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Sex im Hotel

Mit meinem Kumpel in einer voll besetzten U-Bahn. Genau neben ihm ist noch ein letzter Platz frei und ich setze mich. Neben ihm zu sitzen, gibt mir ein unbestimmtes Gefühl von Geborgenheit, welches sich noch verstärkt, wenn ich die Knie anziehe und so lässig zusammengekauert mit dem Kinn auf den Beinen auf der Bank hocke. Wir haben heute etwas vor, er fragt mich, ob meine Koffer gepackt sind. Anscheinend fahren wir weg und wollen irgendwo anders übernachten. Später treffen wir uns an einer Straße, die einen französischen Namen trägt. Seltsam. Ich lese ein Straßenschild mit der Aufschrift "Bromville de Troille" o.ä. und übersetze es mit Bibliothek (wobei es mir im Traum selbst komisch vorkommt, daß dies Bibliothek heißen soll, aber es ist absolut richtig, da bin ich mir sicher). Irgendwo in der Straße muß es eine Bibliothek geben. M. fragt mich, warum wir uns ausgerechnet diesen Treffpunkt ausgesucht haben und ob ich weiß, was hier an dieser Stelle gewesen ist. Nein, das weiß ich nicht. Er erklärt mir, daß hier früher (in den 40igern?) sich ein Soldat mit seiner Geliebten getroffen hat. Na so ein Zufall! Anscheinend ist dies eine bekannte Geschichte am Ort. Wir gehen zu einem Hotel und er schlägt ganz direkt vor, daß wir im Hotel zusammen schlafen. Er hat auch alles daraufhin vorbereitet, damit wir es so angenehm wie möglich haben. Ich bin zwar leicht überrascht, aber warum nicht? Meinem Traum-Ich fällt sofort ein, daß wir früher bereits ein paar mal Sex hatten (was aber nur für das Traum-Ich stimmt) und nichts dagegen spricht, es zu wiederholen. Es liegt schon ziemlich lange in der Vergangenheit und ich hatte es fast vergessen. Es ist ja auch "nur so" und daß wir damit umgehen können, hat die Zeit gezeigt, denn Freunde sind wir immer noch. Im Zimmer angekommen, machen wir es uns auf dem Bett bequem. Allerdings liegen wir nur faul und entspannt herum, er mit einer Zeitschrift, ich mit einem Buch. Als ich einmal hochschaue, sehe ich, daß er eingeschlafen ist, die Zeitschrift liegt auf seiner nackten Brust. Ich muß lachen, weil er immer einschläft, wenn er von der Arbeit kommt. Seltsam, daß er trotzdem solche Ideen hat, obwohl er doch wissen müßte, daß er einschläft. Meine Kamera klingelt. Man kann sie sogar als Telefon benutzen, wie praktisch. Ich stehe auf. Am anderen Ende der Kamera ist eine Kollegin. Sie fragt, was ich mache und als sie hört, daß ich mit einem Mann in einem Hotel bin, scheint sie etwas neidisch zu sein. Bedauernd sagt sie, daß ich mir sowas mit meiner Figur ja auch leisten könne. Mich nervt es, daß jeder denkt, mit einer guten Figur hätte man keine Probleme oder Komplexe. Was hat sowas damit zu tun, ob ich mit einem Mann im Hotel bin? Ich gebe deshalb gleich die entsprechende Antwort, daß ich ebenfalls Komplexe und Schönheitsfehler hätte, versuche aber, nicht zu genau zu werden.

Bemerkung: Beim Aufwachen mußte ich sofort an das Rosenstolz-Lied "Sex im Hotel" denken, welches ich in den vergangenen Tagen von all den Rosenstolz-Songs NICHT gehört hatte. Anscheinend ist das meinem Unterbewußtsein aufgefallen und es wollte sich im Traum darüber beschweren.

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Das verborgene Buch der Träume

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Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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Zuletzt aktualisiert: 12. Dez, 21:06

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