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Samstag, 16. Februar 2008

Historisches Musical

In einer sehr großen, unübersichtlichen Wohnung, die eher einer Landschaft ähnelt. Aus irgendeiner Ecke höre ich Gepolter und befürchte, daß ich ungebetene Gäste habe. Ich bin also auf der Hut und versuche herauszufinden, woher das Gepolter kam. Schließlich finde ich meine verstorbene Katze unter einem Tisch sitzend, ein fetter Regenwurm baumelt in ihrem Maul. Aha, da war also wieder ein Raubtier auf der Jagd!

In einem Klassenraum mit den ehemaligen Mitschülern. Es soll ein historisches Musical eingeübt werden. Dazu hören wir im Hintergrund die Musik, die vor allem aus Gesang besteht, welcher eine alte Geschichte (einer Königin?) erzählt. Wir machen dazu nur Bewegungen, indem wir tanzen oder pantomimisch darstellen. Ich trage ein fürstliches, altertümliches Kleid aus glänzendem Goldbrokat. Eine andere Mitschülerin trägt einen ultrakurzen Faltenrock und eine Haarschleife, was sie wie ein Schulmädchen aussehen läßt, obwohl wir alle in unserem heutigen Alter sind. Die Melodie im Hintergrund ist sehr einprägsam, da sie nur aus wenigen Noten besteht, die sich in Endlosschleife wiederholen. Nach dem Aufwachen habe ich sie noch laut im Kopf, ohne daß ich aber meine, sie irgendwoher zu kennen. Anfangs tanze ich nur hinten und etwas versteckt im Klassenzimmer, dann werde ich mutiger und tänzele den Gang nach vorne, wo ich zwischen den vorne am Lehrerpult herumstehenden Mitschülern hindurchtanze. Dabei mache ich weit ausholende, aber ebenso wie die Musik abgehackte Bewegungen mit den Armen, wobei ich stets mit dem Zeigefinger irgendwohin zeige. Schließlich bleibe ich stehen und jemand erklärt uns, worauf wir bei der Aufführung achten sollen.



(Der Notensatz ist nur rudimentär, da es schon Urzeiten her ist, daß ich Noten nach dem Gehör geschrieben habe.)

Das verborgene Buch der Träume

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Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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Zuletzt aktualisiert: 30. Dez, 23:05

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