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Den Herbst fotografieren

Ich bin mit einer Klasse oder Gruppe draußen unterwegs und unsere Lehrerin oder Leiterin fordert uns auf, die bunten herbstlichen Blätter nicht zu vergessen und zu fotografieren. Darauf stürzen die anderen aus der Gruppe in den Park neben meiner alten Kirche, wo zentimeterhohes Herbstlaub einen gelben Teppich gebildet hat. Ich höre ihr Rufen und Umherlaufen, sehe sie zwischen den hohen dunklen Bäumen aber nur als schwarze Schemen, während ich auf der anderen Straßenseite stehengeblieben bin und den Park von dort aus fotografiere.

In einem späteren Traumbild stehe ich vor einer sehr schmalen Gasse zwischen zwei hohen Häusern, eigentlich ist es nur ein Durchgang, in welchem sich an der Wand des rechten Hauses eine altertümliche Laterne befindet, welche jedoch nicht erleuchtet ist. Die Szenerie wirkt mittelalterlich. Ich höre jemanden etwas über Zeichen sagen, so etwa "Die Zeichen sind nicht das was sie sind.", anscheinend in der Gasse selbst, und wohl woanders zu suchen.

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Das verborgene Buch der Träume

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Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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Zuletzt aktualisiert: 30. Dez, 23:05

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