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Der Ausflug, das Traumrollenspiel und sonstiges Kuddelmuddel (bearbeiteter, scharfkantiger Feuerstein von der Ostsee)

Mit meinem Bruder, meiner Mutter und meiner Schwägerin auf einem Ausflug in das Ausland (Polen?). Wir parken auf einer Insel mitten in einer sehr breiten Autobahn und wollen von dort aus ein altes Schloss besichtigen. Es liegt auf der linken Seite hinter einen Zaun und der Eintritt, zumindest in den Schlosspark ist frei. Das Wetter ist sonnig und schön und es gibt so viel zu sehen, dass ich einfach nicht fertig werde mit fotografieren. Inzwischen habe ich die anderen aus den Augen verloren, sie sind anscheinend schon wieder zurück zum Auto, doch ich kann mich von den vielen tollen Motiven nicht losreißen, bin sehr zufrieden mit der Ausbeute an Fotos, es sind wirklich tolle Bilder dabei, auch einige schöne Schnappschüsse von kletternden Kindern und das Maul aufreißende Katzen, und endlich gehe ich auch zurück zur Autobahn, finde aber das Auto nicht mehr. So stehe ich wie blöd auf der Parkinsel herum und überlege, ob die wohl schon ohne mich los sind und mich vergessen haben, und ob ich hier vielleicht irgendwo einen Bahnhof finde, von wo aus ich wieder nach Berlin komme. Schließlich sehe ich den Wagen doch, er stand etwas abseits und ein Bekannter meines Bruders ist eingestiegen, den sie zufällig dort getroffen haben. Er macht Platz, damit ich einsteigen kann.
Später im Traum weiß ich, dass ein Traum von mir wie ein Film, bzw. ein Rollenspiel nachgestellt wird, wobei ich mich aber nicht mehr erinnern kann, ob ich diesen tatsächlich geträumt habe. Mir fällt jedoch auf, dass der Protagonist im Spiel eine Brille trägt, was eigentlich falsch ist, da er im Traum keine hatte, und dass die grünen Gurken fehlen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das mit den Gurken sagen soll, denn ich denke mir, dass das allgemein als Freudsches Symbol aufgefasst wird, was allerdings bei mir völliger Blödsinn ist, da sich meine Träume in dieser Hinsicht immer sehr deutlich und direkt ausdrücken ohne Umwege gehen zu müssen. Aber das kann natürlich keiner wissen, doch schließlich sage ich das mit den grünen Gurken und werde daraufhin gefragt, warum ich ausgerechnet von grünen Gurken träume, worauf ich nur mit den Schultern zucken kann.
Der Rest meiner Träume ist nur noch ein einziges Kuddelmuddel, in welchem ich von den Nubas, einem afrikanischen, hochgewachsenen und unbekleideten Volksstamm, von Nazis, kriegerischen Auseinandersetzungen, dem Ephraim-Palais und davon träumte, wie ich mit den Händen und vielen anderen Leuten zusammen das Fundament aus Sand für ein Gebäude lege.

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Das verborgene Buch der Träume

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Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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Zuletzt aktualisiert: 30. Dez, 23:05

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