderter Diskobesuch</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/verhinderter-diskobesuch/</link>
    <description>Ich befinde mich mit der Klasse, die aus Kollegen und ehemaligen Mitschülern besteht, irgendwo am Spittelmarkt, verliere die anderen aber bald aus den Augen. Es ist spätabends und ich trage die flauschige Winterjacke des letzten Winters, obwohl es nicht sehr kalt ist. Ein wenig planlos laufe ich umher, bis ich von weitem einige Bekannte sehe. Mir ist klar, daß sie in eine der zwei dort in der Nähe befindlichen Diskotheken wollen. Ich folge ihnen unauffällig und beschließe, ebenfalls in diese Disko zu gehen. So weiß ich wenigstens, daß ich da Leute treffe, die ich kenne. Beim Einlaß der ersten Diskothek stelle ich mich in eine lange Schlange. Doch genau, als ich an der Reihe wäre, geht es nicht mehr weiter. Der Einlasser ist in ein Gespräch vertieft und macht keine Anstalten, noch jemanden abzukassieren. Ich bleibe stehen und warte. Es ist ein ziemlich großer Vorraum und eine sitzende Frau ruft zu ihm hinüber, wann sie endlich hineindürfe. Sie wartet also anscheinend auch. Ich gehe nun etwas weiter in eine große Halle, die wohl zur Diskothek gehört. Hier kann man, wenn man möchte, wie ein Artist an unsichtbaren Seilen schweben, umherfliegen und schaukeln. Ich versuche, einen Blick auf die Seile zu erhaschen, aber sie sind tatsächlich völlig unsichtbar. Das macht bestimmt Spaß, aber da ich noch keinen Eintritt bezahlt habe, traue ich mich nicht tiefer hinein. Irgendwann wird mir das Warten zu bunt und ich gehe. Die anderen sind wahrscheinlich sowieso in die zweite Diskothek gegangen. Ich glaube zu wissen, daß es ihre Stammdisko ist, und ich laufe das kleine Stück hinüber. Hier wird direkt auf der Straße abkassiert. Die Einlasser sitzen zu dritt oder viert an einem kleinen Tischchen. Der erste, zu dem ich komme, ist noch ganz nett. Er verlangt 4 Euro und ich suche diese aus meinem Portmonnaie. Dann ermahnt er mich aber, mein Kennwort nicht zu vergessen oder zu verbummeln. Mein Kennwort? Sowas habe ich noch gar nicht! Auf diese meine Aussage hin, zeigt er auf den nächsten Einlasser neben sich, der wohl die Kennworte vergibt. Wie ich an den aus- und einströmenden Gästen erkennen kann, besteht das Kennwort anscheinend aus zwei Buchstaben, welche an der Spitze des Zeigefingers angebracht werden. Wenn man wieder hineinmöchte, muß man den Zeigefinger auf ein Gerät legen, welches die beiden Buchstaben scannt. Der zweite Einlasser murmelt etwas in den nicht vorhandenen Bart und ich verstehe &quot;1 Euro&quot;. Also suche ich einen Euro und geb ihm diesen, aber da verdreht er genervt die Augen und sagt noch einmal deutlicher: &quot;25 Euro!&quot;. Ah, da habe ich mich wohl verhört. 25 Euro für ein Kennwort ist ziemlich happig, doch glücklicherweise finden sich auch die in meinem Portmonnaie. Aber der Einlasser macht jetzt wiederum keine Anstalten mehr, mich abzukassieren. Ich warte geduldig. Da er zwischendurch immer sehr mürrische Bemerkungen macht und ein gestresstes Gesicht zieht, kann ich mir allerdings die leicht spöttische Bemerkung nicht verkneifen, daß er sich wahrscheinlich völlig überarbeitet, wenn er mir ein Kennwort vergibt. Eigentlich war das noch nicht einmal böse gemeint, aber mit dieser Bemerkung bin ich absolut bei ihm unten durch. Ab jetzt werde ich konsequent ignoriert. Ich warte noch eine Weile, merke aber, daß es keinen Sinn mehr hat und suche nun den ersten Einlasser, damit er mir die 4 Euro zurückgibt. Der ist aber verschwunden und ich hänge nun weiter wie blöd vor dem Tisch fest und werde immer ärgerlicher. Richtig geladen bin ich schließlich, als ich endlich erwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt; Bemerkung:&lt;/b&gt; Was für bescheuerte Türsteher hab ich eigentlich in meinen Träumen? So ähnlich stelle ich mir das übrigens vor der Himmelspforte vor. Wahrscheinlich mache ich da auch einen blöden Spruch und bleibe außen vor.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-12T22:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/mein-bloghaus-sound-comes-soon-blogger-als-seltene-und-schuetzenswerte/">
    <title>Mein Bloghaus - Sound comes soon (Blogger als seltene und schützenswerte Tiere?)</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/mein-bloghaus-sound-comes-soon-blogger-als-seltene-und-schuetzenswerte/</link>
    <description>Ich bewohne ein neues Haus in einer Art Vergnügungs- und Tierpark. Neben Gehegen mit Tieren, die vom Eigentümer des Parkes gerettet werden, wie er stolz in einer Ansprache verkündet, bewohnen hier auch Blogger kleine Anwesen mit Gärten. Allerdings gehören diese Anwesen mit zum Park und sind somit ebenfalls mehr oder weniger öffentlich. Der Park selbst wurde auf einem alten Eisenbahngelände errichtet und durch die Bahndämme ist er leicht hügelig. Es ist eine große Auszeichnung, ein Anwesen zu erhalten. Nicht jeder darf hier ein Haus beziehen und ich freue mich darüber, dennoch merke ich schnell, daß es auch einige Nachteile hat, als ich einen Mann sehe, der von einem Baum aus durch meine großzügige Fensterfront mit einem Fernglas ins Haus späht. Ein wenig fühlt man sich wie ein Ausstellungsstück. Erst stelle ich mich eine Weile tot, doch dann gehe ich aus dem Haus, um mich selbst unter das Volk im Park zu mischen. Dort falle ich weniger auf, als würde ich in meinem öffentlichen Heim sitzen. Eigentlich habe ich noch Glück, überlege ich mir, denn in der Ecke des Parks, wo ich wohne, befinden sich eher langweilige Tiere, wie Rehe usw., so daß sich dorthin nicht ganz so viele Besucher verirren. Während des Gangs durch den Park entdecke ich, daß es außerdem noch einen unterirdischen Teil gibt, für den man Karten lösen muß. Ich spiele mit dem Gedanken, eine Karte zu kaufen, lasse es aber doch. Ein anderes Mal... Während meines Rundgangs fällt mir eine Frau auf, die rittlings, aber verkehrt herum, auf einem großen Vogel sitzt. Ist das wirklich ein Vogel? Nein, es ist wohl nur ein Rucksack in Vogelform. Und schließlich bin ich wieder am Eingang meines Anwesens. Hier bemerke ich ein Begrüßungsportal, wie ich es von Ranchs kenne, und versuche die Schrift darauf zu entziffern. &quot;Tänzerin....&quot; Der Rest ist im ersten Moment unverständlich. Jedenfalls heißt es nicht &quot;Tänzerin zwischen den Welten&quot;. Ob die meinen Blognamen falsch geschrieben haben? Fast will ich etwas ärgerlich werden, aber dann entziffere ich &quot;Tänzerin sound comes soon&quot;. Aha. Also wohl eine Ankündigung. Aber worauf? Auf eine Klingel? Oder wird hier bald wie im Museum eine Stimme vom Band etwas über mich und das Blog erzählen? Bin gespannt, was die Betreiber sich haben einfallen lassen.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-01T22:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/die-verlorene-zeit/">
    <title>Die verlorene Zeit</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/die-verlorene-zeit/</link>
    <description>Handlungsort ist das alte Elternhaus. Wie jeden Sonntag schaue ich mir spät am Abend die Sendung &quot;Zimmer frei&quot; im Fernsehen an. Doch auf einmal fällt mir auf, daß draußen strahlend heller Tag ist. Ich würde sogar sagen, ein unnatürlich heller Tag, denn das Licht, welches durch das Fenster fällt, ist so weiß, daß es blendet. Nanu, das kann doch gar nicht sein! Um diese Zeit ist es draußen normalerweise dunkel. Zuerst denke ich an eine Katastrophe, eine Atomexplosion oder ähnliches, aber dann hätte ich sicher ein wenig mehr davon mitbekommen. Wahrscheinlicher ist wohl, daß es gar nicht Sonntagabend ist und im Fernsehen nur eine Wiederholung läuft. Ich schaue jetzt auf jede Uhr, die ich finden kann. Eine, auf die ich immer schaue, zeigt gegen 22 Uhr an, aber alle anderen gegen 17 Uhr. Aha, dann geht diese Uhr also falsch und ich dachte, es wäre bereits so spät. Die Wiederholungen der Sendung laufen ja im TV zu jeder Tageszeit, so daß es mir nicht aufgefallen ist. Merkwürdig ist es aber trotzdem, denn wo ist die Zeit zwischen 17 und 22 Uhr abgeblieben? Die muß dagewesen sein, sonst hätte ich mich in meinem Zeitgefühl nicht so geirrt. Und nun ist sie spurlos verschwunden. Dunkel entsinne ich mich an einen Moment in der Vergangenheit (oder in der Zukunft?), in dem ich das Empfinden hatte, einen Zeitsprung gemacht zu haben und jede Erinnerung an die Zukunft verlor. Ob das damit zusammenhängt? Vermutlich. Im vergangenen, bzw. zukünftigen Zeitraum muß etwas geschehen sein, das aus dem Filmstreifen der Zeit wieder herausgeschnitten wurde. Und die Erinnerungen daran, an das Zukünftige oder Vergangene, sind scheinbar unwiederbringlich verloren. Es ist, als hätte jemand genau von Minute zu Minute, Stunde zu Stunde, mein Gedächtnis ausgelöscht. Und jetzt ist es erneut 17 Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Traumfragment sehe ich meine Mutter im Treppenflur vor den Gemeindesälen die Wände schrubben. Sie ist total fertig, geschafft, erschöpft und genervt, deshalb ist es mir unverständlich, warum sie sich diese Arbeit aufhalst. Erstens hat sie mit den Treppenfluren nicht wirklich was zu schaffen. Es ist nicht ihre Aufgabe, die sauberzuhalten. Zweitens stört es wahrscheinlich kaum jemanden, wenn die Wände des Treppenflurs ein wenig vergilbt und verstaubt sind. Ist ja schließlich keine Wohnung. Und drittens bringt das Rumgeschrubbe kaum etwas, weil der Dreck nur verteilt wird und die Wände nicht viel besser aussehen. Sie sollte ihre Kraft lieber sparen und stattdessen, wenn sie es denn unbedingt tun will, gleich die Farbrolle nehmen, um die Wände neu zu streichen. Der Kraftaufwand wäre nicht größer, aber viel effektiver. Sagen tue ich ihr das allerdings nicht, denn ich weiß ja, wenn sie sich was in den Kopf gesetzt hat....</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-02T16:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/schallpunkte/">
    <title>Schallpunkte</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/schallpunkte/</link>
    <description>Hypnagog: Der Schatten einer riesigen Eule fliegt in die Wahrnehmung und löscht alle Bilder, bis nur noch ein tiefes, reines Schwarz bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Straßeninsel. Es wird mir erklärt, ich habe völlig vergessen, wer oder was erklärt, daß sich etwas außerhalb von dieser Insel ein ganz besonderer Punkt befindet. Ich werde aufgefordert, mich auf diesen Punkt zu stellen. Erst zögere ich, aber da der Verkehr nicht sehr stark ist, tue ich es doch. Auf einmal, direkt auf dieser Stelle stehend, höre ich von allen vier Himmelsrichtungen seltsame, sonst nicht wahrzunehmende Klänge an mein Ohr dringen. Diese Töne sind nicht nur mit dem Ohr wahrzunehmen, sondern auch mit dem Körper, da ihre Schwingungen so stark sind. Es ist, als würde das Universum mich umströmen, beängstigend und aufregend zugleich, aber nicht lange zu ertragen. Deshalb verlasse ich den Punkt wieder, als ich es nicht mehr aushalte. Ich bin begeistert und mir wird klar, daß es überall auf der Erde solche Punkte gibt und daß diese aus uralten Zeiten überliefert sind. Allerdings frage ich mich, warum man sich beim Bau der Straße nicht danach gerichtet und direkt die Fahrbahn darüber gebaut hat. Hätte man nur die Straßeninsel ein wenig weiter bis zu diesem Punkt verschoben, könnte man einfach auf diese Insel gehen und wann immer man möchte dem Universum lauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin erreicht mich im Traum eine Botschaft, ein klarer Satz, dessen genauen Wortlaut ich aber vergessen habe. Es geht um den Sinn und daß es diesen gibt. Ich glaube, er lautete: &quot;Die Dinge wären nicht das, was sie sind, gäbe es keinen Sinn.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Bemerkung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Interessant, daß mir ausgerechnet jetzt die Eule durch das Bild fliegt, denn eine Eule kam auch in meinem allerersten Kindheitstraum vor, an den ich mich in meinem Leben erinnere. Damals träumte ich, daß ich nachts auf die Toilette in unserer Wohnung gehen will und daß genau auf dem Toilettendeckel eine fast menschengroße Eule saß. Sie starrte mich an und sagte etwas zu mir, das ich vergessen habe. Später im Traum konnte sie sogar durch Wände gehen oder fliegen. Ich fand das sehr beängstigend, aber meine Eltern amüsierten sich gut. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-11T20:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5201802/">
    <title>Von Glaubensfundamentalisten besetztes Verlagshaus</title>
    <link>http://meeresgrotte.twoday.net/stories/5201802/</link>
    <description>Mit einem leeren Einkaufswagen suche ich den Eingang zu einem Haus. Ich fahre eine kleine Rampe hinunter und lande auf einer großzügigen Treppe, wo die Rampe allerdings endet. Da es etwas schwierig sein dürfte, mit dem Einkaufswagen die Treppe hinunterzukommen, suche ich einen anderen Weg und finde im Haus neben der Treppe eine Fahrstuhltür. Oh prima! Dann stell ich mich jetzt mit dem Wagen in den Fahrstuhl, auch wenn ich noch nicht weiß, wo ich damit lande. Statt nach unten fährt der Fahrstuhl nach oben und ich steige in einem Flur aus. Anscheinend bin ich in einem Verlagshaus gelandet. Ich schlendere den mit Teppich ausgelegten Flur entlang (den Einkaufswagen habe ich wohl irgendwo stehen gelassen, denn der ist nicht mehr dabei) und mir fällt auf, daß überall auf dem Flur stehend oder sitzend Araber herumlungern. Der Flur macht eine Biegung nach links und auch hier steht eine dunkelhaarige, wahrscheinlich palästinensische Frau herum. Sie trägt vor sich auf der Brust das Foto von irgendjemanden angeheftet. Es scheint so, als würde sie für oder gegen etwas protestieren. Mir kommt es auch so vor, als würde sie einen Sprengstoffgürtel tragen, aber ich wage nicht, genauer hinzusehen, sondern mache, daß ich weiterkomme. Hauptsache, sie sprengt die Bombe nicht gerade jetzt. Der Flur macht erneut eine Biegung nach links und hier findet sich so eine Art Wartezimmer, welches ebenfalls voller Araber mit Turbanen auf dem Kopf ist. So langsam dämmert es mir, daß sie das Verlagshaus besetzt haben, wenn ich auch nicht weiß, was sie weiter planen. Eine Bombe? Friedliche Demonstration? Geiselnahme? Ich sollte machen, daß ich weg komme. Der Flur macht wieder eine Biegung nach links und mir wird klar, daß das gesamte Haus quadratisch ist und man, wenn man einmal durch den Flur gelaufen ist, an derselben Stelle herauskommt, wo man den Flur betreten hat. Inzwischen muß ich das Haus verlassen haben, da unterhalte ich mich mit jemanden. Eigentlich wollte ich von dem Verlag ein bestimmtes Buch oder Manuskript haben, das fällt mir aber jetzt erst ein. Die Stimme des Gesprächspartners, den ich nicht sehe, sondern der irgendwie nur in meinem Kopf ist, fragt mich, was ich mache, wenn man mir das Buch oder Manuskript nicht gibt. Ganz einfach, sage ich, ich werde über meine Mutter gehen, die in dem Verlag arbeitet, bzw. gearbeitet hat. Für mich ist es in diesem Moment so sicher wie das Amen in der Kirche, daß ich dann zu dem Buch oder Manuskript kommen werde. Also absolut kein Grund, sich über irgendwelche Eventualitäten den Kopf zu zerbrechen.</description>
    <dc:creator>zuckerwattewolkenmond</dc:creator>
    <dc:subject>Alles anderen Träume</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 zuckerwattewolkenmond</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-19T11:12:00Z</dc:date>
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