Die Tigermünze und das Gefühl, Zeit zu haben.

Ich muß mal wieder früh aufstehen, was mich etwas nervt, allerdings wird mir während des Aufstehens und Anziehens bewußt, daß ich nicht wegen der Arbeit früh aufstehen muß, sondern mich jemand dazu verpflichtet hat, an meinen eigenen Projekten zu arbeiten. Dazu muß ich nicht ins Büro, aber darf auch nicht zu Hause bleiben, sondern bin gezwungen den Tag lang in einer Bibliothek oder einem Studienraum zu verweilen. Die Aussicht, mich mehrere Stunden lang mit meinen eigenen Projekten und Interessen befassen zu dürfen, läßt das Aufstehen sofort leichter fallen. Es kommt sogar eine gewisse Vorfreude auf und dadurch, daß ich früh aufstehen mußte, habe ich sogar noch viel mehr Zeit zur Verfügung. Schön ist außerdem, daß es mir erlaubt ist, vorher ausgedehnt zu frühstücken, so lange mir beliebt. Na also, wenn ich das machen darf, wozu ich Lust habe, ist doch alles gar nicht mehr so schlimm. So ein "freier" Tag, der ja eigentlich nicht ganz frei ist, da irgendjemand aufpasst, daß ich auch meine Zeit in der Bibliothek absitze, ist doch richtig super, denn er ist wenigstens so frei, daß ich selbst entscheide, was ich während dieser Zeit mache. Genau die richtige Gelegenheit, um an meinen Schreibprojekten weiterzuarbeiten! Ein paar Getränke mitgenommen und schon läßt es sich den ganzen Tag an einem Bibliothekstisch aushalten. Kein Problem. Ich fühle mich durch diese zusätzliche Zeit, die mir für meine eigenen Dinge zur Verfügung steht, reich beschenkt.

Später sitze ich mit meinem Cousin und anderen in einem Zimmer. Das Zimmer wirkt seltsam zweigeteilt. In der einen Hälfte des Quaders sind die Wände weiß und sauber, in der anderen Hälfte grau und verschmutzt. Außerdem hängen hier überall Spinnweben herum. Merkwürdig. Für irgendjemanden (meinen Cousin?) will ich jetzt ein Geschenk vorbereiten, dessen Anlaß ich jedoch vergessen habe. Dazu nehme ich eine CD, auf die ich kleine Symbole klebe. Da ist ein kleines, aus Drähten oder Fäden selbst gebasteltes Pferdchen, doch bevor ich es auf die CD klebe, reicht mir jemand ein anderes, welches viel schöner ist. Es ist aus perlmutt schimmerndem Plastik und erinnert an ein Fabeltier, ein Einhorn. Eine Nachbarin aus meinem Haus reicht mir außerdem noch eine bunte Münze. Erst scheint sie nur aus zierlichen Ornamenten zu bestehen, vielleicht chinesisch, doch bei genauerer Betrachtung erkenne ich auf einer Seite das äußerst fein eingravierte Bild eines sich frontal anschleichenden Tigers und auf der anderen Seite ebenfalls ein Tier, das ich jedoch nicht identifizieren kann. Ich vermute nun, daß es sich um die chinesischen Tierkreiszeichen handelt und ich die Seite nach oben kleben muß, die meinem Cousin entspricht. Doch leider will mir sein chinesisches Tierkreiszeichen nicht mehr einfallen, jedenfalls scheint es keines von dieser Münze zu sein.

Bemerkung: Mein Cousin ist ein Hahn und ich finde es seltsam, daß ich in letzter Zeit dauernd Träume habe, in denen ich mit Zeit beschenkt werde. Das können eigentlich nur Wunschträume sein.

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~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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